Angetestet: Wrath Unleashed (Xbox)

Dienstag den 17.02.2004 um 12:11 Uhr

von Markus Pilzweger

In den frühen 80er Jahren sorgte der Titel Archon von Electronic Arts für Furore. Auf einem Schachbrett standen sich zwei Fantasy-Armeen gegenüber und trafen zwei Kombattanten aufeinander, wurde der Kampf in Echtzeit ausgetragen. Wrath Unleashed bringt dieses Spielprinzip auf die Xbox. Wir haben uns den Titel angesehen und sagen Ihnen, ob das neue Spiel mit dem Klassiker mithalten kann.
In den frühen 80er Jahren sorgte der Titel Archon von Electronic Arts für Furore. Auf einem Schachbrett standen sich zwei Fantasy-Armeen gegenüber und trafen zwei Kombattanten aufeinander, wurde der Kampf in Echtzeit ausgetragen.

Wrath Unleashed von Lucasarts bringt dieses Spielprinzip auf die Xbox und die Playstation 2. Wir haben uns den Titel in der Xbox-Version angesehen.

Das Spiel ist zugleich eine Göttersage, deren Story in der Kampagne vorangetrieben wird. Vier Parteien stehen sich dabei gegenüber: Ordnung des Lichts (Wasser), Chaos des Lichts (Feuer), Ordnung der Finsternis (Erde) und Chaos der Finsternis (Wind). Deren jeweilige Oberhäupter, die Halbgötter, kämpfen um den verwaisten Thron der Gaia und Sie als Spieler sollen diesen Kampf ausführen.

Jede Partei verfügt über verschiedene Kreaturen mit unterschiedlicher Stärke und Bewegungsradius. Das Spielfeld ist unterteilt in einzelne Geländekacheln, deren Oberfläche Vor- oder Nachteile für die jeweilige Elementzugehörigkeit der Parteien bergen. So fühlen sich Angehörige des Chaos des Lichts auf Feuerfeldern wie Lava besonders wohl und genießen im Kampf Vorteile, ein Drache der Ordnung des Lichts wiederum schlängelt lieber auf Gletscherfeldern umher. Die Art der Geländetypus ist vor allem im Kampf wichtig, denn treten zwei gleich starke Kreaturen gegeneinander an, gewinnt meist diejenige, die den Geländevorteil auf ihrer Seite hat.

Neben den Geländetypen sind auf der Übersichtskarte Gebäude wie Zitadellen, Tempel, Sprungtore oder Magie-Verstärker eingezeichnet. Jedes Gebäude bietet bestimmte Vorteile für die Partei, die das zugehörige Geländefeld besetzt. Der wichtigste Vorteil ist dabei sicherlich die Generierung von Mana-Punkten, die für das Aussprechen von Zaubersprüchen benötigt werden. Zitadellen liefern dabei pro Runde doppelt so viele Punkte wie Tempel. Zudem dürfen Kreaturen, die eine Zitadelle besetzt halten, nicht per Zauberspruch attackiert werden. Mit Hilfe der Sprungtore können sich die Kreaturen schnell über weite Strecken der Karte bewegen.

Dienstag den 17.02.2004 um 12:11 Uhr

von Markus Pilzweger

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
106080