Vergessen Sie nicht: Auch wenn Sie unsere Anonymisier-Tipps komplett umgesetzt haben, gibt es noch viele Gelegenheiten, bei denen Ihre Identität ins Netz gelangen kann. Risiko: Online-Kauf, News, Foren & Mails Wenn Sie ab und zu im Web einkaufen, gibt es bei den Verkäufern natürlich ein Profil über Sie. Auch Wortmeldungen in Foren und Newsgroups führen zu Ihnen zurück. Selbst wenn Sie unter einem Pseudonym schreiben: Nach einigen Jahren in einer Plaudergruppe haben Sie vielleicht doch einmal fallen gelassen, wo Sie wohnen, arbeiten und Ihren Urlaub verbringen. Seien Sie auch vorsichtig, was Sie in privaten oder geschäftlichen Mails schreiben.
Es gilt zwar als ein ungeschriebenes Gesetz, dass man keine Mails in Newsgroups oder Foren veröffentlicht. Wenn sich aber eventuell jemand sehr über Sie geärgert hat, besteht die Gefahr, dass er sich darüber hinwegsetzt. Selbst wenn Sie deswegen rechtlich gegen den Betreffenden vorgehen: Was einmal im Netz ist, bleibt auch dort. So sind Angebote etwa von Newsgroup-Archiven, Beiträge auf Verlangen zu entfernen, nur Augenwischerei: Es finden sich immer noch ein paar andere Archive, in denen sich der Beitrag doch aufstöbern lässt.
Test: Nach sich selbst suchen Testen können Sie sich über Yasni: Suchen Sie dort nach Ihrem Namen, und Sie Wissen grob, was das Netz über Sie weiß. Sie können auch eine Mailadresse hinterlassen, an die Sie weitere Funde gemeldet haben wollen. Yasni liefert teilweise mehrere Wochen lang Daten. Risiko: Alles auf eine Karte setzen Wenn Sie für die Anonymisierung nur einen einzigen Anbieter verwenden, etwa Anonymouse. org oder Scroogle, haben Sie das Problem nur verlagert, aber nicht gelöst. Denn warum sollten Sie diesem Anbieter mehr trauen als etwa Google oder Ihrem Internet-Anbieter selbst? Besser sind Dienste, bei denen Ihre Daten so verteilt werden, dass sie nicht an einer einzelnen Stelle gesammelt und unverschlüsselt durchgeleitet werden.
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