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iPod als Termin- und Adressverwalter

28.07.2008 | 09:47 Uhr |

Das wichtigste Einsatzgebiet eines iPods ist, Musik und Filme abzuspielen. Weniger bekannt ist, dass Sie mit iPod und iPhone auch Termine und Adressen synchronisieren können. Mit Webbrowser und E-Mail-Client wird so aus iPod und iPhone ein PDA-Ersatz.

Von Volker Riebartsch

Bereits recht früh konnten iPod-Modelle mit Ausnahme des displaylosen Shuffle auch Adressen, Termine und Notizen via iTunes übernehmen und darstellen. Mit dem iPod Touch und dem iPhone gibt es inzwischen sogar zwei Modelle, die die Erfassung und Bearbeitung von Adressen und Terminen erlauben, beim Synchronisieren werden die Daten retour auf Mac oder Windows-PC übertragen. Da iTunes selbst nicht in der Lage ist, Adressen und Termine zu verwalten, übernimmt das Programm die Daten aus anderen Applikationen. Unter Mac-OS X sind im Lieferumfang des Betriebssystems mit iCal und Adressbuch zwei Programme enthalten, auf die iTunes zugreift. Unter Windows nutzt iTunes das im Lieferumfang enthaltene Adressbuch. Eine Terminverwaltung bietet das Betriebssystem nicht.

iTunes-Partner
Hier hat Apple Microsofts Office auserkoren beziehungsweise Outlook. Das Programm - nicht zu verwechseln mit dem nicht von iTunes unterstützten, kostenlosen Outlook Express - bietet ähnlich wie das Mac-OS-X-Pendant Entourage Adress- und Terminverwaltung sowie Mail-Funktionalität in einem Programm. Daneben lassen sich über Hilfsprogramme auch externe Termine prima einbinden, etwa die des kostenlosen Google-Kalenderservices. Im Gegensatz zu den anderen iPod-Modellen bieten iPod Touch und iPhone auch Internet-Zugang über Wi-Fi, dazu einen Mail-Client und einen Webbrowser. Diese beiden Programme können ebenfalls mit den entsprechenden PC-Applikationen synchronisiert werden. Wer ein paar Regeln bei der Verwendung der Software und Geräte kennt und beherzigt, kann die Player unterwegs zusätzlich als vollwertigen PDA einsetzen.

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