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Alt-PC aufrüsten

Donnerstag den 22.05.2008 um 13:13 Uhr

von Damina Robota

Die überwiegende Mehrheit der Produkte dieses Schwerpunkts arbeitet problemlos auch mit älteren (AGP)-Rechnern zusammen. Wollen Sie aber zu einem neuen Prozessor greifen, wird oft auch eine neue Hauptplatine fällig.

Weil die dann ausschließlich PCI Express und DDR2-Arbeitsspeicher unterstützt, brauchen Sie neue RAM-Module genauso wie eine neue Grafikkarte mit PCI-Express- Anschluss. Den Kauf einer neuen AGP-Grafikkarte können wir nur in seltenen Fällen empfehlen. Sockel- 939-Mainboards zum Beispiel lassen sich mit einem Dual-Core- Athlon und einer Radeon X1950 Pro erheblich beschleunigen, wenn die Ausgangskonfiguration entsprechend langsamer arbeitet.

Pentium-4-Systeme mit Sockel- 478-Platinen sind nicht mehr zu retten. Sockel-775-Varianten können Sie je nach Chipsatz mit einer neuen CPU ausstatten - viele Hersteller bieten für ihre Boards aktualisierte Bios-Versionen zum Herunterladen an, die den Umgang mit Core-2-Chips beherrschen.

Die letzte kritische Komponente beim Aufrüsten von Grafikkarten oder Prozessoren ist das Netzteil: Weniger als 400 Watt Nennleistung genügen nur für Systeme der Einsteigerklasse. Wenn Sie Ihr altes Kraftwerk behalten wollen, müssen Sie kontrollieren, ob es mit den Anschlüssen auf der neuen Hauptplatine zurechtkommt.

Dieser Artikel stammt aus der Gamestar 02/2008

Donnerstag den 22.05.2008 um 13:13 Uhr

von Damina Robota

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