Schieben Sie Ihre Installations-CD/DVD zum Gastbetriebssystems ins Laufwerk. Dann klicken Sie in der Virtual-Box-Konsole doppelt auf den Name der virtuellen Maschine.Virtual Box öffnet ein schwarzes Desktop-Fenster für die virtuelle Maschine und blendet zusätzlich ein Hinweisfenster mit Infos zur Nutzung der Host-Taste ein: Standardmäßig übergibt Virtual Box den Mauszeiger beim Start einer virtuellen Maschine automatisch an das Gastsystem. Drücken Sie die rechte <Strg>-Taste, um die Kontrolle des Mauszeigers wieder an den echten PC zu übergeben.Aktivieren Sie „Do not show this message again“, um den Hinweis künftig zu unterdrücken, und schließen Sie das Infofenster mit „OK“.Der Gast-PC greift direkt auf das Laufwerk im Host-PC zu und bootet von der eingelegten Disc. Um die Scheibe später wieder freizugeben, wählen Sie im Menü „Devices“ den Punkt „Unmount CD/DVD-ROM“ aus.Soll das Gastbetriebssystem von einem ISO-Image installiert werden, oder möchten Sie ein Betriebssystem von einer Live-CD/DVD booten, gehen Sie anders vor: Klicken Sie sofort nach dem Start der virtuellen Maschine im Menü „Devices“ auf „Mount CD/DVD-ROM, CD-DVD-ROM Image...“. Im folgenden Fenster klicken Sie auf „Add“, suchen sich eine ISO-Datei auf der Festplatte aus und wählen Sie mit einem Klick auf „Select“ für die virtuelle Maschine aus. Anschließend startet das Setup-Programm oder das Live-Betriebssystem der Disc oder dem Image.
8. Guest Additions installieren
Für Komfortfunktionen wie einen automatischen Wechsel der Maus zwischen virtuellem Rechner und Host-PC, der Verwendung einer höheren Auflösung oder der Nutzung eines Verzeichnisses des Host-Computers als Netzwerklaufwerk zum einfachen Datenaustausch in der virtuellen Maschine müssen Sie die Guest Additions im Gastsystem installieren.Für Gast-PCs mit Windows starten Sie die virtuelle Maschine und warten, bis das System vollständig gebootet hat. Dann rufen Sie im Menü „Devices“ den Befehl „Install Guest Additions...“ auf und folgen den Anweisungen des Assistenten. Nach Abschluss des Setups klappt das Verlassen des Gast-PC-Fensters auch ohne die Host-Taste.
9. Vista unter Virtual PC 2007 einrichten
Virtual PC 2007 unterstützt Windows Vista als Host-Betriebssystem und auch als Gast in einer virtuellen Maschine. Damit verschaffen Sie sich einen Eindruck von den neuen Funktionen des XP-Nachfolgers, ohne Vista auf dem Host-PC gleich als Standardbetriebsystem einzurichten. Sowohl die Konfiguration des virtuellen Rechners als auch die Setup von Vista sind schnell und ohne größere Anpassungen erledigt.
Rufen Sie im Browser die Website www.microsoft.com/windows/virtualpc/ auf und folgen Sie dem Link zu Virtual PC 2007. Zur Installation folgen Sie dem Assistenten. Beim ersten Programmstart meldet sich automatisch ein Assistent, der Sie Schritt-für-Schritt beim Einrichten einer neuen virtuellen Maschine unterstützt.
Klicken Sie auf „Weiter“ und wählen Sie im nächsten Dialogfenster die Option „Virtuellen Computer erstellen“ aus. Vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen wie „Virtuelles Vista“ für Ihren virtuellen PC und bestätigen Sie mit „Weiter“. Anschließend wählen Sie in der auf der folgenden Dialogseite angezeigten Betriebssystemliste „Windows Vista“ aus. Bestätigen Sie abermals mit einem Klick auf „Weiter“. Die vorgeschlagene Arbeitsspeichervorgabe von 512 MB ist eine empfehlenswerter Einstellung – übernehmen Sie sie mit „Weiter“.Im nächsten Schritt müssen Sie für das Gastsystem noch eine virtuelle Festplatte schaffen. Diese lagert dann in Form einer Containerdatei auf der Festplatte des Host-PCs. Wählen Sie den Punkt „Neue virtuelle Festplatte“. Vergeben Sie einen Namen und wählen Sie den Speicherort. Das Laufwerk sollte über genügend freie Speicherkapazität verfügen. Denn spätestens mit der Installation von Vista wächst die Containerdatei auf mehrere GB an. Der Assistent sieht für die virtuelle Festplatte 65 GB Kapazität vor, genau auf dieses Volumen kann auch die Containerdatei maximal anwachsen. Ist der Platz knapp, verringern Sie die Maximalgröße nach einem Klick auf „Weiter“ und bestätigen Sie die Zusammenfassung mit „Fertig stellen“.
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