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Vergleich

Android vs. iOS vs. Windows Phone 8

09.04.2014 | 10:03 Uhr |

Die Software eines Smartphones ist aktuell besonders wichtig – denn nur hier unterscheiden sich die Geräte noch! Wir vergleichen die beliebtesten Systeme nach Anwendungsszenarien und sagen Ihnen, für wen sich was eignet.

Die Entwicklung und Verbreitung der drei Betriebssysteme in den letzten Monaten zeigen auf, dass nur Android bei den Marktanteilen deutlich zugelegt hat. So springt Android laut den Web-Analysten .Net Applications von 33,89 Prozent im November 2013 auf 35,41 Prozentpunkte im darauffolgenden Monat. Im gleichen Zeitraum verlor iOS knapp 0,9 Prozentpunkte, wodurch der Marktanteil auf 54,27 Prozent fällt. Windows Phone schwankt von Monat zu Monat zwischen 0,50 und 1,3 Prozent – aktuell erleidet das System mit 0,55 Prozent ein Tief. Mit Windows Phone 8 hat sich die Lage augenscheinlich nicht verbessert.

Wann kam welches System?

Erst einmal zum Allgemeinen: Im Jahr 2007 wurde das erste Apple iPhone vorgestellt, das sich gleich zum Verkaufsschlager entwickelte – jeder wollte eins haben! Nicht zuletzt wegen der einheitlichen Benutzerführung von iOS-Geräten. Anders ist das bei Android, das 2008 zum ersten Mal auf einem Smartphone landete. Da das Google-Betriebssystem eine freie Software ist, kann sie jeder Hersteller nutzen. Eine Vereinheitlichung gibt es nicht, weil zu viele verschiedene Versionen im Umlauf sind und die Hersteller eigene Nutzeroberächen verwenden – zum Nachteil der Updates. Windows Phone ist das jüngste Betriebssystem, da es Ende 2010 erstmals auf einem Smartphone in den Handel kam.

Für das iPhone gibt es die verrücktesten Hüllen, um das Gerät individuell zu gestalten. Seitens der Software ist da nämlich kein großer Spielraum.
Vergrößern Für das iPhone gibt es die verrücktesten Hüllen, um das Gerät individuell zu gestalten. Seitens der Software ist da nämlich kein großer Spielraum.

Update-Politik

Nur die jeweils aktuelle Betriebssystem- Version besitzt neueste Features und Sicherheitseinstellungen. Jährlich stellen Apple und Google ihre nächsten großen Software-Updates vor – zwischendrin folgen immer wieder kleinere Anpassungen. Bei Microsoft gibt es diese Regelmäßigkeit größerer Update nicht; so wird WP8 durch kleinere Aktualisierungen immer wieder auf den neuesten Stand gebracht. Meistens im Sommer präsentiert Apple ein neues iPhone inklusive neuer iOS-Version, die kurz darauf auch für ältere Modelle verfügbar ist.

Davon können Android-Nutzer nur träumen. Nicht jedes Smartphone wird mit der aktuellsten Version ausgestattet, weil bei günstigeren Geräten oft die Hardware nicht den Anforderungen entspricht – das soll sich aber mit verbessertem Android 4.4 geändert haben. Das Problem: Die meisten Hersteller setzen auf eigene Nutzerober ächen, die sie bei einem Update speziell anpassen müssen. Erstens lohnt sich das für alte Modelle nicht mehr. Zweitens dauert der Prozess teilweise bis zu sechs Monate. Nicht selten ist dann schon die nächste Version verfügbar. Bei Google-Handys kommt reines Android zum Einsatz, wodurch sie stetig neueste Updates erhalten.

Auch Microsoft hält Windows Phone stets auf dem neuesten Stand und rollt immer wieder Updates aus. Je nach Smartphone und Mobilfunkanbieter kann sich der Zeitpunkt der Aktualisierung aber verzögern. Außerdem ist WP8 nur auf neuen Geräten verfügbar, ältere WP7-Smartphones sind nicht kompatibel.

Android-Smartphones rooten - so geht's

Unter Windows 8 können Sie das Farbdesign an die Farben des Gehäuses anpassen.
Vergrößern Unter Windows 8 können Sie das Farbdesign an die Farben des Gehäuses anpassen.

