24.05.2011, 11:20

Benjamin Schischka

Android Sicherheit

Cleverer Gratis-Schutz mit Teamviewer

Teamviewer ist eine kostenlose Fernwartungs-Software, die es nicht nur als PC-Version gibt. Sie steht auch als Browser-Version zur Verfügung und mittlerweile auch als App für iPhone und für Android. Eigentlich ist die Software dafür gedacht, dass ein PC-Profi via Internet Probleme auf anderen Computern beheben kann. Weil Teamviewer die Verbindung verschlüsselt, können Sie das Tool aber auch zum sicheren Surfen nutzen. Der Trick: Über die sichere Verbindung greifen Sie auf Ihren PC zuhause zu und surfen über dessen Internetverbindung.
Um die Web-Version von Teamviewer nutzen zu können, müssen Sie sich kostenfrei registrieren. Außerdem benötigen Sie Flash auf dem Smartphone. Damit scheiden iPad und iPhone aus. Auch Android-Smartphones mit Version 2.1 oder geringer unterstützen kein Flash. Besuchen Sie mit Ihrem Smartphone diese Internetseite: https://login.teamviewer.com/ . Dort loggen Sie sich ein und tippen danach die Zugangsdaten von Ihrer am PC installierten und geöffneten Teamviewer-Software ab.
Tipp: Wesentlich bequemer und bedienerfreundlicher in der Handhabung ist die Teamviewer-App. Zur Installation der Android-App müssen Sie externe Quellen genehmigen, weil die App nicht im Android Market gelistet ist. Wichtig für unser Vorhaben: Sowohl iPhone-App als auch Android-App verschlüsseln laut Entwickler die Datenübertragung.
Nachteil von Teamviewer: Um die Bandbreite zu schonen, rechnet Teamviewer Bilder herunter, was mit einem sichtbaren Qualitätsverlust einher geht. Außerdem begrenzt die Upload-Geschwindigkeit Ihres DSL-Anbieters zuhause die Surfgeschwindigkeit – schließlich muss Teamviewer am PC das komplette Desktopbild streamen – oft liegt die Grenze bei 1024 KBit/s. Zum Mails-Checken und zur schnellen Internet-Recherche reicht das trotzdem.
Achtung: Ihr PC muss die ganze Zeit laufen, damit Sie eventuell per Smartphone über ihn surfen können. Sie können ihn aber auch in einen Tiefschlaf versetzen und nur bei Bedarf wecken: Dazu muss er via Kabel mit dem Router verbunden sein. Ihr Router muss ferner eine Aufweckfunktion bieten – bei vielen aktuellen Modellen ist das der Fall.

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