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ATI Radeon X1600 XT

07.10.2005 | 17:17 Uhr |

Vielversprechende 3D-Funktionen und eine auf Recheneffizienz getrimmte Architektur zeichnet ATIs neue Grafikchipgeneration aus. Wir nehmen uns das Mittelklasse-Spitzenmodell Radeon X1600 XT zur Brust.

Der Radeon X1600 XT arbeitet mit einem Chip- und Speichertakt von 590 sowie 500 (effektiv 1000) MHz. Der ATI-Chip greift auf 12 Pixel-Pipelines und fünf Vertex-Shader-Einheiten zurück. Das von uns getestete ATI-Referenzkarte war mit 256 MB Speicher ausgestattet. Informationen zur Chiparchitektur und den neuen 3D-Funktionen finden Sie in diesem Beitrag. In der nachfolgenden Tabelle haben wir die wichtigsten technischen Daten der beiden neuen Mittelklassechips Radeon X1600 XT und Radeon X1600 Pro noch einmal zusammengefasst:

Grafikchip

Radeon X1600 XT

Radeon X1600 Pro

Chiptakt (MHz)

590

500

Pixel Shader Pipelines

12

12

Vertex Shader Einheiten

5

5

Textureinheiten

4

4

Z-Prüfungseinheiten

8

8

Grafikspeicher (MB)

128/256

128/256

Speichertakt (MHz)

690

390

Speicherbusbreite (Bit)

128/256

64/128

Crossfire/SLI

nein

nein

Kartenpreis (Euro)

200/250

150/200

Wir steckten die Radeon-X1600-XT-Karte von ATI in unserer aktuelles Testsystem mit AMDs Athlon 64 X2 4800+ und testeten die Karte mit den Spiele-Benchmarks von Doom 3, Half Life 2, Far Cry und Splinter Cell 3. Da 256-MB-Grafikkarten mit dem Radeon X1600 XT circa 250 Euro kosten sollen, liefern wir die Messergebnisse für Modelle, die in einer ähnlichen Preisklasse spielen gleich mit: Zur hauseigenen Konkurrenz rechnen wir Grafikkarten mit dem Radeon X800 GT, die rund 200 Euro kosten. Den Erzrivalen Nvidia vertritt eine Club3D-Karte ( PC-WELT-Test ) mit dem Grafikchip Geforce 6800 GT, die allerdings rund 280 Euro kostet. Weil etwas günstigere 256-MB-Grafikkarten bei vielen Benchmarks kaum schlechter abschneiden, haben wir auch stellvertretend für das Preis-Leistungs-Wunders Nvidia Geforce 6600 GT die Messergebnisse der 210-Euro-Karte Asus Geforce EN6600GT Silencer ( PC-WELT-Test ) sowie die hauseigenen Konkurrenten Radeon X800 GTO (ab 180 Euro) aufgeführt.

Testkonfiguration: Wir testen das Kartenquartett ohne aktivierte Kantenglättung, anisotrope Filterung und niedrigen Qualitätseinstellungen (Low Quality) in den drei Auflösungen 1024 x 768, 1280 x 1024 und 1600 x 1200 Bildpunkten. Im zweiten Durchgang stellen wir bei einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten alle 3D-Effekte auf höchstes Niveau (Schatten, Texturqualität & Co.) sowie Anti-Aliasing auf 4x und die anisotropische Filterung auf 8x.

Bitte beachten Sie: Für den Test der Radeon X1800 XT konnte uns ATI nur eine Beta-Version des Referenztreibers Catalyst 5.10 zur Verfügung stellen. Die Testergebnisse für ATIs neues Spitzenmodell sind daher nur als vorläufig zu betrachten und können nur einen groben Anhaltspunkt über die Leistungsfähigkeit des Grafikchips geben.

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