Open-Source & Freeware

So macht Ihr USB-Stick Jagd auf Viren

Montag, 05.05.2014 | 13:12 von Benjamin Schischka
Fotostrecke USB-Stick gegen Viren
© istockphoto.com/100pk
Was tun, wenn sich ein Virus tief ins System einnistet und Windows verseucht ist? Mit unserem Anti-Virus-USB-Stick rücken Sie der Malware effektiv zu Leibe. Die kostenlosen Spezial-Tools spüren selbst gut versteckte Schädlinge auf.
Einen alten USB-Stick mit ein paar Hundert MB Speicher – mehr brauchen Sie nicht für den ultimativen Anti-Virus-Notfall-Stick. Egal ob Ihr eigener Rechner sich plötzlich merkwürdig verhält, oder ob ein Freund Sie um Hilfe bittet – mit diesem Stick sind Sie für den Ernstfall gewappnet. Wenn Windows verseucht ist, durchleuchten Sie vom USB-Stick das System und machen Jagd auf die Schädlinge. Die benötigten Freeware- und Open-Source-Programme – alle portabel – liefern wir in der Download-Galerie. Eines davon finden Sie sogar exklusiv nur bei uns. Doch der Notfall-Stick kann mehr als Viren aufstöbern: Er schließt Hacker-Hintertürchen, sucht Rootkits, testet das System auf Hijacking-Attacken und löscht hartnäckige Toolbars.

Warum auf dem USB-Stick und nicht einfach lokal?

Der USB-Stick hat nicht nur den Vorteil, dass er in der Tasche immer dabei ist. Verhindert ein kontaminiertes Windows das Ausführen von Anti-Viren-Tools, können Sie beispielsweise vom Notfall-Stick aus neustarten und rücken dem Schädling einfach ohne Windows zu Leibe. Dafür bannen Sie mit UNetbootin eine Rettungs-Disc auf den USB-Stick. Das funktioniert natürlich auch mit einer klassischen Notfall-CD oder -DVD – aber diese lässt sich nicht so einfach wie ein USB-Stick auf dem aktuellen Stand halten. Außerdem verfügen nicht alle Laptops über ein optisches Laufwerk. Dieses müssten Sie in einer portablen Variante dann zusätzlich mit sich herumschleppen.
 
Achtung: Wenn Sie Ihren USB-Stick per UNetbootin in ein bootfähiges Ubuntu-Live-System verwandeln wollen, benötigen Sie mehr als ein paar Hundert MB Speicher auf dem Stick. Das Live-System eignet sich ideal zum Online-Banking, weil Virenschreiber Linux-Distributionen wie Ubuntu nicht berücksichtigen. Für sie ist Windows das lohnendere Ziel.

Montag, 05.05.2014 | 13:12 von Benjamin Schischka
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