Mit einem Root werden Sie „Herr“ Ihres Androiden – mit allen Rechten eines Admins. Erst so können Sie bessere Features nutzen, die Optik verändern und mächtige Apps anwenden. Wir erklären, wie Sie zum Superuser werden.

Rooten Sie Ihren Androiden , schalten Sie sozusagen die Administrationsrechte frei, wodurch Sie sich selbst zum Superuser ernennen. Weil der Root-Vorgang aber bei vielen Geräten unterschiedlich ist, konzentrieren wir uns auf die wichtigen Smartphones und Hersteller – dazu gehören unter anderem HTC und Samsung mit ihren Top-Geräten One M9 und Galaxy S6 sowie das Google-Smartphone Nexus 5 – der Root-Vorgang des Nexus 5 ist im Grunde identisch mit dem des Nexus 6.

Das bedeutet „Root“

Als Root oder auch Superuser wird der Administrator eines Android-Smartphones bezeichnet, der über alle Rechte verfügt. Die Rechte des Benutzerkontos sind vergleichbar mit denen eines Admins unter Windows. Sie erlangen als Superuser Berechtigungen, die Sie als normaler Nutzer nicht haben.

Das ist mit einem Root möglich

Durch die erlangten Berechtigungen können Sie besondere Apps wie Backup-Tools oder Cleaner installieren und in vollem Umfang nutzen, neue noch teilweise in der Testphase befindliche Android-Versionen frühzeitig aufspielen oder sogenannte Custom-ROMs aufsetzen, die Ihr Android-System optisch und funktional verbessern.

Recovery-Modul ändern

Jedes Android-Smartphone besitzt einen Recovery-Modus, den Sie über eine bestimmte Tastenkombination vor dem eigentlichen Boot aufrufen können. Das Recovery-Modul ist im Grunde ein Systemmenü, das jeder Hersteller bereits vorinstalliert. Custom Recoveries, also von außenstehenden Entwicklern erstellte Recovery-Module, wie Clockworkmod (CWM) oder Teamwin (TWRP), verfügen über umfangreichere Funktionen – sie erzeugen schnell ein komplettes Backup und können Zipdateien und Custom-ROMs flashen.

Bevor es losgeht: Wichtig zu wissen

Die Herstellergarantie auf das Smartphone erlischt in der Regel mit dem Root. Oft lässt sich der Vorgang aber wieder rückgängig machen.

Hinweis: Beim Root-Vorgang können Fehler auftreten, die im schlimmsten Fall das Smartphone stilllegen – was als „Bricken“ bekannt ist. Das Rooten erfolgt auf eigene Gefahr. Weder der Hersteller noch wir sind verantwortlich für etwaige Schäden, die durch einen Root entstehen könnten.

Backup anlegen: Sie sollten unbedingt ein Backup Ihres Smartphones anfertigen. Das ist beispielsweise mit der Desktop-Anwendung My Phone Explorer möglich. Oder Sie nutzen die vom Hersteller bereitgestellte Software, sofern sie eine Backup-Funktion besitzt.

Überprüfen Sie, ob Ihre S6-Version tatsächlich unterstützt wird. Dazu tippen Sie einfach *#1234# in der Telefon-App ein.
Vergrößern Überprüfen Sie, ob Ihre S6-Version tatsächlich unterstützt wird. Dazu tippen Sie einfach *#1234# in der Telefon-App ein.

Samsung Galaxy S6 rooten

Es war selten so einfach, sein Galaxy-Smartphone zu rooten wie jetzt – Sie müssen lediglich eine APK-Datei installieren, den Rest übernimmt das Programm Pingpong. Bis vor wenigen Monaten gab es noch das Problem, dass durch den Root die Funktionen Knox und Samsung Pay nicht mehr funktionierten. Samsung setzt nämlich ein System names E-Fuse ein, das Rooting erkennt und Sicherheitsfunktionen abschaltet. Anhand der folgenden Anleitungen können Sie Ihr Samsung Galaxy S6 GT-I9600 rooten.

Das benötigen Sie: Samsung Galaxy S6 mit mindestens 50-prozentiger Akkuladung sowie eine APK-Datei. Je nach Herangehensweise benötigen Sie noch einen PC sowie ein USB-Kabel.

