Online-Lexikon

Die besten Wikipedia-Alternativen

Donnerstag den 17.05.2012 um 07:11 Uhr

von David Daw

Die besten Wikipedia-Alternativen aus dem englischsprachigen Raum.
Vergrößern Die besten Wikipedia-Alternativen aus dem englischsprachigen Raum.
Wikipedia ist mit Abstand das bekannteste und beliebteste Online-Lexikon. Doch es gibt Alternativen - teilweise sehr spezialisierte. Wir stellen Ihnen diese vor.
Wikipedia ist weder allwissend noch fehlerfrei. Ganz im Gegenteil. Es macht also Sinn, die Angaben, die Sie in einem Wikipedia-Artikel finden, durch eine andere Nachschlagquelle abzugleichen. Wir stellen Ihnen dafür fünf Wikipedia-Alternativen vor (englische Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt).

1. Encyclopedia Britannica Online

Erinnern Sie sich noch an normale Enzyklopädien? Britannica war früher eine der weltweit am meisten zitierten Enzyklopädien. Jetzt bietet die Online-Version herausragende Zusammenfassungen zu vielen unterschiedlichen Themen. Obwohl dieses Lexikon seit Jahren in Wikipedias Schatten steht, ist es immer noch eine der renommiertesten Enzyklopädien.

Übrigens : Die Encyclopedia Britannica Ultimate Edition gibt es nach wie vor klassisch auf DVD.

2. Scholarpedia

Scholarpedia nutzt die gleiche Software wie Wikipedia und MediaWiki, folgt aber eher der Philosophie traditioneller Lexika. Scholarpedia wird nur von Experten geschrieben, weshalb es deutlich weniger breit aufgestellt ist als Wikipedia. Jedoch gehen die einzelnen Artikel mehr in die Tiefe. Die Artikel bei Scholarpedia sind besser belegt und die Artikelversionen sind stabiler als ein durchschnittlicher Wikipedia-Artikel.

3. Infoplease

Infoplease begann in den 1930ern als Frage-Sendung, bevor es zu einem jährlichen Jahrbuch wurde. Nun ist es eine riesige Online-Enzyklopädie, die vom Bildungsverlag Pearson Education verwaltet wird. Der große Vorteil von Infoplease gegenüber Wikipedia ist, dass es eine wesentlich größere Auswahl an Multimedia-Einträgen und Werkzeugen enthält.

4. Citizendium

Citizendium geht einen Mittelweg zwischen der „alle dürfen ändern"-Welt von Wikipedia und dem sehr formalen Einbindungsprozess bei traditionellen Enzyklopädien. Citizendium erlaubt Beiträge aus der Öffentlichkeit, aber diese Leute müssen ihre Realnamen verwenden, den Richtlinien zustimmen und diese einhalten. Andernfalls werden diese gebannt und dürfen zukünftig nicht mehr editieren.

5. The Free Dictionary Encycopedia

Wenn Sie schon mal nach einer Wort-Definition eines englischen Begriffs gegooglet haben, dann sind Sie sicher bereits auf Free Dictionary gestoßen. Zusätzlich zur Wörterbuchfunktion bietet die Webseite auch eine Enzyklopädie-Abteilung mit längeren Erklärungen zu mehr als 100.000 Personen, Orten und anderen Dingen.

Lernen und Wissen 2006 / Encarta (Lexikon)
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Donnerstag den 17.05.2012 um 07:11 Uhr

von David Daw

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