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AMD-Prozessoren übertakten

Im Internet kursieren Gerüchte, dass einige AMD-Thunderbird-Prozessoren ab Werk mit einem Übertaktungsschutz ausgestattet sind. Die PC-WELT sagt Ihnen, was dran ist an den Spekulationen.

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Im Internet kursieren Gerüchte, dass einige AMD-Thunderbird-Prozessoren ab Werk mit einem Übertaktungsschutz ausgestattet sind. Die PC-WELT sagt Ihnen, was dran ist an den Spekulationen.

Ja, es stimmt. AMD hüllt sich dazu zwar in Schweigen, doch einige Händler bestätigten uns, dass etliche Thunderbird-CPUs, gefertigt etwa ab der 39. Kalenderwoche 2000, einen Übertaktungsschutz haben - sprich: der Multiplikator ist fest vorgegeben. Das Fertigungsdatum finden Sie auf der CPU-Oberseite als vierstellige Zahlenfolge in einer Reihe anderer Zeichen: Zwei Ziffern stehen für das Jahr, zwei für die Woche - etwa "0039".

Doch parallel dazu produziert(e) AMD auch CPUs, die sich tunen lassen: bei Hauptplatinen mit variablem Multiplikator durch Schließen der L1-Brücken mittels Bleistift, bei vorgegebenem Multiplikator durch Modifikation der L3-, L4- und L6-Brücken. Gelegentlich offerieren Händler garantiert übertaktungsfähige CPUs, im Internet etwa hier .

Übrigens: Der 1,2-GHz-Thunderbird soll sich - bis auf die erste Fertigungsreihe - wieder übertakten lassen. Und das sogar ohne Bleistift-Aktion, da die L1-Brücken von Haus aus geschlossen sein sollen. Gleiches soll für den 1-GHz-Thunderbird gelten, zumindest für alle CPUs, deren Seriennummer mit den Buchstaben "AXIA" beginnt und die ab der 6. Woche 2001 gefertigt wurden.

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