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Amapi 3D v6

10.07.2001 | 13:02 Uhr |

Ein Animationsprogramm mit einer großen Funktionsvielfalt. Selbst komplexe 3D-Projekte lassen sich damit realisieren.

Amapi ist leistungsstark, aber nicht leicht zu erlernen.

Amapi 3D für Windows 95/98, NT 4 und 2000 bietet eine große Funktionsvielfalt. Version 6 kommt mit modifizierter Oberfläche, doch fällt die Bedienung noch immer schwer. Viele Bedienfelder sind verschachtelt und überladen. An Funktionen ist alles vorhanden, was für komplexe 3D-Objekte nötig ist: Grundformen für Primitive, Verformungs-Tools, Nurbs-Oberflächen, Boolesche Operationen und Aufteilung von Polygonen in kleinere Facetten. Kurven und andere zweidimensionale Formen lassen sich ebenso anlegen. Partikelsysteme oder inverse Kinematik unterstützt Amapi noch immer nicht.

Das Animations-Tool ist leicht zu bedienen. Es gibt eine umfangreiche Bibliothek aus Texturen und Modellen. Die Modelle lassen sich in alle gängigen 3D-Dateiformate exportieren, wie etwa DXF oder Cinema 4D. Die Bildqualität der gerenderten Bilder ist ordentlich, aber nicht professionell - obwohl Raytracing unterstützt wird. Die Render-Geschwindigkeit hat dagegen überzeugt. Amapi arbeitete im Test nicht stabil, sondern stürzte öfter ab. Ein Gratis-Update (www.softline.com) auf Version 6.1 macht es möglich, auch Flash- und Shockwave-3D-Dateien zu exportieren.

Alternativen: Truespace (www.caligari.com)ist intuitiver zu bedienen.

Hersteller/Anbieter

Eovia, Anbieter: Softline

Telefon

Weblink

www.softline.de

Bewertung

Betriebssystem

Windows 95/98, NT 4 und 2000

Preis

rund 927 Mark

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