Individuelle Einstellungen

Ein Smartphone ist für uns mittlerweile mehr als nur ein Telefon mit Zusatzfunktionen. Es ist unser täglicher Begleiter – wir identifizieren uns mit ihm. Um die Verbundenheit deutlich zu machen, können Sie als Nutzer das System, teilweise auch das Gerät selbst, in der Regel individuell nach Ihren Wünschen anpassen.

Apple hält sich, was diese Möglichkeit betrifft, auch bei iOS 7 zurück. Sie können lediglich das Hintergrundbild wechseln und App-Ordner anlegen. Selbst ein MP3-Song als Klingelton ist nicht so einfach. Dafür müssen Sie zuvor die MP3- Datei in iTunes einfügen, in ein anderes Format umwandeln und die Dateiendung anpassen. Erst so kann der Titel bei eingehenden Anrufen ertönen. Dafür können Sie das iPhone durch die verschiedensten Hüllen optisch aufwerten.

Mehr Freiheiten bietet Android 4.4. Sie können den Hintergrund ändern, alternative Launcher aus dem Google Play Store installieren und App-Ordner anlegen. Optisch und funktional motzen Sie das System außerdem mit Custom ROMs auf, also neuen Nutzeroberflächen. Aber Achtung: Diese können teilweise die Performance einschränken. Wie beim iPhone können Sie auch Ihr Android-Smartphone äußerlich durch Hüllen aufhübschen. Allerdings gibt es hierbei nicht so viel Auswahl, und außerdem ist nicht jede Hülle für jedes Modell verfügbar, weil es Unmengen an Androiden gibt.

Auch WP8 lässt Personalisierungen zu. Vor allem mit den Nokia-Handys der Lumia-Serie schaffen die Finnen einen unverwechselbaren Look durch die Farbvielfalt der Gehäuse. Auch beim System haben Sie freie Farbwahl, wodurch Sie etwa die Live-Kacheln an die Gerätefarbe anpassen können. Apropos Lumia: Seit Mitte Januar gibt es das Update „Lumia Black“ für einige Lumia-Modelle. So können Nutzer jetzt auch App-Ordner auf dem Startscreen anlegen. Der Lockscreen von WP8 zeigt auf Wunsch lokal gespeicherte Fotos oder Facebook-Fotos an. Sie können den Hintergrund hell oder dunkel einstellen und Kontraste anpassen.

Ab Werk bietet Android 4.4 die meisten Bearbeitungsmöglichkeiten für ein Foto – die Ergebnisse können sich tatsächlich sehen lassen.
Vergrößern Ab Werk bietet Android 4.4 die meisten Bearbeitungsmöglichkeiten für ein Foto – die Ergebnisse können sich tatsächlich sehen lassen.

Videos schneiden und Fotos bearbeiten

Videobearbeitungsprogramme und Foto-Editoren gibt es zur Genüge in den jeweiligen App Stores. Die Auswahl ist schier unendlich, und die meisten Programme bieten identische Funktionen. Haben die Systeme auch eigene Anwendungen?

Bei iOS 7 bearbeiten Sie schnell und einfach Fotos. Sie können Bilder automatisch verbessern lassen, einen Filter darüber legen, rote Augen entfernen und das Foto zurechtschneiden. Zum Schneiden von Videos müssen Sie allerdings auf Apps von Drittanbietern zurückgreifen.

Auch WP8 besitzt eine Bearbeitungssoftware, die allerdings weniger Funktionen besitzt. So können Sie nur das Bild drehen, es beschneiden und automatisch optimieren lassen. Dafür bieten aber die aktuellen Nokia-Modelle ein Trimmer- Programm, um Videos zu kürzen.

Die meisten Funktionen nden Sie bei Android 4.4. Ist der Bearbeitungsmodus geöffnet, können Sie Filter festlegen, die Helligkeit, Belichtung, Kontrast und Farbsättigung einstellen. Beim Videoprogramm sieht es eher mau aus. Immerhin gibt es auch hier eine Trimmerfunktion.

Android-Einstellungen für Einsteiger

Siri ist die beste Sprachsteuerung im Test.
Vergrößern Siri ist die beste Sprachsteuerung im Test.