Vorbereitung: Überprüfen Sie auf der PingPong-XDA-Webseite unter „Supported devices –> Cick to show content“, ob Ihre ROM-Version von dem Rooting-Tool unterstützt wird. Um die ROM-Version Ihres Galaxy S6 herauszufinden, geben Sie in der Telefon-Anwendung *#1234# ein – die Versionsnummer steht hinter „AP“. Die ROM-Version finden Sie auch in den Geräteinformationen.

Installieren Sie die Pingpong-Root-APK auf dem Galaxy S6, und tippen Sie auf „Get root!“ – fertig! Schon ist das S6 gerootet.
Vergrößern Installieren Sie die Pingpong-Root-APK auf dem Galaxy S6, und tippen Sie auf „Get root!“ – fertig! Schon ist das S6 gerootet.

Wird Ihr Gerät unterstützt, laden Sie sich die Datei „pingpongroot_<Version>.apk“ herunter. Entweder starten Sie den Download am PC und kopieren die Datei anschließend via USB auf das Smartphone (oberste Speicherebene), oder Sie rufen die Seite direkt im Handy-Browser auf und downloaden die APK direkt auf das S6. Anschließend navigieren Sie in den Einstellungen zum Punkt „Gerätesicherheit“ und aktivieren „Unbekannte Quellen“. Nun kann es losgehen.

Unnötige Bloatware vom Smartphone löschen

Schritt 1: Haben Sie die APK-Datei vom PC auf das Handy übertragen, gehen Sie ins App-Menü, öffnen den Ordner „Tools“ und starten „Eigene Dateien“. Tippen Sie auf „Gerätespeicher“, und navigieren Sie in der Liste ganz nach unten zur APK-Datei. Sofern Sie den Download direkt über das S6 gestartet haben, ziehen Sie einfach die Benachrichtigungsleiste herunter und tippen den Download an. Ansonsten finden Sie die Datei in den Eigenen Dateien im Ordner „Download-Verlauf“.

Schritt 2: Tippen Sie auf „Installieren“; nach wenigen Sekunden ist die App auf Ihrem Handy. Öffnen Sie nun die Anwendung. Anschließend installieren Sie „SuperSU“; die Datei bietet sich automatisch an. Tippen Sie dann auf „Fertig“. Sie werden zurück zu Pingpong Root geführt. Eventuell muss die Datei SuperSU aktualisiert werden; dies müssen Sie lediglich bestätigen.

Schritt 3: Tippen Sie bei bestehender Internetverbindung auf „Download Data“, um Gerätedaten zu aktualisieren – sofern es Updates gibt

Schritt 4: Tippen Sie auf „Get root!“. Der Vorgang dauert nur wenige Sekunden – SuperSU-Berechtigungen bestätigen Sie. Starten Sie anschließend Ihr Handy neu. Herzlichen Glückwunsch! Ihr Galaxy S6 ist nun vollständig gerootet!

Schritt 5: Laden Sie die App „ Root Checker “ herunter. Tippen Sie in der App auf „Root bestätigen“, gewähren Sie SuperSU Zugriff, und überprüfen Sie so, ob der Root-Vorgang tatsächlich erfolgreich war.

Das All-In-One-Toolkit nimmt Sie beim Rooten an die Hand und führt den Vorgang halbautomatisch durch.
Vergrößern Das All-In-One-Toolkit nimmt Sie beim Rooten an die Hand und führt den Vorgang halbautomatisch durch.

HTC One M9 mit Toolkit rooten

Ein HTC-Gerät zu rooten, war schon immer knifflig. Seit Ende 2011 lässt HTC das Entsperren des Bootloaders sowie das Rooten selbst zu – und hat dafür auf seiner Entwickler-Webseite einen Bootloader-Bereich eingerichtet mit Anleitungen zum Entsperren und Flashen der Software. Über die Seite www.htcdev.com/bootloader gelangen Sie zum Entwickler-Bereich. Auf der rechten Seite unter „Supported Devices“ finden Sie alle unterstützten Handys. Geräte, die nicht gelistet, aber nach September 2011 auf den Markt gekommen sind, werden wahrscheinlich ebenfalls unterstützt. HTC erklärt Schritt für Schritt, wie Sie vorgehen müssen – allerdings auf Englisch.

HTC One rooten: Für besondere Modelle gibt es eigene Toolkits, die von freien Entwicklern wie Squabbi programmiert werden, mit denen das Rooting äußerst simpel ist. Das HTC One M9 Toolkit (in dieser Anleitung) begleitet Sie durch den gesamten Vorgang. Dabei werden der Bootloader entsperrt, der Recovery-Modus geflasht und das Gerät letztendlich gerootet.

