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Anti-Spam-Gesetz zeigt Wirkung: US-Top-Versender Ralsky will kürzer treten

30.12.2003 | 12:19 Uhr |

Das in den USA seit Mitte Dezember gültige Anti-Spam-Gesetz zeigt Wirkung. Alan Ralsky, einer der bisherigen Top-Spam-Versender in den USA hat angekündigt, seine Geschäftspraktiken überdenken zu wollen.

Das in den USA seit Mitte Dezember gültige Anti-Spam-Gesetz zeigt anscheinend Wirkung. Alan Ralsky, einer der bisherigen Top-Spam-Versender in den USA hat angekündigt, seine Geschäftspraktiken überdenken zu wollen. Bereits seit einigen Wochen habe er keine Spam-Mails mehr verschickt, so Ralsky. In der Vergangenheit verschickte Ralsky zu Spitzenzeiten immerhin 70 Millionen Mails - täglich. Laut Ralsky sei das bundesweit geltende Anti-Spam-Gesetz unfair, fügt aber hinzu: "Man müsste dumm sein, wenn man versuchen würde es zu brechen."

Laut einem Bericht der New York Times zeigt sich Ralsky vor allem durch die hohen Strafen abgeschreckt. Bis zu sechs Millionen US-Dollar und/oder fünf Jahre Gefängnis drohen den Versendern von illegalen Spams.

Derzeit gönnt sich der durch Spam zum Millionär gewordene Ralsky eine Pause. Schuld daran seien auch Computer-Probleme. Im Januar wolle er eventuell wieder mit dem Versand mit gesetzeskonformen Werbemails beginnen, allerdings nicht mehr in dem bisherigen Umfang.

George W. Bush unterzeichnet Anti-Spam-Gesetz (PC-WELT Online, 17.12.2003)

Spam-Versender ertrinkt in Werbepost (PC-WELT Online, 11.12.2002)

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