Inzwischen hinkt die RIAA-Klage den realen Verhältnissen hinterher: Im Januar verkauften die Kazaa-Programmierer ihre Fasttrack-Technik, ferner ihren Client an Sharman Networks, einem "Konsortium privater Investoren mit Multimedia-Interessen". Ihr Geschäftssitz liegt im Mini-Inselstaat Vanuatu. Sharman startete mit der letzten Version 1.7 des Kazaa Media Desktops ein neues Netz mit dem NamenAltnet, zusammen mit der Firma Joltid.
Seltsam: Hinter Joltid stecken wieder die Kazaa-Entwickler des Fasttrack-Netzes, wohingegen die Firma Kazaa inzwischen offiziell die Waffen vor der RIAA streckte: Ein "Sieg" der RIAA, der nur zeigt, dass den Peer-To-Peer-Netzen mit juristischen Mitteln nicht recht beizukommen ist. Die RIAA siegte gegen einen Hauptgegner, doch dessen Netz expandiert weiter.
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