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Ärger mit USB-Geräten im Firmennetz

Während Ihr USB-Stick oder die USB-Festplatte am privaten PC anstandslos arbeiten, kommen Sie beim Anschluss an den Bürorechner einfach nicht an die Daten. Dabei zeigt ein Soundsignal, dass das Gerät erkannt wurde, und auch das Symbol im Systray beweist, dass offenbar keine technische Störung vorliegt. Wir zeigen wie Sie an Ihre Daten gelangen.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Gering

Problem:

Während Ihr USB-Stick oder die USB-Festplatte am privaten PC anstandslos arbeiten, kommen Sie beim Anschluss an den Bürorechner einfach nicht an die Daten. Dabei zeigt ein Soundsignal, dass das Gerät erkannt wurde, und auch das Symbol im Systray beweist, dass offenbar keine technische Störung vorliegt.

Lösung:

Der USB-Treiber muss dem Gerät unter Windows einen Laufwerksbuchstaben zuordnen. Dabei prüft er die lokalen Laufwerke und nimmt dann immer den ersten folgenden, vermeintlich freien Buchstaben – etwa F: oder G:. Bei einem Stand-alone-PC kann dabei kaum etwas schiefgehen. Anders sieht es aus, wenn der PC in einem Netzwerk arbeitet und die folgenden Buchstaben an Netzlaufwerke vergeben sind. Das ist im privaten Netz selten, im Firmennetz besonders häufig der Fall. Dann ist etwa F: oder G: nicht frei, und das USB-Gerät bleibt unzugänglich.

Weitere mögliche Ursache: Es gibt fiktive, mit SUBST.EXE erstellte Laufwerke, die das USB-Gerät nicht abkoppelt.

Einfache Abhilfe: Sorgen Sie vor dem Anschluss eines USB-Laufwerks dafür, dass der erste freie Kennbuchstabe nach den lokalen Laufwerken frei ist. Ein störendes Netzlaufwerk trennen Sie mit dem gleichlautenden Befehl aus dem Kontextmenü im Windows-Explorer, ein fiktives Subst-Laufwerk G: entfernen Sie mit "subst /d g". Anschließend weisen Sie dem Laufwerk einen anderen Buchstaben zu.

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