Ratgeber Akku
Akku-Fachbegriffe erklärt
Durch chemische Prozesse entladen sich Akkus stetig. Die Selbstentladung ist nicht nur vom Akku-Typ, sondern auch von der Temperatur abhängig. Je wärmer die Umgebung, desto höher die Selbstentladung.
Die Kapazität sagt aus, wie lange der Akku eine bestimmte Menge Strom liefern kann. Sie wird in Milli-Ampère-Stunden (mAh) oder Ampère-Stunden (Ah) angegeben.
In Akkus, die längere Zeit nur teilweise entladen werden, lagern sich kleine Kristalle auf den Elektroden ab. Dadurch verringert sich die Kapazität des Energiespenders. Der Memory-Effekt ist vor allem bei Nickel-Kadmium-Akkus verbreitet. Nickel-Metallhydrid-Akkus kennen ihn nur schwach. Bei der Lithium- Ion-Technologie kommt er nicht vor. Er kann mit mehrmaligem Laden/Entladen meist wieder rückgängig gemacht werden.
Die Energiedichte wird in Wattstunden pro Kilogramm angegeben (Wh/kg). Sie beschreibt, wie viel Energie in einem Akku enthalten ist. Je höher der Wert, desto länger läuft ein Akku.
Ein niedriger Innenwiderstand bedeutet große Belastbarkeit. Bei einem sehr hohen Innenwiderstand macht hingegen ein Akku sehr schnell schlapp.
Wird ein Akku so lange verwendet, bis er völlig leer ist, droht Tiefentladung und damit Auslaufgefahr. Tiefentladene Zellen können nicht mehr regeneriert werden. Neuere Geräte bieten Schutz vor dieser Gefahr: Sie schalten bereits aus, bevor der Akku vollständig entladen ist.

