Unter der Bezeichnung Athlon startete AMD 1999 eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Die Athlon-Serie brachte Intel in Bedrängnis. AMD vollzog mit dem Athlon einen technischen Neuanfang und verabschiedete sich vom Sockel 7 zugunsten des neu entworfenen Slot A. Dieser war mechanisch identisch mit Intels Slot 1, aber nicht elektrisch kompatibel. CPU und 512 KB L2-Cache wurden auf einer Platine integriert.
Die erste Version taktete AMD mit 500 Megahertz. Eine spätere Version knackte erstmals die Taktrate von 1 Gigahertz. Den nächsten bedeutenden Schritt machte AMD mit dem Athlon Thunderbird. Den Level-2-Cache integrierte der Hersteller direkt im Prozessorkern. Damit ließ sich der Speicher mit voller CPU-Taktfrequenz ansprechen. Mit dem Thunderbird führte AMD auch den Sockel A ein, der zum erfolgreichsten Prozessorsteckplatz für Hauptplatinen wurde.
Wussten Sie: Der Athlon Thunderbird wurde AMDs erfolgreichster Prozessor seit dem zehn Jahre zuvor erschienenen Am386. Die Bezeichnung Athlon wurde dem Altgriechischen entnommen. Sie bedeutet Wettkampf.
National Semiconductor Geode
Der Geode knüpfte an die Entwicklung des Media GX von Cyrix an. Ihm war keine lange Zeit unter dem Dach von National Semiconductor beschieden, denn 2003 verkaufte der Anbieter das Geode-Geschäft an AMD. Der neue Eigentümer trieb damit die Entwicklung eines auf einem Chip integrierten Systems (System on a Chip) weiter voran. Der letzte Prozessor dieser Produktlinie, der aktuelle Geode NX, basiert auf AMDs Athlon XP Thoroughbred und enthält 256 KB L2-Cache. Er lässt sich mit bis zu 1 Gigahertz takten. Die Geode-Produktlinie ist noch verfügbar, AMD wird sie aber nicht weiterentwickeln.
Wussten Sie: Einige ältere Versionen des Geode fanden sich im Billiglaptop des Entwicklungshilfeprojekts One Laptop per Child (OLPC) wieder.
Transmeta Crusoe und Efficeon
Im Jahr 2000 gab es einen viel beachteten Neueinsteiger im Markt für x86-Prozessoren. In die Schlagzeilen schaffte es Transmeta unter anderem, weil das Unternehmen Linux-Initiator Linus Torvalds als Mitarbeiter verpflichtete.
Transmetas Crusoe kam im Jahr 2000 als energiesparender Chip für mobile Endgeräte heraus. Der Verbrauch lag zwischen ein und drei Watt. Der Chip emulierte den x86-Befehlssatz auf einer Softwareebene, die den Code in Transmeta-Anweisungen übersetzte. Das kostete Leistung, außerdem wurde die vollständige Kompatibilität unter anderem von Intel in Frage gestellt. Der Cruseo-Chip wurde anschließend mehrfach überarbeitet, doch an die Perfomance-Daten der AMD- und Intel-Prozessoren reichte er nicht heran.
Im Jahr 2004 brachte Transmeta den zweiten x86-Chip heraus. Für den Efficeon nutzte Transmeta wieder die VLIW-Architektur (Very Long Instruction Word) und Code-Morphing-Technik. Die überarbeitete Morphing-Software bot bessere x86-Kompatibilität inklusive MMX-Befehlssatz. Der Chip war für mobile Geräte ohne aktive Kühlung vorgesehen. Gegenüber dem Crusoe brachte der Efficeon eine deutliche Leistungssteigerung. Allerdings konnte Transmeta dem starken Konkurrenzdruck durch Intel und AMD nicht standhalten. 2005 stellte das Unternehmen die Chipherstellung ein. Seitdem entwickelt es Software. 2009 wurde Transmeta von Novafora übernommen.
Wussten Sie: Die Namensgebung des ersten Chips geht auf die Literaturfigur Robinson Crusoe zurück, die nach Ansicht des Transmeta-Gründers für Mobilität stand.
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27.01.11
Wussten Sie: Es gab Prozessoren vor dem I8086.
Wussten Sie: Prozessoren werden in PCs eingebaut.
Wussten Sie: Es gab auch Motorola-Prozessoren.
Wussten Sie: Auch Apple-Computer sind PCs.
Wussten Sie: In Deutsch gibt es dafür eine 6.
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27.01.11
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27.01.11
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27.01.11
Als besonders hilfreich erwies sich jedoch, dass der Chip für den Sockel 339 entwickelt wurde.
War das nicht eher der 939?
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27.01.11
Aber das war nicht Inhalt des Artikels.
In Wahrheit müsste man bei Konrad Zuse anfangen.
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21.05.11
Es gab auch noch viele andere Prozessoren wie Fairchild, TI etc.
Apple war nie ein PC. PCs zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich mit Teilen verschiedenster Hersteller zusammenbauen und betreiben lassen. Das ist bei Apple nicht der Fall. Apple hat seine Komponenten schon immer vorgeschrieben und die Software dazu auch. Und alles unterlag dem ständigen Wechsel. Mal wurden PowerPC-Prozessoren verbaut, dann Motorola, sogar Intel war mal dabei. Und das OS ist mittlerweile nur noch ein Unix mit grafischer Oberfläche und kastriert um alles was ein offenes System ausmacht. Apple kann man bestenfalls al Workstation bezeichnen.
