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ATI Radeon X1800 XT

05.10.2005 | 18:15 Uhr |

Deutlich höhere Taktraten und eine ausgefeilte Architektur: Die Radeon X1800 XT geht als Favorit ins Duell der 3D-Giganten. Wir prüfen, ob ATI genug Leistung aus den nur 16 Pixel-Pipelines kitzeln kann, um Nvidias Geforce 7800 GTX vom 3D-Thron zu schubsen.

Das neue Spitzenmodell Radeon X1800 XT arbeitet mit einem Chip- und Speichertakt von 625 sowie 750 (effektiv 1500) MHz, während Nvidias Flaggschiff Geforce 7800 GTX ( Test ) mit vergleichsweise gemütlichen 430 sowie 600 (effektiv 1200) MHz läuft. Ebenfalls ein Plus für ATI - zumindest auf dem Papier - ist das durchdachte Design des Radeon X1800 XT, das ATI kompromisslos auf Effektivität getrimmt hat. Details zu ATIs neuer Chiparchitektur finden Sie in dieser Meldung.

Die meisten pfiffigen 3D-Funktionen , die ATI in seine neue Grafikchipgeneration gepackt hat, entlohnen aktuelle Spiele allerdings noch nicht durch höhere Bildraten – erst zukünftige Titel werden davon profitieren. Nvidia hingegen kann den 16 Pixel-Pipelines des Radeon X1800 XT immerhin 24 entgegensetzen. Die Anzahl der Vertex Shader ist wiederum identisch – beide Chips besitzen acht Stück. Einigkeit zwischen den beiden Erzrivalen herrscht auch beim Preis und Stromverbrauch: beide Karten kosten rund 550 Euro und saugen unter Volllast um die 100 Watt aus dem Netzteil – unanständig viel für eine Grafikkarte.

Wir haben die beiden Spitzenmodelle in unser aktuelles Testsystem mit AMDs Athlon 64 X2 4800+ verfrachtet und durch unseren Benchmark-Parcours mit den Spielen Doom 3, Half Life 2, Far Cry und Splinter Cell 3 gejagt. Damit Sie besser vergleichen können, liefern wir die Messergebnisse für die jeweiligen Vorgänger Radeon X850 XT (PE) und Geforce 6800 Ultra sowie des abgespeckten Geforce 7800 GT gleich mit.

Bitte beachten Sie: Für den Test der Radeon X1800 XT konnte uns ATI nur eine Beta-Version des Referenztreibers Catalyst 5.10 zur Verfügung stellen. Die Testergebnisse für ATIs neues Spitzenmodell sind daher nur als vorläufig zu betrachten und können nur einen groben Anhaltspunkt über die Leistungsfähigkeit des Grafikchips geben.

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