Das benötigen Sie: Ein HTC One M9 mit mindestens 50-prozentiger Akkuladung und das entsprechende Toolkit aus dem Internet. Zudem brauchen Sie einen Windows-PC sowie ein USB-Kabel.

Vorbereitung: Laden Sie das HTC One M9 Toolkit von Squabbi herunter. Mit dem Toolkit laufen das Rooten sowie der Bootloader-Unlock halbautomatisch ab. Den Treiber-Download für das HTC One M9 übernimmt das Toolkit für Sie. In unserer Anleitung arbeiten wir mit der Version 1.4 von Squabbi’s Toolkit. Zusätzlich laden Sie das Android SDK herunter.

USB-Debugging müssen Sie stets bei der PC-Anbindung während des Root-Vorgangs aktiviert haben, sonst klappt der Root nicht.
Vergrößern USB-Debugging müssen Sie stets bei der PC-Anbindung während des Root-Vorgangs aktiviert haben, sonst klappt der Root nicht.

USB-Debugging: Bevor es richtig losgeht, aktivieren Sie USB-Debugging auf Ihrem One M9. Dazu schalten Sie unter „Einstellungen –> Info –> Software-Informationen –> Mehr“ die Entwickler-Optionen frei. Tippen Sie hierfür siebenmal auf die „Buildnummer“. In den Haupteinstellungen finden Sie nun die Entwickler-Optionen, in denen Sie den Haken bei USB-Debugging setzen.

Schritt 1: Starten Sie die exe-Datei des HTC One M9 Toolkits als Administrator. Schließen Sie Ihr M9 per USB-Kabel an den PC an, und bestätigen Sie, falls nötig, USB-Debugging auf dem Smartphone. Um die vollständigen Gerätetreiber zu installieren, sollten Sie HTC Sync (im Smartphone-Speicher) installieren. Bestätigen Sie immer wieder USB-Debugging auf dem Handy. Nach Abschluss der Installation trennen Sie die USB-Verbindung und stecken das Gerät neu an.

Schritt 2: Klicken Sie in dem Toolkit unter „1. Unlock Bootloader“ auf „0. Sign up for Dev Account“. Auf der offiziellen Webseite www.htcdev.com von HTC registrieren Sie sich unbedingt mit gültiger Mailadresse und melden sich nach Aktivierung an. Lassen Sie die Webseite im Hintergrund offen. Besitzen Sie dort bereits ein Konto, loggen Sie sich ein und fahren mit dem nächsten Schritt fort.

Entsperren Sie den Bootloader des One M9, um den Rooting-Vorgang einzuleiten.
Vergrößern Entsperren Sie den Bootloader des One M9, um den Rooting-Vorgang einzuleiten.

Schritt 3: Klicken Sie nun auf „1. Get Unlock Token Code“, um den Bootloader zu öffnen. Bei diesem Punkt stürzte in unserem Test das Toolkit bei jedem Versuch ab. Deshalb raten wir, den Bootloader manuell zu entsperren. Sollte das Tool bei Ihnen funktionieren, arbeiten Sie die Punkte bis „2b. Unlock Bootloader“ ab. Anschließend geht es bei Schritt 9 dieser Anleitung weiter.

Schritt 3 a: Trennen Sie die USB-Verbindung zum PC und öffnen Sie die Seite www.htcdev.com/bootloader . Wählen Sie rechts aus dem Dropdown-Menü Ihr Smartphone-Modell, in dem Fall das HTC One M9, aus und klicken Sie auf „Begin Unlock Bootloader“.

Schritt 4:   Schalten Sie Ihr One M9 aus. Drücken Sie die Leiser-und die Power-Taste gleichzeitig, und halten Sie diese gedrückt bis das Telefon in den Bootloader startet. Auf dem Handy navigieren Sie via Lautstärke-Tasten zu dem Punkt „Reboot to Download Mode“ und bestätigen mit Power. „Step 1“ und „2“ auf der Webseite können Sie somit überspringen, da diese nicht präzise erklärt sind. Verbinden Sie wieder Ihr Smartphone mit dem PC.

Schritt 5: Laden Sie aus „Step 4“ die Fastboot-Datei für Ihr PC-System herunter und entpacken die Datei an einen bestimmten Ort wie „C:\Android“ – diesen Ordner müssen Sie zuvor erstellen. Klicken Sie auf „Proceed to Step 5“.

