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Angebote im aktuellen Mediamarkt-Prospekt

28.02.2014 | 09:00 Uhr |

Notebook oder doch lieber Tablet-PC? Mediamarkt verspricht wahre Preisbrecher. PC-WELT nimmt die Angebote kritisch unter die Lupe. Lesen Sie, was den Einkauf lohnt.

Nach längerer Zeit hat Mediamarkt wieder einmal einen Prospekt voller vermeintlicher Schnäppchen zusammengestellt. Die Schwerpunkte liegen auf Notebooks, Tablet-PCs und Smartphones. Aber auch Drucker, Monitore und Speichermedien sind zu finden: PC-WELT hat sich die Angebote vorgenommen und für Sie eingeordnet. So wissen Sie genau, ob und bei welchem Artikel sich das Zugreifen lohnt.

Smartphone-Angebote bei Mediamarkt
Vergrößern Smartphone-Angebote bei Mediamarkt

Smartphones

Große Leistung im kleinen Smartphone: Der Androide Sony Xperia Z1 Compact für 499 Euro mit 4,3-Zoll-Display ist schnell und handlich. Obwohl die Auflösung mit 720 x 1280 Bildpunkten nicht enorm ist, wirkt das Display scharf und stellt selbst feine Details dar. Auch die Ausstattung stimmt mit 16 GB Speicher, Micro-SD-Kartenleser, 20-Megapixel-Kamera und LTE. Das Z1 ist daher für alle ideal, die ein Smartphone mit aktueller Technik suchen, das noch bequem in die Hosentasche passt. Das Media-Markt-Angebot ist nicht das Günstigste – bei vielen Anbietern bekommen Sie das Z1 Compact für rund zehn Euro weniger.
Ausführlicher Testbericht: Sony Xperia Z1 Compact
Sony Xperia Z1 Compact im Preisvergleich

Das LG G Flex für 699 Euro fällt auf – aber das gebogene Smartphone-Gehäuse hat in der Praxis kaum Vorteile. Auch weil das 6-Zoll-Display nur 720 x 1280 Bildpunkte auflöst. Dafür bietet es hohe Leistung und dank des großen 3500-mAh-Akkus eine knackige Akkulaufzeit von knapp 12 Stunden im Dauerbetrieb. Trotzdem kann das LG-Smartphone auch wegen Marketing-Gimmicks wie dem selbstheilenden Gehäuse oder der 4K-Video-Kamera nicht komplett überzeugen – zumal es kein wirkliches Schnäppchen ist. Vor allem nicht beim Media-Markt, denn im Internet bekommen Sie das Biege-Phone schon für rund 650 Euro.
Ausführlicher Testbericht: LG G Flex
LG G Flex im Preisvergleich

Mit dem aktuellen Android 4.4 wartet das Motorola Moto X auf. In den USA kann man das Smartphone aus unterschiedlichen Schalen- und Farbkombination detailliert personalisieren, in Deutschland gibt es diese Option noch nicht, weshalb Sie mit der weißen Version oder der schwarzen, wie bei Media-Markt vorlieb nehmen müssen. Das Moto X ist ordentlich, aber nicht überragend ausgestattet, zum Beispiel mit einem 4,7-Zoll-Display, das 720 x 1280 Bildpunkte zeigt, 16 GB internem Speicher und einer 10-Megapixel-Kamera. Den Media-Markt-Preis verlangen auch die meisten anderen Online-Händler.
Motorola Moto X im Preisvergleich

Mini fällt beim Samsung Galaxy S3 Mini der Preis mit 185 Euro aus – aber die technischen Daten des über ein Jahr alten Smartphone wirken etwas angestaubt. Das 4-Zoll-Display zeigt 480 x 800 Bildpunkte, die Dual-Core-CPU arbeitet mit 1 GHz, weshalb die Bedienung nicht durchgehend flüssig ausfällt. Der Speicher ist mit 8 GB auch eher knapp bemessen. Immerhin ist es günstig – wenn Sie nicht beim Media-Markt, sondern einem anderen Online-Händler kaufen, sogar noch mehr.
Ausführlicher Testbericht: Samsung Galaxy S3 Mini
Samsung Galaxy S3 Mini im Preisvergleich

