11.12.2009, 09:45

Christian Löbering

Alle Updates, alle Treiber

Alle Updates für XP, Vista und Windows 7

Halten Sie Windows, Office & Co. immer aktuell: Mit diesem Ratgeber bekommen Sie alle Updates und Service Packs – plus die neuesten Treiber für Ihre Hardware.
Kein Windows ist ohne Fehler und Löcher. Windows 7 wurde sogar schon nachgebessert, bevor es auf den Markt kam. Je älter das System wird, umso drastischer treten seine Mängel zutage. Wer es heute etwa wagt, mit einem original XP aus dem Jahr 2001 eine beliebige Web-Seite zu öffnen, der kann danach eigentlich sofort seine Festplatten formatieren. Grund dafür ist Malware wie etwa Blaster, Sasser oder Conficker. Sie nutzt bekannte Sicherheitslücken aus, um schädlichen Programm-Code auf dem Rechner auszuführen, ohne dass der Benutzer es verhindern kann. Installierte Sicherheitsupdates sind unverzichtbar, damit das System so wenig Angriffsflächen wie möglich bietet.
Im Netz lauern jede Menge Gefahren und Schädlinge. Aus diesem Grund laden und installieren XP, Vista und Windows 7 standardmäßig jeden zweiten Dienstag im Monat (Patch Day) alle aktuellen Sicherheits-Updates vom Microsoft-Server. Ob die Funktion bei Ihrem Windows aktiv ist, das sehen Sie in der Systemsteuerung im „Sicherheitscenter“ (XP, Vista) oder bei Windows 7 im „Wartungscenter“ in der Rubrik „Sicherheit“.
Sicherheitscheck
Vor dem ersten Besuch im Netz
Nach einer Neu-Installation von Windows und dem daran angeschlossenen Patch-Vorgang sollten Sie vor dem ersten Besuch im Netz überprüfen, ob alle Sicherheitslücken gestopft sind. Dabei geht es nicht ausschließlich um installierte Updates – auch falsche Systemeinstellungen können Ihr Windows anfällig machen. Um Schwachstellen aufzuspüren, stellt Microsoft den kostenlosen Baseline Security Analyzer (MBSA) zur Verfügung.
Nach dem Aufruf sucht das Tool zunächst nach fehlenden kritischen Sicherheitsupdates. In weiteren Schritten werden weitere potentielle Anfälligkeiten des Systems ausgewertet. So prüft das Programm beispielsweise, ob alle Partitionen mit dem NTFS-Dateisystem formatiert wurden oder die Windows-Firewall und die automatischen Updates aktiviert sind. Auch die Makrosicherheit in den Office-Anwendungen wird gecheckt. Nach der Überprüfung gibt das Tool einen Sicherheitsbericht aus, in dem jeder Prüfpunkt gesondert aufgeführt wird. Zusätzlich bietet es für alle Bereiche, in denen Probleme aufgedeckt wurden, eine Anleitung zum Beheben. Klicken Sie dazu auf den Link „Vorgehensweise zur Behebung“.
Entscheidender Mangel der Windows-Funktion: Die Auto-Update-Funktion installiert die heruntergeladenen Updates nur, ihre Setup-Dateien löscht Windows im Anschluss aber. Solange das System läuft und regelmäßig gepatcht wird, ist das kein Problem. Sobald der Rechner aber einmal frisch aufgesetzt werden muss, offenbart sich der Mangel mit voller Wucht. Das Setup mit dem alten Installationsmedium kann aufgrund fehlender Treiber schon scheitern. Richtig schlimm wird es aber, wenn Sie mit dem frisch installierten und ungepatchten Windows das erste Mal eine Netzwerkverbindung aufbauen – etwa um die aktuellen Sicherheitsupdates zu besorgen. Die noch ungestopften Lücken werden ausgenutzt, und Ihr System ist binnen Sekunden verseucht. Die Lösung ist ein lokales Update-Archiv: Um diesem Risiko vorzubeugen, helfen ein lokales Update-Archiv oder eine gepatchte Setup-DVD. Denn nur damit haben Sie die Möglichkeit, Ihr System abzusichern, bevor Sie sich mit einer Netzverbindung den Malware-Attacken aussetzen. Um ein solches Archiv von Hand anzulegen, müssten Sie jeden Monat herausfinden, welche Updates für Ihr spezielles System wirklich wichtig sind, und deren Setup-Dateien herunterladen. Das ist kaum praktikabel. Leichter geht’s mit unserem Tool.

So finden Sie die wichtigen Updates: Mit pcwPatchLoader 2.1.0 legen Sie mit wenigen Klicks ein Update-Archiv an und aktualisieren es jederzeit. Damit Sie das Tool ausführen können, muss das .NET Framework 3.5 oder höher installiert sein. Klicken Sie auf „Updates suchen“, um den Vorgang zu starten. Beim ersten Aufruf des Tools werden Sie aufgefordert, ein Zielverzeichnis für die Dateien anzugeben. Achten Sie darauf, dass auf dem entsprechenden Laufwerk einige GB Speicherplatz frei sind. Dann lädt der PatchLoader einige Hilfsanwendungen von Microsoft herunter (etwa den aktuellen Update-Agenten und die Patch-Datenbank). Zum Schluss prüft er, welche Sicherheits-Updates für Ihr System relevant sind. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Patches bereits installiert sind oder nicht, da wir ja ein vollständiges Archiv für den Notfall einrichten möchten.
So laden Sie die Updates: Nachdem das Tool die Suche abgeschlossen hat, zeigt es eine Liste mit allen gefundenen Updates für Ihr Windows und die darauf installierten Microsoft-Programme an, deren Setup-Dateien noch nicht im gewählten Zielordner vorliegen. Klicken Sie auf „Updates laden“, um die Patches und das aktuelle Service Pack abzuspeichern. Wiederholen Sie den gesamten Vorgang am besten jedesmal, wenn die Auto-Update-Funktion neue Patches meldet.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 1 von 5
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
Windows 8: Alle Informationen
Windows 8
Alle Details

Alle Informationen und Updates zum neuen Betriebssystem Windows 8 von Microsoft. mehr

- Anzeige -
PC-WELT Specials
Angebote für PC-WELT-Leser
PC-WELT Onlinevideothek

PC-WELT Online-Videothek
Keine Abogebühren oder unnötige Vertragsbindungen. Filme und Games bequem von zu Hause aus leihen.

Tarifrechner
Der PC-WELT Preisvergleich für DSL, Strom und Gas. Hier können Sie Tarife vergleichen und bequem viel Geld sparen.

PC-WELT Sparberater
Das Addon unterstützt Sie beim Geld sparen, indem es die besten Angebote automatisch während des Surfens sucht.

- Anzeige -
Marktplatz

Amazon Preishits
jetzt die Schnäpchen bei den Elektronikartikel ansehen! > mehr

214930
Content Management by InterRed