Schritt 6: Starten Sie unter Windows die Eingabeaufforderung (cmd.exe). Tippen Sie dort zunächst „cd \Android“ ein, dann folgenden Befehl: fastboot oem get_identifier_token. Anschließend erscheint der Token-Identifier. Kopieren Sie den gesamten Text ab „<<<< Identifier Token Start >>>>“ bis zum Ende von „<<<<< Identifier Token End >>>>>“. In der Eingabeaufforderung kopieren Sie, indem Sie die rechte Maustaste drücken, „Markieren“ und wählen anschließend den gewünschten Bereich von Anfang bis Ende aus. Klicken Sie dann erneut die rechte Maustaste.

Schritt 7: Scrollen Sie auf der Entwicklerseite bis zum Ende der Webseite, fügen Sie in dem Freitextfeld unter „My Device Identifier Token“ entsprechenden Token ein. Klicken Sie dann auf „Submit“.

Die 25 besten Android-Tipps und Tricks

Schritt 8: Sie erhalten nun eine E-Mail mit der Datei „Unlock_code.bin“. Sichern Sie diese in demselben Ordner wie die Fastboot-Datei. In der Eingabeaufforderung fügen Sie folgenden Befehl ein: fastboot flash unlocktoken Unlock_code.bin. Bestätigen Sie das Entsperren des Bootloaders auf dem Smartphone mit „Yes“ über die Power-Taste. Achtung: Nach diesem Schritt wird ein Reset durchgeführt, das sämtliche Daten auf dem Gerät löscht. Daher ist ein Backup erforderlich, wie eingangs erwähnt! Außerdem startet nun das Smartphone neu, was länger als gewohnt dauern kann.

Mit dem Nexus Root Toolkit rooten Sie Ihr Nexus-Gerät in weniger als zehn Minuten – die Schritte sind sehr simpel.
Vergrößern Mit dem Nexus Root Toolkit rooten Sie Ihr Nexus-Gerät in weniger als zehn Minuten – die Schritte sind sehr simpel.

Schritt 9: Nach dem Smartphone-Neustart aktivieren Sie USB-Debugging und starten das Toolkit. Klicken Sie unter „2. Flashing TWRP Recovery“ auf „Flash Recovery“.

Schritt 10: Ist der Vorgang abgeschlossen und das Smartphone erneut gestartet, warten Sie, bis das Toolkit das Smartphone wiedererkannt hat.Anschließend klicken Sie unter „3. Flashing SuperSU (ROOT)“ auf „ROOT!“. Dabei wird die Superuser-Datei auf das Handy geschoben, durch die Sie alle Rechte erlangen und anderen Apps Root-Reche gewähren – fertig!

Aktuelle Nexus-Geräte rooten

Wie für ausgewählte HTC-Smartphones gibt es auch für aktuelle Nexus-Geräte wie dem Nexus 7 (2013), Nexus 10 sowie den Smartphones Nexus 5 und Nexus 6 ein Toolkit, mithilfe dessen Sie entsprechende Geräte rooten können. Unsere Anleitung bezieht sich auf das Google Nexus 5, der Vorgang ist aber bei allen Geräten weitestgehend gleich – nur die Versionen sowie die nötigen Dateien unterscheiden sich voneinander.

Das benötigen Sie: Für dieses Tutorial sind ein Windows-PC, ein USB-Kabel, das Google Nexus 5 mit mindestens 50-prozentiger Akkuaufladung sowie das „Nexus-Root-Tool“ vonnöten.

Vorbereitung: Downloaden Sie das Rooting-Programm des Entwicklers Wugfresh unter dem Punkt „Download“, das Sie anschließend installieren. Mit dem Tool läuft das Rooten halbautomatisch ab, sämtliche Dateien erhalten Sie über das Programm, Sie müssen lediglich die Befehle bestätigen.

USB-Debugging: Zuerst aktivieren Sie USB-Debugging auf Ihrem Nexus 5. Dazu schalten Sie unter „Einstellungen –> Info –> Software-Informationen –> Mehr“ die Entwickler-Optionen frei. Tippen Sie hierfür siebenmal auf die „Buildnummer“. In den Haupteinstellungen finden Sie nun die Entwickler-Optionen, in denen Sie den Haken bei USB-Debugging setzen.