Tablet-PC-Angebote im Mediamarkt-Prospekt
Vergrößern Tablet-PC-Angebote im Mediamarkt-Prospekt

Tablet-PCs

Da brauchen Sie kein Notebook mehr: Das Samsung-Tablet Samsung Galaxy Note Pro 12.2 für 799 Euro hat einen riesigen 12,2-Zoll-Bildschirm und ist deswegen mit rund 750 Gramm definitiv ein Couch-Gerät. Sein Highlight ist das gestochen scharfe Display mit 2560 x 1600 Bildpunkten. Das lohnt natürlich für Filme und Fotos, allerdings kann man auf dem großen Bildschirm dank der Stifteingabe per S-Pen auch sinnvoll arbeiten. WLAN nach dem aktuellen 11ac-Standard ist ebenfalls an Bord. Allerdings sind 799 Euro unverschämt teuer für ein Tablet mit 32 GB und nur WLAN. Das Apple iPad Air bekommen Sie im Internet mit 64 GB und LTE schon für knapp über 700 Euro – wie übrigens auch das Galaxy Note Pro 12.2 bei anderen Online-Anbietern.
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Preisvergleich

Samsung Galaxy Tab 3 10.1 bei Mediamarkt
Vergrößern Samsung Galaxy Tab 3 10.1 bei Mediamarkt
© Samsung

Günstiger, kleiner, aber auch sehr viel unspektakulärer tritt das 10-Zoll-Tablet aus Samsungs Vorgänger-Generation auf. Statt beeindruckender technischer Daten setzt das Samsung Galaxy Tab 3 10.1 für 359 Euro lieber auf grundlegende Tablet-Stärken wie flüssige Bedienung, gute Bildqualität – trotz der mäßigen Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten – und geringes Gewicht. Ein kleines Plus sind witzige Zusatzfunktionen wie TV-Fernbedienung per Infrarot-Sender oder das Telefonieren. Ein gutes 10-Zoll-Tablet mit 3G – wenn Sie diese Kombination brauchen, dürfen Sie zugreifen: Am besten nicht bei Media-Markt, denn die günstigsten Internet-Preise liegen bei rund 330 Euro.
Ausführlicher Testbericht: Samsung Galaxy Tab 3 10.1
Samsung Galaxy Tab 3 10.1 im Preisvergleich

Samsung Galaxy Note 101 bei Mediamarkt
Vergrößern Samsung Galaxy Note 101 bei Mediamarkt
© Samsung

Zwischen dem überteuerten Riesen-Tablet Note Pro und dem veralteten Galaxy Tab 3 liegt die 2014er-Version des Samsung Galaxy Note 10.1 für 589 Euro . Es ist das derzeit beste Android-Tablet, weil es schnell und auch für effektreiche Spiele geeignet ist und ein dank hoher Auflösung extrem scharfes Display mitbringt. LTE und 11ac-WLAN hat es ebenfalls dabei, der Speicher fällt aber mit 16 GB für diesen Preis zu mager aus. Dem iPad Air kann es in den meisten Tests Paroli bieten, allerdings ist es schwerer und hat eine kürzere Akkulaufzeit. Sein Plus: Die Stifteingabe per S-Pen, mit sinnvollen Funktionen wie dem automatischen Erkennen einer geschriebenen Telefonnummer oder Mail-Adresse. Auch bei diesem Tablet liegen viele Internet-Händler rund zehn bis 20 Euro unter dem Media-Markt-Angebot.
Ausführlicher Testbericht: Samsung Galaxy Note 10.1
Samsung Galaxy Note 10.1 im Preisvergleich