Sprachsteuerung im Vergleich

Eine Sprachfunktion ist nicht neu, dafür gibt es nun deutlich mehr Funktionen. Siri in iOS 7 ist dabei die fortschrittlichste Sprachsteuerung im Vergleich. Mit ihr können sich Nutzer nicht nur ganz normal unterhalten oder ihr Fragen stellen. Siri besitzt auch eine recht natürliche weibliche und mittlerweile auch männliche Stimme. Sie zeigt Ihnen das nächste Kino, Restaurant oder Supermarkt mit entsprechender Entfernung sowie Adresse an. Sie ruft Sportergebnisse auf Wunsch ab und sagt Ihnen, ob Sie einen Schirm aufgrund einer schlechten Wettervorhersage brauchen. Weiß Siri selbst keine Antwort, dann sucht sie im Internet danach. Seit Android 4.1 gibt es den cleveren Dienst „Google Now“, mit dem gleichzeitig auch eine Sprachsteuerung in neuem Design auf Ihr Smartphone kam. Das Problem: In der deutschen Version antwortete die Funktion lediglich in Textform. Mittlerweile spricht „Google Now“ und sagt uns beispielsweise, auf welchem Platz der FC Bayern München in der Bundesliga steht und wann das nächste Spiel stattfindet. Auch aktiviert sie den Wecker mit unserer gewünschten Weckzeit. Eine richtige Konversation wie mit Siri ist nicht möglich. Dafür versteht sie uns sehr gut und liefert uns stets passende Antworten mit ihrer roboterartigen Stimme.

Die in WP8 integrierte Sprachsteuerung funktioniert ähnlich wie die von Android 4.4. Die Software versteht uns gut und liefert uns entsprechende Ergebnisse. Nur sind auch hier keine Unterhaltungen möglich, und sobald wir nur leicht von den Norm-Befehlen wie „Finde Café in München“ abweichen, kann sie uns nicht weiterhelfen. Sie haben die Wahl zwischen einer weiblichen und einer männlichen Stimme – beide klingen nicht künstlich. Insgesamt schneidet diese Sprachsteuerung am schlechtesten ab, weil wir keine ganzen Sätze einsprechen können und die Software uns bei allen Fragen immer auf Suchtreffer im Internet verweist.

Microsoft integriert ab Werk Office in WP8. So ist es besonders leicht, Dokumente und Tabellen – wie in diesem Beispiel – zu bearbeiten.
Vergrößern Microsoft integriert ab Werk Office in WP8. So ist es besonders leicht, Dokumente und Tabellen – wie in diesem Beispiel – zu bearbeiten.

Office-Integration

Wer viele Dokumente bearbeitet, Tabellen erzeugt und Präsentationen erstellt, der nutzt in der Regel die Office-Programme von Microsoft.

Weil Microsoft nicht nur hinter Office steckt, sondern auch hinter Windows Phone 8, liegt es nahe, dass das Unternehmen unter anderem Word, Excel, Power- Point sowie Office 365 im eigenen Betriebssystem unterbringt – und zwar mit umfangreicher Funktionsausstattung. Arbeiten Sie außerdem mit dem Cloud- Dienst Skydrive zusammen, haben Sie den aktuellen Dokumentenstand auf allen Endgeräten, auf denen Sie mit Ihrem entsprechenden Konto angemeldet sind. Microsoft bietet mit dieser Lösung ein rundum gutes Office-Paket für WP8.

Auch bei iOS und Android gibt es Office-Programme, die entweder schon in einer abgespeckten Version vorinstalliert sind wie bei Android in Form der App „Polaris“. Oder Sie können eine entsprechende Office-App aus dem jeweiligen App Store herunterladen. Auf beiden Plattformen gibt es grundlegend die gleichen Apps, die sich mit dem Bearbeiten von Dokumenten beschäftigen. Aber Achtung: Einige der kostenlosen Anwendungen können die Dokumente nur im Lesemodus öffnen, also nicht bearbeiten. Geben Sie im App Store den Suchbegriff „Office“ ein, dann nden Sie genügend kostenfreie Office-Programme aufgelistet, deren Bewertungen gut und deren Funktionsmöglichkeiten ausreichend sind.