Schritt 1: Wählen Sie anfangs Ihr Smartphone-Modell aus. Klicken Sie dazu auf „Auto Detect Device + Build…“. Oder Sie stellen es manuell ein, und gehen so vor: Wählen Sie Ihr Smartphone aus dem Dropdown-Menü aus. Anschließend geben Sie die auf dem Nexus 5 laufende Android-Version bzw. Build-Nummer an. Welche Version Sie haben, erfahren Sie unter „Einstellungen –> Über das Telefon –> Build-Nummer“. In unserem Fall ist es Android 5.1.1 – Build: LMY48I.

Schritt 2: Sollte das Programm nötige Dateien auf den neuesten Stand bringen oder neue Dateien herunterladen wollen, bestätigen Sie die entsprechenden Anfragen. Klappt ein Download nicht, starten Sie das Tool neu und versuchen es wieder.

Schritt 3: Schließen Sie nun das Nexus 5 mit aktiviertem USB-Debugging an den PC an. Bestätigt die Verbindung auf dem Smartphone.

Schritt 4: Notwendige Treiber installieren, falls diese noch nicht vollständig vorhanden sind. Dazu klicken Sie im Toolkit auf „Full Driver Installation Guide“ und starten den Befehl „Universal Drivers“ unter „Step 3“. Anschließend klicken Sie auf „Launch Device Manager“ unter „Step 1“. Doppelklicken Sie auf den entsprechenden Handy-Eintrag und wählen „Treiber aktualisieren“ im sich öffnenden Fenster aus. Bestätigen Sie erneut USB-Debugging auf dem Handy.

Schritt 5: Klicken Sie auf den Befehl „Unlock“ des Toolkits. Bestätigen Sie die aufpoppenden Hinweise, das Smartphone startet in den Bootloader. Auf dem Nexus 5 erlauben Sie den Eintritt in den Modus über die Lautstärke-Taste („hoch“) und Power. Kurz darauf erfolgt ein Neustart.

Schritt 6: Jetzt lösen Sie den Befehl zum Rooten des Nexus 5 aus. Setzen Sie zuvor noch den Haken bei „Custom Recovery“, um das spätere Aufspielen eines Custom-ROM zu erleichtern. Das Programm übernimmt alle nötigen Schritte. Warten Sie, bis das Nexus 5 hochgefahren ist, und lassen Sie die Verbindung zwischen Handy und PC bestehen, weil noch Dateien übertragen werden.

Schritt 7: Starten Sie die mitinstallierte App „Busybox“ auf dem Smartphone, bestätigen Sie die Superuser-Anfrage. Die App installiert daraufhin einige Dateien. Ist der Vorgang abgeschlossen, wählen Sie im Dropdown-Menü „/system/xbin“ aus und tippen dann auf „Install –> Smart Install“. Hiermit ist der Root-Vorgang komplett abgeschlossen.

Mit der One-Click-Lösung King Root werden Sie auf vielen Android-Geräten zum Superuser, dazu gehören das Samsung Galaxy Note 3 sowie das Sony Xperia ZL.
Vergrößern Mit der One-Click-Lösung King Root werden Sie auf vielen Android-Geräten zum Superuser, dazu gehören das Samsung Galaxy Note 3 sowie das Sony Xperia ZL.

One-Click-Tools für viele Geräte

Neben den genannten Methoden gibt viele weitere Möglichkeiten das eigene Smartphone zu rooten. Das Problem: Nicht jeder Vorgang oder jedes Tool ist für jedes Smartphone oder jede Android-Version gedacht.

Super-One-Click : Dieses Tool soll mit vielen Smartphones und Tablets kompatibel sein – dazu sollten zumindest die Geräte gehören, deren Bootloader nicht entsperrt werden muss. Nachdem Sie die Smartphone-Treiber sowie das Android SDK installiert haben, klicken Sie in dem Tool nur noch auf „Root“, und Ihr per USB an den PC angeschlossene Gerät erhält den Root.

Kino Root: Weitaus mehr Geräte unterstützt die PC-Software Kingo Root. Zu den Geräten gehören beispielsweise die Nexus-Geräte 4 und 5, Samsungs Phablet-Devices Note 1, 2 und 3 sowie viele LG-und Sony-Modelle. Sie installieren lediglich die Anwendung auf Ihrem Windows-Rechner, verbinden Ihr Smartphone mit eingeschaltetem USB-Debugging via USB mit dem PC und klicken auf „Root“.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1856701