Billig kann nicht nur Android – auch Windows-Tablets reißen nun die 200-Euro-Marke. Allerdings nur ältere wie das Acer Iconia W3-810 für 199 Euro . Sein großes Manko ist der Atom Z2760, der in vielen älteren Windows-Tablets sitzt und bei vielen Programmen an seine Leistungsgrenzen stößt. Die neue Generation arbeitet dagegen mit dem deutlich schnelleren Bay-Trail-Atom Z3740: Der garantiert zum Beispiel im Dell Venue 8 Pro extrem flüssige Fingerbedienung und selbst das vorinstallierte Office 2013 bewältigt er einigermaßen flott. Wenn Sie ein mobiles windows-Tablet suchen, sollten Sie daher rund 80 bis 100 Euro mehr ausgeben.
Ausführlicher Testbericht: Dell Venue 8 Pro

Notebooks im Mediamarkt-Prospekt
Vergrößern Notebooks im Mediamarkt-Prospekt

Notebooks

Das mit 2,15 Kilogramm recht leichte 15-Zoll-Notebook Asus R512CA-S213H für 399 Euro eignet sich als patenter Allrounder – wenn Sie es nicht für aktuelle Spiele oder Videobearbeitung verwenden wollen. Denn dafür ist der Core i3 aus der Ivy-Bridge-Generation nicht stark genug – er stamm nämlich aus der Low-Voltage-Serie, die eher sparsam als kraftvoll arbeitet. Die Ausstattung genügt mit 750-GB-Festplatte, DVD-Brenner und immerhin einem USB-3.0-Anschluss für die meisten Aufgaben. Das Angebot von Media-Markt geht in Ordnung, denn das weitgehend baugleiche Asus F551CA-SX079H ist im Online-Handel mit kleinerer 500-GB-Festplatte genauso teuer.

Die Ausstattung des Acer-Notebooks Aspire V5-571P für 499 Euro ist fast identisch zum 100 Euro günstigeren Acer R512. Allerdings hat es einen Touchscreen – und ist schmaler und schicker. Ob bei einem Notebook ein Touch-Display deutliche Vorteile gegenüber der Mausbedienung bringt, müssen Sie selbst ausprobieren. Unsere Meinung: Sparen Sie sich den Aufpreis und investieren Sie gegebenenfalls in eine ergonomische Maus statt mit dem Finger auf den Bildschirm zu tippen.

Das günstigste Notebook im aktuellen Media-Markt-Flyer ist das 15-Zoll-Notebook Packard Bell Easynote TE69KB für 299 Euro . Oder sollten wir lieber sagen: Netbook? Die Rechenleistung des AMD-Prozessors E1-2500 (1,4 GHz) liegt eher auf dem Niveau von Intels Celeron- und Atom-CPUs der Baytrail-Familie, die zum Beispiel in Tablets zum Einsatz kommen. Auch der magere Arbeitsspeicher von 2 GB spricht für eine betuliche Arbeitsgeschwindigkeit. Als stationäre Surf- und Schreibmaschine genügt der Laptop aber vollauf. Die gleiche Konfiguration bekommen Sie im Internet übrigens schon ab rund 280 Euro – aber dann ohne Windows.

Wollen Sie eine größere Schreibmaschine, greifen Sie zum Lenovo Ideapad G700 für 399 Euro mit 17,3-Zoll-Display. Wobei sein Prozessor, der Pentium 2020M, deutlich leistungsfähiger als die AMD-CPU des Packard-Bell-Gerätes ist. Für flüssigen Spiele-Spaß reicht es aber bei weitem nicht. Die Ausstattung bietet ebenfalls keinen Luxus – zum Beispiel mit einer 500-GB-Festplatte und nur einem USB-3.0-Anschluss.