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21.05.11
Oh, das ist mir neu, das PC übersetzt "Computer aus teilen verschiedener Hersteller" heißt.
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21.05.11
Die Übersicht ist veraltet. Es fehlen die neuen CPUs. Oder sind die schlechter?
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21.05.11
Dann lies mal die PC-Definition:
Der Applecomputer war, ist und bleibt ein PC.
Zitat: rainergaiss
Gelinde gesagt, großer Blödsinn.
Zitat: rainergaiss
Du hast noch vor keiner gesessen, gelle? ;)
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22.05.11
Das lass man keinen Apfeljünger hören - das grenzt schon an einer Beleidigung!
Für die ist ein PC eine hässliche graue Kiste die nix kann.......
Obwohl......, ich kenne auch eckige, graue Mac's!
Gruß kingjon
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22.05.11
Gelinde gesagt, hat mir EBehrmanns Antwort besser gefallen.
(Dass hätten wir beide nicht gedacht, dass ich dir mal Eddie unter die Nase reiben werde, gelle?)
Klar, eine Definition macht was her (Wikipedia unter Wissenschaftlern allerdings nicht), aber es gibt ja auch Begriffswandlungen. Letzten Endes empfinde ich das ganze allerdings als Streit "um des Kaisers Bart".
BTW: Mir ist neu, dass Zuse schon mit Prozessoren gearbeitet hat.
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22.05.11
Genaugenommen nur mit einem, dem ganzen Computer, der ja nur einen Prozessor in Urform darstellt.
Und der hat nicht anderes getan als moderne Prozessoren... gerechnet.
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22.05.11
Lies mal, was Woz geschrieben hat:
↑ a b c Steve Wozniak: "[I]iWoz: Wie ich den [B]Personal Computer [/B]erfandund Apple mitgründete.[/I]", ... :D
Zitat: kingjon
Deswegen kann man auch Windows auf der Kiste installieren mit Hilfe von Apple :).
Zitat: Hascheff
Ich bin schon eine kleine Weile im Geschäft und habe mit Lochstreifen angefangen. :)
Deshalb weiß ich, das diese Definition sich so gut wie gar nicht geändert hat, auch wissenschaftlich.
Auf der Uni sagte man mir vor vielen Monden, das ein Persönlicher (nein nicht denglisch "PERSONAL-") Computer einer Person gehören und von dieser alleine bedient werden kann.
Zitat: Hascheff
Laut Prozessordefinition (ZVE = CPU = Rechenwerk + Register+ Steuerwerk [Befehldecoder, Adresseinheit]) war die [B]Z3[/B] ein Computer mit Zentraler Verarbeitungseinheit mit Relais als binären Schaltelementen. ;)
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22.05.11
Und was die Diskussionen um Apple angeht: Da könnte mich nur das OS begeistern.
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22.05.11
Na ja, Geschmacksache. Ich denke, die Antwort ist eher eine der Unwissenheit geschuldete Flapsigkeit.
"Personal Computer" ist eine IBM-Wortschöpfung und bezeichnete ursprünglich IBM-kompatible Microcomputer. Also keine Großrechner, aber auch keine Macs oder was weiß ich.
Durch die Entwicklung zum Massenprodukt gab's dann in der Tat eine Verwässerung der Definition. Für den gemeinen Computernutzer ist "PC" inzwischen jeder Rechner, den er tragen kann, mit Ausnahme von Smartphones und vielleicht Tabletts.
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24.05.11
Genau das sagt das P (Personal) aus. Es ist deine persönliche Zusammenstellung. Natürlich kannst du das auch den großen Boxenschiebern überlassen. Beim PC kannst du - beim Apple musst du.
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24.05.11
Na ja, nach der Reaktion von chipchap ist mir die Beleidigung ja schon scheinbar gelungen. Am besten ich blende mich an dieser Stelle aus, denn die Rache der Sektierer kann ganz schön hart sein - so wie im richtigen Leben.
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24.05.11
Ich glaube, Du hast das Personal falsch dfiniert, die richtige Antwort hat Dir chipchap geliefert
Zitat: chipchap
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24.05.11
[B]Aber nur ein Fachmann kann die Arroganz haben, alle anderen Meinungen als Blödsinn abzustempeln.[/B]
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24.05.11
Dann bin ich halt arrogant.
Lieber Fachmann als ahnungsloser Dummschwätzer. ;)
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24.05.11
Nur, dir muss auch klar sein, hier setzen wir die Prioritäten. Ich formuliere jetzt mal, auf den aktuellen Sachverhalt bezogen: "Lieber maximaler Hilfeeffekt als maximale Fachkompetenz."
Diese Priorität hast du zu respektieren, wenn du hier Hilfe leisten willst. In den letzten Wochen habe ich schon einige Male relativ unauffällig (weil ich deine Kompetenz schätze) deine kleinen Entgleisungen korrigiert. Du hast eigentlich immer einsichtig reagiert. Ich glaube, dir geht einfach der Vergleich mit EBehrmann gegen den Strich. Tja, da musst du durch!
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24.05.11
Zitat: Hascheff
Mit Eddie komm ich schon zurecht.
Es gibt schlimmere Kunden:
"Mein Motorbord ist kaputt!"
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29.05.11
Schaut ein Tourist bewundernd zur Kathedrale in Reims auf und ruft aus: "Ooooh!"
Darauf hin geraten 100 andere Touristen darüber in Streit, ob "Ooooh!" ein angemessener Ausruf ist.
Das war noch vor der Erfindung von Internet-Foren.
Aber was lehrt uns das?
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