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Adress-Daten veröffentlicht: Spam-Versender verliert vor Gericht

15.04.2003 | 10:18 Uhr |

Für viele Anwender ist Spam die virtuelle Seuche des 21. Jahrhunderts. Immer mehr unerwünschte Werbe-Mails verstopfen die Posteingänge, es kostet Zeit und Geld, die Flut einzudämmen und wichtige Nachrichten von unsinnigen Angeboten zu trennen. Einem Anwender in den USA platzte auf Grund von Spam der Kragen. Er drehte den Spieß um und fand sich schließlich vor Gericht wieder - als Angeklagter.

Für viele Anwender ist Spam die virtuelle Seuche des 21. Jahrhunderts. Immer mehr unerwünschte Werbe-Mails verstopfen die Posteingänge, es kostet Zeit und Geld, die Flut einzudämmen und wichtige Nachrichten von unsinnigen Angeboten zu trennen. Dieser Problematik musste sich auch Francis Uy aus den USA stellen. Tag für Tag entrümpelte er seinen Mailaccount von unerwünschten Werbesendungen, bis ihm letztlich der Kragen platzte.

Nachdem er unaufgefordert eine Werbemail zum Kauf einer Antiviren-Software erhalten hatte, besuchte Uy, Techniker an der Johns Hopkins University, die Website des Spammers. Die dort gefundenen Daten inklusive Name und Adresse des Unternehmers veröffentlichte Uy im Internet und forderte die Besucher auf, den Spammer auf Grund des Anti-Spam-Gesetzes im US-Bundesstaat Maryland zu verklagen.

Die Besucher der Site beließen es jedoch nicht bei einer Klage, sie griffen lieber aktiv ein und riefen den Spammer an und schlossen Zeitschriften-Abos in seinem Namen ab. Daraufhin wurde es dem Unternehmer zu bunt - er verklagte Uy.

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