Ein Top-Trend für 2008 ist die Vernetzung aller PC-Geräte im Haushalt. Als idealer Mittelpunkt dieses Netzwerks bietet sich ein Rechner mit großer Speicherkapazität an: Er hält alle Dateien zentral vor, damit die Netzwerkteilnehmer jederzeit darauf zugreifen können. Anstatt ein spezielles Gerät - ein NAS (Network Attached Storage) für diese Funktionen zu kaufen, können Sie Ihren alten PC zur Netzwerkzentrale umbauen.
Wie’s geht, steht zum Beispiel im Artikel „NAS-Server im Eigenbau". Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die Hardware, die Sie benötigen.
Festplatte: Soll der PC alle Daten im Netzwerk vorhalten, benötigt er natürlich üppigen Speicherplatz. Je nach verfügbaren 3,5-Zoll-Schächten können Sie daher ein bis drei Festplatten zusätzlich einbauen – sofern auf der Hauptplatine noch ausreichend freie SATA-Anschlüsse verfügbar sind.
Netzwerk: Auch die meisten älteren PCs besitzen einen integrierten Netzwerkanschluss, der zumindest Fast-Ethernet-Tempo unterstützt. Sind die anderen Netzwerkteilnehmer mit Gigabit-LAN ausgestattet, können Sie eine entsprechende PCI-Karte für rund 15 bis 25 Euro nachrüsten.
Prozessor: Hohe Rechenkraft benötigt die Netzwerkzentrale nicht. Im Gegenteil: Da der Netzwerk-PC ständig laufen muss, sollten Sie alle überflüssigen Komponenten entfernen oder abschalten – also zum Beispiel optische Laufwerke, Sound- und TV-Karten. Besitzt die Hauptplatine einen integrierten Grafikchip, können Sie selbst auf die Grafikkarte verzichten. Auch die CPU sollte möglichst wenig Strom verbrauchen: Hier ist ein AMD-Prozessor ideal, der mittels Cool’n’Quiet-Technologie besonders stromsparend bei geringer Last arbeitet.
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