16.05.2010, 09:23

Christian Löbering

Alleskönner-Stick

Der USB-Stick als Notfallsystem

Ein USB-Stick kann mehr, als nur Daten zu speichern: Mit Vista PE wird der Superstick zum Retter in PC-Notfällen.
Vista PE ist ein schlankes, aber machtvolles Vista-Minisystem, das Sie sich kostenlos und ohne viel Aufwand zusammenstellen können. Obwohl das Mini-Vista neben der üblichen Explorer-Umgebung auch eine vollständige Reparaturumgebung für Vista (Windows RE) und jede Menge Sicherheits- und Datenrettungs-Tools enthält, kann es deutlich mehr, als nur in Notfällen auszuhelfen. Es handelt sich um ein vollwertiges Windows-System für die Hosentasche, mit dem Sie beispielsweise auch surfen, Texte verfassen, brennen, PDFs und Bilder ansehen, die Registry bearbeiten und sogar ganze Festplatten-Images zurückspielen können.
Sie brauchen kein Windows Vista, um das Minisystem zu erstellen. Sie können Vista PE genauso auf einem Windows XP mit Service Pack 2 oder 3 anlegen. Falls Sie gar keine (im Fall von XP) oder keine vollwertige Vista-DVD besitzen – etwa weil Sie zu Ihrem PC eine OEM (Original Equipment Manufacturer)- oder eine Recovery-DVD bekommen haben –, müssen Sie erst Windows Server 2008 von Microsoft herunterladen. Den Download und alle anderen nötigen Schritte führen Sie ganz bequem mit unserem Tool pcwVistaPE durch. Ihr System sollte mindestens über 512 MB RAM verfügen, mehr ist besser.
Um pcwVistaPE starten zu können, muss zudem .NET Framework 2.0 oder höher installiert sein. Nachdem Sie pcwVistaPE aufgerufen haben, befinden Sie sich auf der Registerkarte "Schritt 1: Tools herunterladen". Das "Windows Automated Installation Kit (WAIK)", der "Winbuilder für Vista PE", und "Virtual Clone Drive" sind in jedem Fall nötig – die Klickboxen daneben sollten deshalb aktiviert werden. Die Klickbox neben "Windows Server 2008" kann deaktiviert bleiben, wenn Sie über eine vollwertige (!) Vista-DVD verfügen. Klicken Sie, falls nötig, auf "Herunterladen/Entpacken", um den Download zu starten.
Virtuelles CD/DVD-Laufwerk und WAIK einrichten

Ist der Download erfolgreich abgeschlossen, wechseln Sie auf die Registerkarte "Schritte 2-4: Tools installieren" und klicken auf "2. Virtual Clone Drive einrichten". Damit können Sie die DVD-Images bei einem freien Laufwerksbuchstaben einhängen. Folgen Sie dazu dem Installationsassistenten, und bestätigen Sie, dass die Treiber-Software installiert wird, obwohl die Signatur nicht überprüft werden kann. Am Ende wählen Sie als Anzahl der Laufwerke "1" und bestätigen. Jetzt können Sie mit einem Klick auf "3. WAIK installieren" das "Windows Automated Installation Kit" einhängen und den Setup-Dialog aufrufen. Klicken Sie in diesem Dialog auf "Windows AIK-Setup", um das Paket auf Ihrem System zu installieren. Nach Abschluss der Installation schließen Sie den Setup-Dialog wieder.
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