Virenerkennung:
Der AVX-Scanner erkannte 99,61 Prozent unserer ITW-Sammlung. Einzig ein Dateivirus wurde übersehen. Die Erkennung von Active-X-Controls (7 von 8), Backdoors (465 von 1252) und Trojanischen Pferden (728 von 1367) ist die schlechteste im Testfeld. Die Ergebnisse im Bereich ITW-Viren sind mit denen der Verkaufsversion identisch, die Erkennung von Trojanern und Backdoors unterscheidet sich hingegen.
Archivunterstützung:
Der Scanner unterstützte alle getesteten Archive aus der Windows-Welt: ACE, ARJ, CAB, LHA, RAR und ZIP. Auch rekursiv verschachtelt stellten diese Formate für den Online-Scanner keine Hürde dar. Mit TAR-Formaten kommt er ebenfalls klar. Die Verkaufsversion erkannte zusätzlich noch alle GZ-Archive, die der Online-Scanner nicht fand.
Spezialtests:
Unterschiede in der Erkennung gab es außerdem bei laufzeitkomprimierten Programmen. Auch hier identifizierte die Online-Version weniger Dateien (3,85 Prozent im Vergleich zu 50 Prozent bei er Verkaufsversion) als infiziert. In Sachen eingebettete OLE-Objekte unterscheiden sich die beiden Produkte jedoch nicht: Beide ermittelten 35,3 Prozent der infizierten Dateien - nicht gerade ein herausragendes Ergebnis.
Report:
Der AVX-Scanner besitzt keine Statistikfunktion, sondern zeigt nur die infizierten Dateien sowie die Befunde von Speicher- oder Bootbereichen an. Statistische Angaben darüber, wie viele Dateien gescannt wurden oder wie viele infiziert waren, bekommt der Anwender nicht. Zusätzlich zeigt das Programm an, wie mit den infizierten Dateien verfahren wurde, etwa ob sie desinfiziert oder gelöscht wurden.
Die Bildschirmanzeige lässt sich zwar nicht direkt exportieren, doch können Sie den Report mittels Copy & Paste schnell in eine Datei kopieren.
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