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So schützen Sie sich gegen neue Gefahren aus dem Web

22.06.2011 | 12:15 Uhr |

Cyber-Mobbing, kabellose (Web)-Verbindung zum Auto, GPS-Signal-Blockierung - wir zeigen Ihnen, wie Sie sich gegen diese neuen Gefahren schützen.

Im ersten Teil haben wir Ihnen gezeigt, welche neuartigen Gefahren von Textnachrichten, Smart Grids und sozialen Netzwerken drohen. In diesem zweiten Artikel zum Thema "neuartige Gefahren aus dem Internet" stellen wir Ihnen noch mehr neue Angriffsziele und -Methoden von Hackern und Betrügern vor.

Cyber-Mobbing

Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook haben die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren verändert. Das hat nicht nur Auswirkungen auf unser persönliches Leben, sondern auch auf unsere Arbeit. Viele Facebook-Benutzer sind davon überzeugt, dass Social Communities ihr Leben zum Besseren verändert haben. Dennoch haben diese Portale auch Ihre Schattenseiten. Es gibt Menschen, die diese Portale ausnutzen, um anderen das Leben zu vermiesen.

Neue Internet-Gefahren drohen

Es gibt beispielsweise Fälle von arbeitsbezogenem Cyber-Stalking, bei dem jemand versucht einen anderen Mitarbeiter auszuspionieren oder Unternehmens-interne Informationen zu stehlen, sagt die Sicherheitsbeauftragte und Vorstandsvorsitzende von SaftyChick Enterprise , Kathleen Baty. Das relativ neue Konzept des sogenannten Cyber-Stalkings besteht darin, dass entweder eine Einzelperson oder eine kleine Gruppe regelmäßig eine Person persönlich online angreifen. Die Angreifer schreiben negative Kommentare zu jedem Tweet, den das Opfer sendet oder die Mobber stellen geschmacklose, manipulierte Fotos von dem Opfer in ein soziales Netzwerk. Die Täter verstecken sich hinter Nicknamen, um ihre wahre Identität zu verschleiern.

Die fünf besten Facebook-Tipps

Die meisten von uns haben bereits von einer Handvoll solcher Fälle gehört. Meistens betrifft das Cybermobbing Jugendliche (die beispielsweise auf Isharegossip verleumdet werden - diese Seite ist mittlerweile einem Hackernangriff zum Opfer gefallen), aber es trifft auch immer häufiger Erwachsene, die sich von der Arbeit aus mit einem sozialen Netzwerk verbinden, sagt Kathleen Baty. Diese arbeitsplatzbezogenen Angriffe können auch andere Mitarbeiter miteinbeziehen. Oder aber es versucht jemand Unternehmens-interne Informationen zu stehlen.

Jeder dritte Jugendliche leidet unter Cyber-Mobbing

„Cyber-Stalking am Arbeitsplatz wird immer populärer, ist jedoch sehr schwierig zu definieren. Das Problem besteht darin, dass es viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt, jemanden in der digitalen Welt zu bedrohen oder zu ärgern. Die Motivationen, die dahinter stecken sind häufig genauso vielfältig. Es kann auf Grund von persönlichen oder sogar erotischen Beziehungen geschehen, die schlecht auseinander gegangen sind, oder weil es eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Mitarbeitern gab. Manchmal versucht ein Mitarbeiter jemanden aus dem Unternehmen zu verjagen, um eine bessere Position im Unternehmen zu erhalten", sagt Baty.

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