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AMD Opteron 4000 Serie-Plattform - alle Details

26.08.2010 | 12:00 Uhr |

Die neue Opteron-4000-Plattform eignet sich für den Einsatz in Racks, Tower oder Blades. Sie soll besonders energieeffizient sein und so den Aufbau kostenoptimierter Cloud- und Midrange-Systeme ermöglichen.

Nachdem AMD erst die Opteron 6000- als Plattform- und Prozessor-Serie vorgestellt hat, folgt nun zeitnah die ebenfalls auf der K10-Mikroarchitektur basierende Opteron 4000-Serie Plattform Architektur mit den aktuellen 4100-64Bit-CISC-Prozessoren und Preisen ab 99 Dollar. Mit dem Slogan „Geringster Leistungsbedarf für Serverprozessoren“ und einer Leistung von 5.83W/Kern propagiert AMD die 4162EE und 4164EE Prozessoren und schiebt damit die Nachfolge-Architektur „K12“/ „Bulldozer“ erneut auf das nächste Jahr.

Opteron 4000 Serie Plattform

Das Logo der 64Bit 4100 Serie Prozessoren
Vergrößern Das Logo der 64Bit 4100 Serie Prozessoren
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Die AMD Opteron 4000 Serie Plattform ist nicht sockel-, wohl aber chipsatz-kompatibel zur größeren 6000 Serie („Maranello“) – beide können die gleiche North- und Southbridge nutzen, womit eine Software-Kompatibilität besonders für Treiber gewährleistet wird. Ein mögliches BIOS-Update soll dann aber den Einsatz der geplanten Nachfolge 4200-Serie-Prozessoren gewährleisten.
AMD begründet die verschiedenen Sockel „C32“ und „G34“ mit dem angepassten Speicherdesign für DDR3, im Gegensatz zum etablierten auslaufenden „F“-Sockel für DDR2 und den unterschiedlichen Anforderungen beziehungsweise Zielgruppen. Aufgrund der Verbundenheit der beiden Serien wird AMD vermutlich Prozessormodule mit gemeinsamen Steckplatz zum Mainboard implementieren und so die divergierenden Sockel auf eine Basis stellen, was sich dann im „Bulldozer“ Kern widerspiegeln wird.

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