Ebenfalls ein großes 17,3-Zoll-Display, aber etwas mehr Rechen-Power bietet das Toshiba Satellite C70-A-17R für 499 Euro mit dem Core i3-3110M aus der dritten Core-Generation Ivy Bridge. Den Aufpreis gegenüber dem Lenovo-Modell rechtfertigt aber vor allem die 1-TB-Festplatte. Und sie macht auch den Vorteil des Media-Markt-Angebotes aus, denn das Satellite C70-A-15G mit dem gleichen Prozessor kostet online rund 470 Euro, hat aber nur einen 500 GB große Festplatte.

Von allem ein bisschen bietet das Acer-Notebook Aspire E1-572G für 599 Euro mit 15,6-Zoll-Display: Es bringt aktuelle Technik durch die Haswell-CPU Core i5-4200U mit. Allerdings kann es den großen Vorteil der Haswell-Plattform nicht wirklich nutzen, weil der Akku ziemlich klein ist und sich das Notebook deshalb nicht als Unterwegs-Laptop eignet. Immerhin lässt sich das Gehäuse dank des sparsamen Prozessors recht flach und leicht bauen, was schick aussieht. Auch ein kleines bisschen Spiele-Notebook steckt im E1: Die Mittelklasse-Karte R7 M265 aus AMDs aktueller Chip-Generation ist auch stark genug für aktuelle Spiele, aber nicht immer in der höchsten Detail-Stufe. Auf der Habenseite stehen außerdem die große 1-TB-Platte, der eingebaute DVD-Brenner und das entspiegeltes Display.

Das Apple Macbook Pro 13,3 Retina für 1169 Euro und 13-Zoll-Bildschirmdiagonale ist ein teures Luxus-Notebook für unterwegs. Aber selbst dann stemmt es aufwändige Multimedia-Arbeiten dank Core i5 und SSD. Vor allem bei diesem Einsatzzweck profitieren Sie auch am meisten vom hochauflösenden Display mit 2880 x 1800 Bildpunkten. Der Media-Markt-Preis ist nicht konkurrenzlos für rund 1170 Euro bekommen Sie das Retina-Macbook-Pro bei zahlreichen Internet-Anbietern.

Unter Zubehör und Software finden sich im Mediamarkt-Prospekt Monitore und Drucker.
Vergrößern Unter Zubehör und Software finden sich im Mediamarkt-Prospekt Monitore und Drucker.

Monitore

Der Bildschirm Samsung S27C350H LED für 199 Euro bietet eine Diagonale von 27 Zoll (68 Zentimetern) und Full-HD-Auflösung. Im PC-WELT-Test fällt das helle und kontrastreiche Bild auf. Gleichzeitig beurteilen die Tester die Ausstattung als etwas mager. Außerdem entpuppt sich das TN-Panel aus blickwinkelabhängig. Der Mediamarkt-Preis ist dafür fair. Er liegt gerade einmal 3 Euro über dem günstigsten Angebot im Internet.
Ausführlicher Testbericht: Samsung S27C350H LED
Samsung S27C350H LED im Preisvergleich

Der Packard Bell Viseo 243DABID für 129 Euro ist ein Monitor mit 24 Zoll Bilddiagonale (60 Zentimeter), 16:9 Bildschirmverhältnis und Full-HD-Auflösung. Als Anschlüsse bringt er VGA, DVI und HDMI mit. Das ist alles ziemliche Normalkost. Das gilt auch für den Preis von Mediamarkt. Er liegt 3 Euro über den niedrigsten Preisen im Netz. Das ist fair, aber nicht unbedingt ein echtes Schnäppchen.
Packard Bell Viseo 243DABID im Preisvergleich

Tinten-Multifunktionsgeräte

Das Multifunktionsgerät Epson Expression XP312 Home für 69 Euro gehört zu den sehr kompakten Geräten des Herstellers, die drucken, scannen und kopieren. Highlight ist die WLAN-Verbindung, um das Gerät auch vom Mobilgerät nutzen zu können. Im PC-WELT-Testlabor war mit dem XP305 der Vorgänger. Er erwies sich als recht langsam und teuer in den Seitenpreisen. Dies ist auch von dem XP312 zu erwarten. Immerhin ist der Preis für das Multifunktionsgerät bei Mediamarkt gut, denn er ist identisch mit den günstigsten Angeboten im Netz.
Ausführlicher Testbericht: Epson Expression XP305

