AntiVir PE 6.06: Scan-Resultate

Für den rein privaten Gebrauch lässt sich die 4,7 MB große und kostenlose Version der AntiVir Personal Edition von H+BEDV Datentechnik nutzen. Sie ist dabei gegenüber der kommerziellen Version, die ab 140 Mark erhältlich ist, so eingeschränkt worden, dass man sie nicht in Netzwerken nutzen kann: Die Personal Edition kann weder Netzlaufwerke durchsuchen, noch prüft der PE-Virenwächter Netzlaufwerke auf infizierte Dateien. Außerdem kann der Anwender keine Suchprofile definieren.

Die Entwickler haben das Programm auch so eingeschränkt, dass es Laufwerke nur komplett durchsucht, also Verzeichnisse nicht einzeln prüfen kann.

PC-WELT-Tipp:

Diese Einschränkung kann man aber geschickt umgehen: Denn nach der Installation erscheint Antivir PE im Kontext-Menu des Windows Explorer. Markieren Sie also das Objekt, das Sie scannen möchten im Explorer und klicken Sie dann auf Ihre rechte Maustaste. Wenn Sie im dann erscheinenden Kontextmenü Antivir PE wählen, können Sie einzelne Dateien oder Verzeichnisse untersuchen.

Die Bedienung erwies sich im Test als einfach. Die Konfiguration ist übersichtlich in einer Baum-Struktur ähnlich der von WinAmp untergebracht. Allerdings fehlt noch etwas Übersicht in den einzelnen Fenstern. Zusatzprogramme wie einen Scheduler (Zeitsteuerung) oder ein Scanner-Plug-In für Mail-Programme sind nicht enthalten.

Schlecht: Der Scanner fand in den Standardeinstellungen 439 und der Wächter nur 437 der 446 mitITW-Vireninfizierten Dateien. Stellt man ein, dass der Scanner alle Daeien prüfen soll, so werden 441 Viren gefunden.

Das Programm erkannte alle acht der gefährlichen ActiveX-Controls, 526 von 788Backdoorssowie 572 von 813 getestetenTrojanischen Pferde

Die Ergebnisse waren dabei für den Virenscanner und den Virenwächter unter Windows 98 und ME identisch. Mehr noch: Die Suchresultate des Gratis-Virenscanners entsprechen genau denen der kostenpflichtigen Vollversion AntiVir Professional Edition. Im Testfeld der Gratis-Antivirenprogramme schnitt es damit am besten ab.

Leider unterstützt das Programm aber nur ARJ- und ZIP-Archive, dies aber immerhin auch rekursiv verschachtelt.

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