Sind Sie Office-365-Abonennt, laden Sie sich am besten die Ofce-365-App herunter. Mit ihr haben Sie Zugang zum Mail-Client, können Dokumente erstellen sowie bestehende Dateien bearbeiten.

Google bietet darüber hinaus eine gute Cloud-Lösung mit Google Drive an. Erstellen Sie etwa ein Textdokument, eine Tabelle oder eine Präsentation im Browser, können Sie das entsprechende Dokument als passende Office-Datei abspeichern und offline auf Ihrem PC oder Mobilgerät nutzen.

iOS-Jailbreak - so klappt es sicher

Bei Googles Cloud-Dienst „Drive“ erhalten Sie kostenlos 15 GB Speicherplatz. Mehr Speicher kostet Sie monatlich bis zu 800 Dollar, wenn es 16 TB sein sollen.
Vergrößern Bei Googles Cloud-Dienst „Drive“ erhalten Sie kostenlos 15 GB Speicherplatz. Mehr Speicher kostet Sie monatlich bis zu 800 Dollar, wenn es 16 TB sein sollen.

Cloud-Dienste

Die Cloud bietet Ihnen einen zentralen Speicherort für mehrere internetfähige Endgeräte. Sie können beispielsweise Fotos mit dem Smartphone schießen, sofort in die Cloud hochladen und auf dem PC ansehen und sogar herunterladen. Genauso verhält es sich auch mit Dokumenten.

Apple nennt seine eigene Wolke iCloud und schenkt Ihnen als iCloud-Kunden 5 GB Speicherplatz. Sie müssen sich lediglich auf dem iPhone oder einem anderen Apple-Gerät mit Ihrer Apple-ID anmelden. Benötigen Sie weiteren Speicherplatz, dann können Sie diesen kostenpichtig erwerben. Die Zahlung erfolgt dabei einmal im Jahr. So kosten Upgrades um 10 GB 16 Euro, um 20 GB 32 Euro und 50 GB dann 80 Euro.

Auch Google besitzt mit „Google Drive“ einen eigenen Cloud-Dienst. Hier erhalten Sie kostenlos 15 GB Speicher. Ein Upgrade auf 25 GB kostet Sie 2,49 Dollar im Monat. Bei 100 GB Speicherplatz sind es schon 4,99 Dollar. Der Speicherplatz staffelt sich weiter bis hoch zu 16 TB, die dann 799,99 Dollar monatlich kosten. Insgesamt ist Drive also günstiger als iCloud. Die Besonderheit bei Android: Hersteller wie HTC kooperieren mit dem Cloud-Dienst Dropbox, wodurch sie Ihnen teilweise bis zu 50 GB Speichervolumen für zwei Jahre gewähren.

Microsofts eigener Cloud-Speicher Skydrive ist bereits auf WP8-Smartphones vorinstalliert. Sie müssen sich lediglich mit Ihrer Windows-Live-ID anmelden. Dafür erhalten Sie kostenlos 7 GB Speicher in der Cloud. Ein Upgrade um 50 GB kostet hier 19 Euro im Jahr. Beim höchsten Upgrade um 200 GB stehen am Schluss 74 Euro auf der Rechnung, die jährlich zu bezahlen sind.

Datenaustausch ist zwischen iOS 7 und PC nur via Zusatzprogramm iTunes möglich – dafür bietet die Software Funktionen zur Datensicherung.
Vergrößern Datenaustausch ist zwischen iOS 7 und PC nur via Zusatzprogramm iTunes möglich – dafür bietet die Software Funktionen zur Datensicherung.

Verbindung zum PC

Um über den PC auf die Daten des iPhones mit iOS 7 zuzugreifen, müssen Sie Ihr Smartphone mit dem Zusatzprogramm „iTunes“ synchronisieren. Dort können Sie dann Apps, Musik- und Filmdateien sowie Fotos und Videos verwalten. Zwar wird Ihr iPhone auch im Windows-Explorer erkannt, allerdings haben Sie dort lediglich Zugriff auf Ihre Fotos und Videos.