Das Kombigerät HP Officejet 4630 E-AIO für 99 Euro kann nicht nur drucken, scannen und kopieren, sondern auch faxen. Wie bei der Geräteserie des Herstellers gewohnt, setzt es auf Kombipatronen. Druckkopf und Patrone bilden eine Einheit. Außerdem beherrscht es dank WLAN die gängigen Varianten des Mobildrucks: Apple Airprint, HP ePrint sowie die Apps des Herstellers. Der Mediamarkt-Preis liegt etwa 3 Euro über den günstigsten Angeboten im Netz. Das ist okay, macht das Angebot aber nicht unbedingt zum zwingenden Schnäppchen.
HP Officejet 4630 im Preisvergleich

Notebooks und PCs bei Mediamarkt im Angebot
Vergrößern Notebooks und PCs bei Mediamarkt im Angebot

Komplett-PC

Der Komplett-PC Asus M31AD-DE006S für 499 Euro arbeitet mit einem Zweikern-Prozessor von Intel, dem bereits die aktuelle Haswell-Architektur zugrunde liegt. Mit einer maximalen Verlustleistung von nur 54 Watt ist die CPU zwar recht sparsam, doch für leistungshungrige Aufgaben eher nicht geeignet. Auch die restliche Konfiguration spricht die gleich Sprache: Der RAM beläuft sich auf 6 GB, die HDD misst standardmäßige 1 TB. Eine separate Grafikkarte gibt es nicht, hier müssen Sie auf die integrierte Grafik des Prozessors, der Intel HD Graphics 4400, zurückgreifen. Hohe Leistungsansprüche sollten Sie auch hier nicht stellen, aktuelle Games zu Daddeln ist damit nicht möglich. Hervorzuheben ist das integrierte WLAN-Modul, das sich bereits auf den aktuell schnellsten ac-Standard versteht. Wenn Sie einen Rechner für das Home-Office suchen, dann sind Sie hier richtig. Doch 500 Euro finden wir etwas überteuert.

All-in-One-PC

Der All-in-One-PC HP Pavilion 22-h001eg für 599 Euro verfügt über einen Touchscreen, um das touchfreundliche Windows 8.1 auch mit den Fingern zu bedienen. Für die Rechenleistung sorgt eine APU (Accelerated Processing Unit) von AMD der letzten Kabini-Generation. Der Prozessor verfügt auch über eine integrierte Radeon-Grafik (Radeon HD 8330), die sich nur für aktuelle und damit weniger anspruchsvolle Spiele eignet. Mit an Bord sind nur 4 GB Arbeitsspeicher, eine vergleichsweise kleine 500-GB-Festplatte und ein DVD-Brenner. Dank einem WLAN-Modul funkt der Bildschirm-PC auch drahtlos im n-Standard. Der PC ist nur für alltägliche Aufgaben geeignet. 599 Euro sind zwar happig, aber für einen All-in-One nicht untypisch.

Speicher in zahlreichen Varianten im Mediamarkt-Prospekt
Vergrößern Speicher in zahlreichen Varianten im Mediamarkt-Prospekt

Speicher

Diverse externe Festplatten für alle Lebenslagen bietet Mediamarkt diese Woche an. Besonders mobil ist die Toshiba STOR.E New Canvio 2 TB . Auf 180 Gramm Lebendgewicht speichert die 2,5-Zoll-Festplatte satte 2 Terabyte zu einem attraktiven Preis von 99 Euro – günstiger gibt es das USB-3.0-Laufwerk sonst nirgendwo. Etwas schwerer tut sich da die Western Digital Elements 1TB . Das 2,5-Zoll-Laufwerk wiegt schon 250 Gramm und hat nur halb so viel Speicherplatz. Mit 66 Euro ist die USB-3.0-Festplatte auch nicht besonders günstig: Der Online-Versandhandel bietet die Festplatte schon für 60,50 Euro an.
Western Digital Elements 1TB im Preisvergleich

