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7 kreative Einsatzzwecke für das 99-Euro-Tablet TouchPad

26.08.2011 | 10:00 Uhr |

Android installieren, als zweiten Monitor nutzen, den Kindern geben – für 99 Euro eröffnet das ehemals 580 Euro teure TouchPad nicht nur Bastlern viele Möglichkeiten.

Hardware-Hersteller Hewlett Packard (HP) gibt das mobile Betriebssystem WebOS auf und reduziert darum den Preis für das WebOS-Tablet TouchPad drastisch. Nur noch 99 Euro kostet das zuvor mit 579 Euro ausgezeichnete Gerät damit schon kurz nach seiner Markteinführung. Im PC-WELT-Test schafft es das TouchPad immerhin ins Tablet-Mittelfeld und überzeugt vor allem in puncto Bedienung. Der niedrige Preis von 99 Euro macht das HP-Tablet für viele attraktiv – die Shop-Server brechen zusammen und nicht jeder Kaufwillige bekommt sein TouchPad.

7-Zoll-Tablets im Test

Sie haben Erfolg beim TouchPad-Kauf gehabt oder Sie spekulieren noch auf Erfolg? Das Tablet liegt vor Ihnen – und Sie nutzen es kaum zu mehr als zum Mails-Checken und Surfen? PC-WELT verrät Ihnen weitere Anwendungsmöglichkeiten.

  1. Geben Sie das TouchPad Ihren Kindern . Filme, Musik und Games beschäftigen die Kleinen auch auf langen Reisen. Und sollte das Gerät zu Bruch gehen oder eine Limonaden-Dusche abbekommen, hält sich der finanzielle Schaden in Grenzen. App-Tipps zur Unterhaltung Ihrer Kinder: Angry Birds HD, das Flugspiel Glyder 2 HD, Pandora Radio und Amazon Kindle. Für die Kindle-App gibt es ein umfangreiches Angebot an Bilder-, Kinder- und Jugendbüchern.

  2. Setzen Sie das TouchPad als Haushaltshilfe ein. Nein, wir meinen damit weder Schneidbrett noch Türstopper. Praktische Apps verwandeln das TouchPad vielmehr in einen Allrounder, der in Küche oder Wohnzimmer stets griffbereit zur Verfügung steht. Die App ToodleTasks HD hilft Ihnen beim Haushaltsmanagement und ist auch für den Einkauf im Supermarkt als Merkhilfe gut geeignet. Pandora Radio sorgt für Hintergrundbeschallung, während Sie lästige Pflichten erledigen. Mit der Groupon-App machen Sie das ein oder andere Schnäppchen für den Hausstand und die App Epicurious sammelt zahlreiche Kochrezepte. Während Sie Gemüse schnippeln und Nudeln kochen, haben Sie Ihr Rezept dank TouchPad stets vor sich.

  3. Verwenden Sie Ihr TouchPad als zweiten oder dritten PC-Bildschirm . So haben Sie, während Sie einen Film schauen, ein spielen oder ein Office-Dokument bearbeiten, immer Twitter oder Ihren Mail-Posteingang im Blick. Für diesen Einsatzzweck bietet sich der TouchPad Touchstone Ständer mit Aufladefunktion an. Kostenlose Alternative: Ein paar Bücher als Stütze sehen zwar weniger schön aus – sparen aber Geld.

  4. Stellen Sie das TouchPad im Wohnzimmer oder Flur auf und nutzen Sie es als digitalen Bilderrahmen . Endlich kommen Ihre letzten Urlaubsbilder angemessen zur Geltung! Sie können natürlich auch Videos auf dem TouchPad abspielen lassen.

  5. Geben Sie Ihr 99-Euro-TouchPad Gästen als Gast-Rechner . Über Ihr WLAN können Ihre Gäste am TouchPad schnell die U-Bahn-Abfahrtszeiten checken, eine E-Mail schreiben oder im Internet nach Sehenswürdigkeiten für den nächsten Tag suchen. Dabei sparen Ihre Gäste sich das schwere Notebook im Koffer und Sie müssen Ihren WLAN-Schlüssel nicht ständig raussuchen und niemanden an Ihren Privat-PC lassen.

  6. Nicht nur Ihre Kinder freuen sich über neuen Lesestoff. Mit der Amazon-Kindle-App haben Sie Zugang zu kostenlosen Klassikern, aktuellen Bestsellern und Sachbüchern. Vorteil Ihres HP TouchPad als eBook-Reader : Das Bücherregal quillt nicht noch weiter über und das TouchPad ist in Handhabung & Gewicht bequemer als ein 1000-Seiten-Schinken.

  7. Wer mit WebOS nichts anzufangen weiß, kann auf dem TouchPad Android installieren . Das TouchDroid-Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Android auf dem TouchPad zum Laufen zu bekommen. Momentan arbeitet das Team von TouchDroid noch mit Android 2.3 (Gingerbread), weil Google den Code zu Android 3.0 noch nicht freigegeben hat. Zum Zeitpunkt der Artikel-Recherche steckte das Team noch in einem sehr frühen Stadium – bislang ohne Ergebnisse für wartende TouchPad-Besitzer. Geduldige warten ohnehin auf Android 3.0, weil es anders als Android 2.3 für Tablets optimiert ist. Ungeduldige fragen sich natürlich: Wie lange dauert das noch? Das TouchDroid-Team möchte darauf zwar keine Antwort geben, freut sich aber über IRC (#touchdroid auf freenode) über Entwickler-Hilfe.

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