Wesentlich komfortabler funktioniert der Datenaustausch mit Android 4.4. Ist Ihr Smartphone mit dem PC verbunden, installieren sich die Treiber automatisch. Der PC erkennt es entweder als Massenspeicher oder mittlerweile als Mediengerät (MTP). Dadurch haben Sie Zugang auf alle Dateien, die auf dem Smartphone gespeichert sind, weshalb der Datenaustausch zwischen PC und Smartphone einfach per Drag & Drop erfolgt. Weil Android auch einen Dateimanager bietet, ist es möglich, auch Dateien zu starten, die normalerweise nicht von jeder App ausgeführt werden können.

Eine Verbindung zwischen PC und WP8-Smartphone ist genauso simpel, wie mit Android-Geräten möglich. Schließen Sie das Windows Phone einfach via USB-Kabel an, um über den Windows Explorer auf die Inhalte des internen Speichers zuzugreifen. Dateien können Sie per Drag & Drop auf das Smartphone übertragen.

Von Android und iOS auf Windows Phone umsteigen

Mit Android teilen Sie Inhalte: auf allen möglichen Übertragungskanälen – mit den unterschiedlichsten Geräten
Vergrößern Mit Android teilen Sie Inhalte: auf allen möglichen Übertragungskanälen – mit den unterschiedlichsten Geräten

Verbindung zu anderen Smartphones

Mal eben schnell Dateien von Smartphone zu Smartphone schicken, das klingt selbstverständlich und sollte auch Standard sein – ist es nur nicht beim iPhone mit iOS.

So können iPhone-Nutzer gerade mal Daten untereinander via Airdrop (WLAN und Bluetooth) austauschen. Wollen Sie etwa ein mit dem iPhone aufgenommenes Bild an ein Android-Gerät schicken, dann geht das nicht über eine direkte Verbindung. Dazu müssen Sie Chat-Programme oder Cloud-Dienste nutzen.

Bei Android und Windows Phone klappt das Teilen von Inhalten ohne große Probleme. Egal ob über WLAN, Bluetooth oder sogar NFC – die Kopplung ist simpel, und das Übertragen funktioniert praktisch von alleine.

Preise der Geräte: Der Anschaffungspreis für ein Apple iPhone mit iOS ist enorm hoch angesetzt. Zuletzt war das iPhone laut UVP zwischen 699 und 899 Euro gelistet, je nach Speichervariante von 16, 32 und 64 GB. Damit gehört das iPhone als iOS-Smartphone zu den teuersten Geräten. Für eine vergleichbare Ausstattung eines Android- Handys zahlen Sie teilweise die Hälfte. Apropos Android: Das Google-Betriebssystem läuft auf unzähligen Smartphones. Die Produktvielfalt reicht vom günstigen Einsteigergerät von unter 100 Euro bis zum absoluten High-End-Smartphone mit bester Hardware für bis zu 750 Euro UVP. Im Handel zahlen Sie etwa 150 bis 200 Euro weniger, bei einem iPhone bleiben die Preise bis zum Launch des Nachfolgers stehen. Androiden werden Monat um Monat günstiger. Der Einstiegspreis für ein aktuelles WP8-Smartphone liegt bei etwa 500 bis 600 Euro UVP. Die Kosten für einen aktuellen High-End-Riesen wie den Nokia Lumia 1520 benden sich aber auf iPhone-Niveau. Erfahrungsgemäß fällt der Preis aber sehr schnell.

Fazit: Das beste mobile Betriebssystem

Jedes der drei mobilen Systeme hat Vor- und Nachteile. Legen Sie Wert auf Stabilität, Sicherheit und eine selbsterklärende Bedienung, sind Sie mit iOS und Windows Phone besser beraten als mit Android. Während Apple vor allem durch qualitativ hochwertige Hardware und riesige App-Auswahl glänzt, sprechen die niedrigeren Einstiegspreise und die Office-Integration eher für WP8.

Android bietet überwiegend ein hohes Maß an Individualisierung und lässt Ihnen den meisten Freiraum. Zudem gibt es Android-Geräte in allen Preiskategorien. Darüber hinaus finden Sie genauso viele Apps wie bei iOS vor, wobei WP8 weit abgeschlagen dahinter liegt – nur die wichtigsten Apps sind bisher verfügbar.

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