Für den stationären Einsatz auf dem Schreibtisch sind die beiden 3,5-Zoll-Laufwerke von Western Digital mit USB-3.0-Schnittstelle für je 99 Euro gedacht: Die Western Digital My Book AV-TV 2TB ist für den Einsatz als externer Festplatten-TV-Rekorder spezialisiert. Die Western Digital Elements Desktop 3.0 3TB fasst brutto sogar 3000 Gigabyte. Wie ein Blick in unseren Preisvergleich beweist, bietet Mediamarkt beide Festplatten auch zu einem günstigen Preis an.
Western Digital My Book AV-TV 2TB im Preisvergleich
Western Digital Elements Desktop 3.0 3TB im Preisvergleich

Umgerechnet 50 Cent kassiert Mediamarkt für die SATA-3-SSD Sandisk Solid State Drive 128 GB - das klingt sehr preisgünstig. Die interne 2,5-Zoll-Festplatte packt in der Spitze sehr gute 490 MB/s beim Lesen sowie solide 350 MB/s beim Schreiben. Das ist schnell genug für den Praxiseinsatz. Wirklich günstig ist das Angebot für 66 Euro aber trotzdem nicht: Der Online-Versandhandel bietet die SSD schon für 60,90 Euro an.

Für preisbewusste Käufer ist die Intenso Micro-SDHC Card 32 GB Class 10 gedacht. Das Intenso-Modell ist im Test auch schnell unterwegs. Auf Spitzenniveau bewegt sich die Leserate mit maximal 93 MB/s sowie durchschnittlich 76 MB/s. Das Schreibtempo ist hingegen nicht berauschend. Sequenziell packt die Speicherkarte 18 MB/s, im Mittel sind es magere 12 MB/s. Negativ zu Buche schlägt auch die kurze Garantiezeit von 2 Jahren – alle anderen Hersteller bieten hier 5 beziehungsweise 10 Jahre – oder gleich lebenslänglich. Ein kleiner Lichtblick ist der Lieferumfang, immerhin liegt der Karte ein SD-Adapter bei. Zum Schnäppchenpreis bietet Mediamarkt die Intenso Micro-SDHC Card 32 GB allerdings nicht an, der Online-Versandhandel listet die Micro-SDHC-Karte bereits ab 15,20 Euro.
Ausführlicher Testbericht: Intenso Micro-SDHC Card 32 GB
Intenso Micro-SDHC Card 32 GB Class 10 im Preisvergleich

Der USB-Stick SanDisk Cruzer Glide 128GB lockt mit einem sensationell günstigen Preis von 49 Euro - umgerechnet 38 Cent pro Gigabyte. Was Mediamarkt allerdings nur im Kleingedruckten erwähnt: der Stick hat lediglich eine lahme veraltete USB-2.0-Schnittstelle. Bei einem so hochkapazitiven Stick ist das natürlich Käse. Unsere Empfehlung: Finger weg! Lassen Sie sich nicht von dem Schnäppchenpreis blenden, sondern kaufen Sie sich lieber fürs gleiche Geld den halb so großen PC-WELT-Testsieger Sandisk Cruzer Extreme 64 GB , der Datenübertragungsraten von weit über 200 MB/s schafft.
Sandisk Cruzer Extreme 64 GB im Preisvergleich

Anders sieht es beim Sandisk Cruzer Edge 16GB aus. Der hat zwar auch nur einen USB-2.0-Anschluss, aber aufgrund seiner geringeren Speicherkapazität fällt das hier nicht so stark ins Gewicht. Und überhaupt, für den Schnäppchenpreis von schlappen 7 Euro können Sie auch nichts falsch machen - ein klassisches Mitnahmeprodukt wie Kaugummis an der Supermarktkasse!

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