Open-Source & Freeware

So macht Ihr USB-Stick Jagd auf Viren

Freitag den 24.10.2014 um 11:40 Uhr

von Benjamin Schischka

Bildergalerie öffnen USB-Stick gegen Viren
© istockphoto.com/wsfurlan
Was tun, wenn sich ein Virus tief ins System einnistet und Windows verseucht ist? Mit unserem Anti-Virus-USB-Stick rücken Sie der Malware effektiv zu Leibe. Die kostenlosen Spezial-Tools spüren selbst gut versteckte Schädlinge auf.
Einen alten USB-Stick mit ein paar Hundert MB Speicher – mehr brauchen Sie nicht für den ultimativen Anti-Virus-Notfall-Stick. Egal ob Ihr eigener Rechner sich plötzlich merkwürdig verhält, oder ob ein Freund Sie um Hilfe bittet – mit diesem Stick sind Sie für den Ernstfall gewappnet. Wenn Windows verseucht ist, durchleuchten Sie vom USB-Stick das System und machen Jagd auf die Schädlinge. Die benötigten Freeware- und Open-Source-Programme – alle portabel – liefern wir in der Download-Galerie. Eines davon finden Sie sogar exklusiv nur bei uns. Doch der Notfall-Stick kann mehr als Viren aufstöbern: Er schließt Hacker-Hintertürchen, sucht Rootkits, testet das System auf Hijacking-Attacken und löscht hartnäckige Toolbars.

Warum auf dem USB-Stick und nicht einfach lokal?

Der USB-Stick hat nicht nur den Vorteil, dass er in der Tasche immer dabei ist. Verhindert ein kontaminiertes Windows das Ausführen von Anti-Viren-Tools, können Sie beispielsweise vom Notfall-Stick aus neustarten und rücken dem Schädling einfach ohne Windows zu Leibe. Dafür bannen Sie mit UNetbootin eine Rettungs-Disc auf den USB-Stick. Das funktioniert natürlich auch mit einer klassischen Notfall-CD oder -DVD – aber diese lässt sich nicht so einfach wie ein USB-Stick auf dem aktuellen Stand halten. Außerdem verfügen nicht alle Laptops über ein optisches Laufwerk. Dieses müssten Sie in einer portablen Variante dann zusätzlich mit sich herumschleppen.
 
Achtung: Wenn Sie Ihren USB-Stick per UNetbootin in ein bootfähiges Ubuntu-Live-System verwandeln wollen, benötigen Sie mehr als ein paar Hundert MB Speicher auf dem Stick. Das Live-System eignet sich ideal zum Online-Banking, weil Virenschreiber Linux-Distributionen wie Ubuntu nicht berücksichtigen. Für sie ist Windows das lohnendere Ziel.

Freitag den 24.10.2014 um 11:40 Uhr

von Benjamin Schischka

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (12)
  • root 22:43 | 04.02.2013

    Bei visuellen Effekten bin ich überfragt, da die bei meinen Musik-Abspielprogrammen deaktiviert sind.
    Totem wäre vielleicht noch eine Option, wobei ich vermute, dass da auch nur die Visualisierungen enthalten sind, die Rhythmbox hat. Außerdem dürfte das der Player sein, der von den bisher genannten Winamp am wenigsten ähnelt.

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  • qqqaqqq 22:33 | 04.02.2013

    @root Kenne ich, suche aber was mit Visuellen Effekten zB: für Partys

    Ich habe mal eine Zeit lang Exaile genutzt.

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  • lukos 22:28 | 04.02.2013

    ich mag nicht mit Dir streiten. Vielleicht versuchst Du mal weitere Player. Ich nutze den PC weder für Musik noch für Spiele.
    Grund meiner Post war, dass die recht gut vorbereiteten Häppchen aus dem Artikel seitens der Redaktion nur vorgekaut und nicht für bestimmte Leser ganz durchgekaut wurden. Unetbootin gibt es genau so für Windows, man muss sich aber selbst auch ein wenig bemühen, satt zu werden.
    Schließen wir unsere Privat-Diskussion damit bitte ab.

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  • root 22:23 | 04.02.2013
  • qqqaqqq 22:18 | 04.02.2013

    PlayOnLinux ist ein grafisches Frontend für Wine[

    http://wiki.ubuntuusers.de/Spiele/PlayOnLinux

    Zumal es dort bessere Software gibt.

    Ähm ja welche? Nachdem mein geliebter Amarok 1.4 durch den schlechten Witz Amarok 2.0 ersetzt wurde und Rhythmbox vieler seiner Visualisierungen beraubt wurde. Welcher Player kommt Winamp nahe?

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