Amazon, Cyberport, Etsy, Neckermann

Vergleich: Acht deutsche Online-Shops

Samstag, 30.07.2011 | 07:22 von Stefan von Gagern
Wie gut sind die deutschen Shops in Sachen Design, Benutzerführung und Technik? Welche Shops glänzen mit neuen interaktiven Ideen? Wir haben acht deutsche Shops unter die Lupe genommen.
Online-Shops boomen. Doch nicht immer macht das Einkaufen im Internet Spaß, nicht jeder Internet-Shop lässt sich intuitiv bedienen. Unsere Schwesterpublikation Computerwoche hat deshalb acht Online-Shops genau untersucht.

Amazon ist der Klassiker unter den Shops , für viele quasi der Inbegriff des Online-Händlers. In Sachen Übersichtlichkeit haben die einst schlanken und schlichten Seiten des als reinen Buchhändlers gestarteten Shops stark gelitten. Das riesige Sortiment beschert dem Kunden eine Fülle von Kategorien, die in Klappmenüs gepackt wurden. Neben fast allen erdenklichen Produkten mischen sich noch Musikdownloads, E-Books und Software-Downloads. Dass die Produkte auch noch von Dritthändlern - als Konkurrenz zu ebay - angeboten werden hilft der Übersichtlichkeit wenig und so mancher hat schon versehentlich bei einem anderen Händler mit einem Klick bestellt. Produktempfehlungen und Nutzerrezensionen sorgen für reichlich Durcheinander auf jeder Detailseite zu einem Produkt.

Drei Webshops im Praxistest

Trotz der Kritikpunkte ist Amazon nach wie vor eine Top-Adresse für den Einkauf im Web: Schnelle Ladezeit, Produktsuche mit Vorschlägen, viel Service wie Sendungsverfolgung, günstige Liefer- und Zahlungsmöglichkeiten, sowie bequeme Retourenabwicklung und Kundenservice (kostenloser Rückruf des Service-Centers) bilden ein Gesamtpaket, das Kunden zufrieden macht. Eine Stärke ist nicht nur der schnelle Versand, sondern auch Innovationen wie die Prime-Mitgliedschaft, mit der Kunden gegen Jahresgebühr ohne weitere Kosten bei Bestellung bis 16 Uhr am nächsten Tag liefern lassen können.

Auf dem iPad macht der SchaufenMedia Endesterbummel bei
Amazon Spaß und die Bestellung gelingt einwandfrei.
Vergrößern Auf dem iPad macht der SchaufenMedia Endesterbummel bei Amazon Spaß und die Bestellung gelingt einwandfrei.

Auch die Personalisierung ist vorbildlich: Produktvorschläge, basierend auf den letzten Suchen und Einkäufen können vom Kunden angepasst werden. Mit kostenlosen Apps für Smartphones und Tablets hat Amazon auch mobil die Nase vorn: Mit "Window Shop" macht das Stöbern auf dem iPad fast so viel Spaß wie in einem echten Geschäft, die App fürs iPhone oder die mobile Website erledigt zuverlässig und bequem Bestellungen von unterwegs.

Online-Bezahldienste im Überblick

Fazit: Rein optisch ist Amazon inzwischen zwar ein überfrachteter und unübersichtlicher Gemischtwarenladen geworden. Dafür setzen Auswahl, Bestellung und Service nach wie vor Maßstäbe. Gewohnten Kunden fallen die Mängel eh kaum auf.

Samstag, 30.07.2011 | 07:22 von Stefan von Gagern
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • mike_x 20:29 | 31.07.2011

    Wer testet sowas?

    Ich frage mich wer sowas testet, bzw. bewertet. Da steht ja "Wir haben getestet" am Anfang. Dann solltet ihr euch mal eure eigene Seite ansehen, denn die ist (für meinen Geschmack) im Laufe der Zeit immer unattraktiver geworden. Viel Werbung, wenig interessante Berichte. Bei Otto konnten die Tester offenbar gut lesen, bei Neckermann nicht, weil die Schrift so klein ist. Dann können sie eure Spalte links wahrscheinlich garnicht entziffern...

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