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Windows XP SP3 - Alle Neuerungen im Überblick

22.04.2008 | 12:25 Uhr |

Mit dem Service Pack 3 für Windows XP liefert Microsoft voraussichtlich das letzte große Update für das knapp sieben Jahre alte Betriebssystem aus. Wir werfen einen Blick darauf, welche Verbesserungen und Neuerungen das Service Pack 3 für Windows XP an Bord hat und wie Sie eine Slipstream-CD erstellen. Außerdem nutzen wir die Gelegenheit, um auch einen Blick auf die (bewegte) Geschichte von Windows XP zu werfen.

Microsoft hat offiziell die Fertigstellung des Service Pack 3 für Windows XP verkündet. Ab dem 29. April wird das voraussichtlich letzte große Service Pack für Windows XP erscheinen. Wir werfen in diesem Artikel einen Blick zurück auf die ersten Service-Packs und erläutern Ihnen anschließend, welche Neuerungen und Verbesserungen das Service Pack 3 zu bieten hat.

Rückblick: Windows XP kommt auf den Markt

Im Oktober 2001 kam Windows XP auf den Markt und löste seinerzeit im Heim-Bereich das wenig erfolgreiche Windows ME ab. Erstmalig lieferte Microsoft für Heimanwender ein Client-Betriebssystem aus, dass auf der bewährten NT-Kernellinie basierte. Damit war Windows XP (NT 5.1) auch der Nachfolger von Windows 2000 (NT 5.0) und beendete die MS-DOS-Ära der Windows-Betriebssysteme.

Mit Windows XP führte Microsoft neben der neuen Oberfläche "Luna" auch das Prinzip der Produktaktivierung ein, um seine Betriebssysteme vor Raubkopien zu schützen. Besonders erfolgreich war diese Methode allerdings nicht und es kursierten bereits kurz vor Veröffentlichung diverse Mechanismen, um die Produktaktivierung zu umgehen.

Knapp sieben Jahre später hat Windows XP weiterhin eine enorm große Anhängerschaft und dominiert den PC-Markt. Und dass obwohl mit Windows Vista bereits ein Nachfolger erschienen ist, der vieles besser macht als Windows XP und für das ebenfalls bereits ein erstes Service Pack erschienen ist.

Für Kritik sorgte bei Windows XP aber auch "Luna": Die Oberfläche empfanden viele Anwender seinerzeit als viel zu bunt. Mittlerweile dürfte sich auch der letzte XP-Anwender daran gewöhnt haben und sich die Kritik auf Vistas "Aero"-Oberfläche verlagert haben.

Microsoft wird am 30. Juni die Auslieferung von Windows XP stoppen . Nach diesem Zeitpunkt wird das Betriebssystem nur noch an Hardware-Hersteller ausliefern, die Billig-Notebooks herstellen, deren Hardware für Windows Vista zu schwach ist. Microsoft wurde dazu gezwungen, um diesen Bereich nicht kampflos Linux zu überlassen.

Für Endanwender besteht aber auch nach dem 30. Juni kein zwingender Grund auf Windows Vista zu wechseln. Nach Erscheinen des Service Pack 3 für Windows XP werden noch bis 2014 Sicherheitsupdates für das Betriebssystem ausgeliefert werden. Mehr als ein Jahrzehnt wird dann das Betriebssystem alt sein und Windows Vista wird bereits durch Windows 7 abgelöst worden sein.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf das erste Service Pack für Windows XP

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