Media Player: Adobe entwickelt sich derzeit noch in eine andere Richtung und greift hier seinerseits Microsoft an. In Arbeit befindet sich ein Media Player, der Mediendateien online und offline abspielen und verwalten kann – das war bislang Microsoft mit dem Windows Media Player vorbehalten war. Außerdem kann der Adobe-Player Filme aus Internet-Seiten herunterladen, so dass sich diese archivieren und ohne Internet-Leitung abspielen lassen. In diesem Kontext wird Adobe das Flash-Format um eine DRM-Lösung erweitern. Das ist nicht nur für die Musik- und Filmindustrie interessant, sondern auch für die werbetreibende Industrie. Denn auf diesem Weg kann man eindeutige Zugriffszahlen ermittel, und die – was Werbekunden angeht – bares Geld wert.
Es ist möglich, aktuelle Inhalte einzuspielen (etwa aktuelle Werbespots in einen Film) oder dass Anwender ein Feedback oder Bewertungen abgeben. Sämtliche Inhalte sollen laut Adobes CEO Bruce Chizen auch für mobile Endgeräte verfügbar gemacht werden. Der Adobe Media Player soll in den nächsten Wochen erscheinen – erste Details finden sich im Entwicklerbereich der Adobe-Webste.
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