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BlackBerry Storm 9500 gegen BlackBerry Storm 9520

Es geht immer besser: Research in Motion hat den BlackBerry Storm überarbeitet. Was den Storm 2 noch schicker macht.

Ende 2008 kam der BlackBerry Storm 9500 auf den Markt. Sein Markenzeichen: eine Touchscreen-Tastatur, die wie eine mechanische Schreibmaschine arbeitet. Research in Motion hat hierzu eine eigene Technik abseits der gängigen Touchscreen-Konzepte entwickelt. Herzstück: eine beweglich gelagerte Glasplatte als Touchscreen. Die Technik spaltete die Kritiker: Während die einen das Tippen auf dem nachgebenden Display als mühsam empfanden, weil der Druck recht stark sein musste, zeigten sich die Befürworter begeistert von der „Mechanik“.

Nun hat BlackBerry-Hersteller Research in Motion den Storm neu aufgelegt und noch einmal am Touchscreen geschraubt. Statt beweglich gelagerter Glasplatte sorgt nun ein elektronisches System für Tippkomfort. Geblieben ist ein fühlbares Feedback: Das Feedback beim Storm 9520 fühlt sich an wie eine Mischung aus drückbarer Taste und leichter Vibration. Das Display gibt hier - anders als beim Storm 9500 - nur unmerklich nach. Im ausgeschalteten Zustand lässt es sich gar nicht nach unten drücken.

Sure Press Technologie für schnelles Tippen
Die neue Sure Press Technologie sorgt dafür, dass der Touchscreen gleichmäßig auf leichten Druck reagiert. Das Schreiben auf dem virtuellen Keyboard geht deutlich schneller und präziser. Neu ist zudem, dass die Tastatur Multitouch-Eingaben verarbeitet. Damit sind Tastenkombinationen wie Shift oder Alt plus Buchstabe möglich, um beispielsweise Großbuchstaben oder Sonderzeichen zu tippen. Weitere Verbesserung: Der Storm 2 bietet nun auch eine QWERTZ-Tastatur, wenn der Nutzer das Smartphone quer hält. Beim Storm 9500 ist Tippen nur im Hochformat angesagt.

Mehr Speicher
Zudem hat RIM den Speicher aufgerüstet. Im Gegensatz zu 128 MB und 1 GB Flash Memory im Storm 9500 kommt der neue Storm 9520 nun mit 256 MB Flash Memory plus 2 GB integrierten Speicher. Beide Storms lassen sich per micro-SD-Karte erweitern. Außerdem kann der Nutzer mit dem Storm 2 auch per WLAN surfen.

Der neue BlackBerry Storm, der unter dem BlackBerry OS 5.0 arbeitet, bietet wie schon der 9500 Hintergrundgeräusch-Unterdrückung und einen Freisprecher. Neu ist ein Näherungssensor, der verhindert, dass der Nutzer während eines Telefonats versehentlich Befehle auf dem Touchscreen auslöst. Das 3,25 Zoll große Display setzt auf kapazitive Technik wie sie beim iPhone eingesetzt wird. Die Auflösung liegt wieder bei 360 x 480 Pixel.

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