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Die beste Open Source fürs Business

19.11.2009 | 10:11 Uhr |

Für viele Standardanwendungen gibt es neben den verbreiteten kommerziellen Produkten auch ernstzunehmende, freie Alternativen. PC-WELT stellt die besten quelloffenen Herausforderer für den Unternehmenseinsatz vor.

Dass sich Open Source auch im Unternehmen immer weiter durchsetzt, ist kein Geheimnis mehr. Sowohl für den Desktop als auch im Server-Bereich gibt es empfehlenswerte Alternativen zu den üblichen Verdächtigen von Microsoft, IBM, Symantec und Co. Die quelloffenen Tools sind ohne Lizenzkosten einsetzbar. Neben den Kostenvorteilen stehen Firmen mit Open-Source-Produkten in der Regel auch flexible Erweiterungsmöglichkeiten offen.

Was Sie allerdings brauchen sind IT-Fachkräfte, die die teils komplexe Einrichtung, Konfiguration und eventuell auch die Entwicklung eigener Module kompetent meistern. Denn auch wenn Open Source viele Kosten spart - ohne gut geschultes IT-Personal kommt ein Unternehmen nicht weit, da viele Open-Source-Produkte auf Linux basieren und die Integration und Verwaltung tiefgehendes Know-how voraussetzen.

Sollte ein Unternehmen doch einmal an seine Grenzen stoßen, beispielsweise bei der individuellen Anpassung spezieller Tools und Dienste, dann stehen hinter den meisten Open-Source-Produkten tüchtige Communitys, die mit Support oder der Vermittlung von IT-Dienstleistern aushelfen können. Im folgenden Artikel pickt PC-WELT einige würdige Open-Source-Kandidaten für den Unternehmenseinsatz heraus.

Linux auf dem Desktop

Auch wenn sich hier viele Produkte um Server-Anwendungen auf Linux-Basis drehen, so ist das Betriebssystem keinesfalls auf das Rechenzentrum beschränkt. Spätestens seit groß angelegte Linux-Desktop-Projekte in Städten und Organisationen oder die aktuelle Welle der Netbooks mit ihren angepassten Linux-Systemen durch die Medien geistern, ist klar: Linux ist auch eine mögliche Alternative für den Arbeitsplatz-PC. Allerdings muss man sich hier auf größere Widerstände bei den Usern gefasst machen, als das bei Server-Produkten der Fall ist. Der Grund: Die Berührungspunkte eines Linux-basierten E-Mail-Scanners mit dem Enduser vor dem PC sind praktisch nicht vorhanden, während ein völlig andersartiges Betriebssystem eine große Portion Anpassungsfähigkeit und Geduld verlangt. Nimmt man dem PC-Anwender seine gewohnten Oberflächen, Programme und Benutzerführungskonzepte weg, kann die Open-Source-Einführung auch nach hinten losgehen.

Spezielle Linux-Distributionen für den Desktop wollen es gerade diesen Umsteigern leichter machen, sich in Linux einzugewöhnen. Allen voran hat es sich Ubuntu zur Aufgabe gemacht, Linux auf der Workstation zum Durchbruch zu verhelfen. In seiner Desktop Edition unterstützt Ubuntu den Anwender mit vielen mitgelieferten Werkzeugen und Programmen und setzt einen klaren Fokus auf hohe Usability. Außerdem ist die Linux-Distribution besonders einfach zu installieren.

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