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Das Sony Xperia Z im 4-Wochen-Härtetest

29.04.2013 | 11:09 Uhr |

Vier Wochen lang war das Flaggschiff aus Japan immer dabei: Es musste Eiseskälte in Bayern überleben, der Messe in Barcelona standhalten und Kamera-Ersatz im Prag-Urlaub spielen. Und so sieht das Fazit aus.

Das Xperia Z führt derzeit die Xperia-Reihe an. Das war Grund genug, das Gerät auf seine Alltagstauglichkeit zu testen und extremen Situationen auszusetzen. Zudem prüfe ich, ob Sony das hält, was das Unternehmen in der Werbung behauptet. Glücklicherweise hat das Smartphone alles unbeschadet überlebt.

Kälte, Schnee und Wasser
Das Xperia Z konnte zu keinem perfekteren Zeitpunkt in meine Hände geraten, denn wir hatten Winter. Und Winter bedeutet Kälte, Schnee und Berge. Also hieß es: auf nach Garmisch, endlich wieder Snowboarden. Sony verspricht schließlich, dass das Smartphone robust, wasserfest und staubdicht sei. Nicht nur einmal versank das Xperia Z ganz unabsichtlich im Tiefschnee. Und tatsächlich, Sony hält sein Versprechen, denn das Gerät funktionierte einwandfrei, und der Kälteschock sowie der nasse Schnee machten ihm nichts aus.

Abends im Schwimmbad dann der absolute Härtetest: beim Tauchen unter Wasser mit dem Xperia Z filmen. Ja, das geht, aber nur mit einem kleinen Trick: Ich starte den Camcorder bereits über Wasser, führe das Smartphone dann langsam unter Wasser und kann daraufhin Full-HD-Videos beim Tauchen aufnehmen. Die Aufnahmen gelangen gut und stabil.

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Das Xperia Z ist in der Tat wasserdicht, staubfest und sehr robust gegen Kälte.
Vergrößern Das Xperia Z ist in der Tat wasserdicht, staubfest und sehr robust gegen Kälte.
© Sony

Apropos stabil: Vorder- und Rückseite des Geräts bestehen aus gehärtetem Glas, das auf beiden Seiten mit einer Splitterschutzfolie zur Bruchsicherung überzogen ist. Einem Kollegen fiel sein Gerät bereits am zweiten Tag aus etwa einem Meter Höhe auf Steinfußboden. Bruchsicher ist das Glas also jedenfalls nicht, denn es war auf der Rückseite komplett gesprungen. Das Geniale ist aber, dass die Schutzfolie alle Glassplitter zusammenhält. Man kann sogar mit dem Finger über das gebrochene Glas fahren, ohne dass man irgendwelche Splitter spürt.

Design, Haptik und Störelement
Smartphones sind extrem teuer geworden, deshalb finde ich es wichtig, dass sie nicht nur mit der Hardware im Inneren protzen, sondern auch designmäßig nach Außen etwas hermachen. Sony macht mit dem kantigen Glasgehäuse alles richtig. Es wirkt schlicht, durch die geraden Linien aber sehr elegant. Mich persönlich stört allerdings die CE- und Produkt-Kennzeichnung auf der Rückseite, die nun wirklich nicht gerade unauffällig am unteren Rand angebracht wurde. Darüber hinaus zieht das Glas meine Fingerabdrücke magisch an. Schickes Design hin oder her, wenn mein Smartphone schmutzig und fettig aussieht, bringen mir die schönsten Designelemente nichts.

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Außerdem scheint das Xperia Z auch nichts gegen ein wenig Staub zu haben, der einfach haften bleibt. Immerhin konnte ich das Handy einfach unter den Wasserhahn halten – dann war es so schön wie zuvor. Unterwegs trug ich das Xperia Z in meiner Hosentasche. Zum Glück besitzen die meisten Herren-Jeans große Taschen für das große Smartphone. Bei einer Damen-Hose schaut das Gerät in der Regel zur Hälfte aus der Tasche heraus, oder es passt erst gar nicht hinein – wie gut, dass es Handtaschen gibt!

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