Die wenigsten Websites sind heute statischer Natur und bestehen nur aus reinem HTML-Code. Der Trend geht mehr und mehr zur interaktiven Website, auf der Anwendereingaben geprüft werden, aufklappbare Menüs die Navigation erleichtern oder Datenbanken abgefragt werden können.
Inzwischen laufen sogar ganze Anwendungen auf Web-Seiten. Dahinter steckt eine komplexe Technik, die sich schnell entwickelt und bei der sich immer wieder Sicherheitslücken auftun. Gefahren entstehen für den Surfer immer dann, wenn aktive Inhalte (Programme, die auf Web-Seiten laufen) von unbekannten oder zweifelhaften Web-Seiten auf seinen PC geladen und dort ausgeführt werden. Diese Mini-Programme sind auch unter dem Namen "Mobile Code" oder im Fall von bösartigen Programmen als "Malicious Code" bekannt.
Zur Erzeugung von aktiven Inhalten stehen auf der einen Seite Java und Javascript zur Verfügung, die von zahlreichen Browsern unterstützt werden; auf der anderen Seite gibt es die Microsoft-eigenen Techniken wie Active-X-Controls und die dazu passenden Script-Sprachen wie VB-Script oder J-Script.
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