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Angepasster CPU-Takt schafft Ruhe im PC

Der CPU-Lüfter Ihres PCs läuft selbst dann auf Hochtouren, wenn Windows wenig zu tun hat. Das permanente Gedröhne nervt. Sie suchen einen Weg, den Desktop-Prozessor in einen Energiesparmodus ähnlich dem von Notebooks zu versetzen.

Anforderung:

Einsteiger

Zeitaufwand:

Gering

Problem:

Der CPU-Lüfter Ihres PCs läuft selbst dann auf Hochtouren, wenn Windows wenig zu tun hat. Das permanente Gedröhne nervt. Sie suchen einen Weg, den Desktop-Prozessor in einen Energiesparmodus ähnlich dem von Notebooks zu versetzen.

Lösung:

Desktop-Systeme sind von Haus aus auf Leistung hin konfiguriert. Denn anders als Notebooks hängen sie permanent am Stromnetz und können beliebig viel Energie abzapfen. Daher läuft die CPU stets auf Hochtouren, und der Lüfter rotiert permanent, um den Prozessor zu kühlen. Doch seit etwa eineinhalb Jahren schlummern AMDs Energiespartechnik Cool ’n’ Quiet und Intels Pendant Eist (Enhanced Intel Speedstep Technology) auch in einigen Desktop-CPUs. Dazu zählen AMDs Athlon-64-Baureihe mit Venice-Kern und Intels Pentium 4 der 6xx-Serie. Wenn Sie einen Energiespar-Prozessor besitzen (Hinweise finden Sie auf den Hersteller-Sites www.amd.de und www.intel.de), können Sie dessen Stromsparmodus aktivieren. Er reguliert dann den Takt und die Kernspannung dynamisch – je nachdem, wie viel Rechenleistung eine Anwendung gerade beansprucht. Ist die CPU-Belastung gering, etwa bei Texteingaben, wird so weniger Abwärme freigesetzt. Der Lüfter kann dann langsamer und ruhiger drehen.

So geht’s :

Vergewissern Sie sich zunächst, dass im Bios-Setup im Menü „Power Management“ oder „CPU-Configuration“ der Energiesparmodus auf „Enabled“ gesetzt ist. Trifft dies zu, wählen Sie im Windows-Ordner „Systemsteuerung“ die „Energieoptionen“. Aktivieren Sie unter „Energieschemas“ statt „Desktop“ den Eintrag „Tragbar/Laptop“. „Übernehmen“ Sie die Wahl, und bestätigen Sie mit „OK“. Nun passt sich die CPU dem aktuellen Leistungsbedarf Ihrer Programme an. Mit welchem Takt der Prozessor gerade werkelt, offenbart das Fenster „Systemeigenschaften“, das Sie über „Systemsteuerung, System“ erreichen. Unter „Computer:“ präsentiert es die maximale sowie die aktuelle CPU-Taktrate. Unseren Medion-PC, den Aldi im Frühjahr 2005 verkaufte, konnten wir auf diesem Weg von 3,2 GHz auf 2,78 GHz herunterdrosseln. Tipp: Auch wenn Sie nicht wissen, ob Ihre CPU zu den Energiesparern zählt, können Sie die genannten Optionen aktivieren. Sollte Ihr Prozessor passen, läuft Ihr System wie gehabt. Das störende Lüftergeräusch können Sie dann auf anderem Weg in den Griff bekommen, etwa mit Dämm-Matten. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Website www.pcwelt.de im Artikel „ :Endlich Ruhe: So bringen Sie Ihrem PC das Flüstern bei “ .

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