Bei Fernsehern galt schon immer: je größer, desto besser. Und in Zeiten von hoch aufgelöstem TV, das große Bilddiagonalen ja voraussetzt, ist diese Maxime so wahr wie nie. Aber: Je größer ein Bildschirm ist, desto mehr Leistung nimmt er auf. Daher müssen sich Hersteller von LCD-TVs und TFT-Displays etwas einfallen lassen, um den steigenden Energieverbrauch in Massen zu halten. Loewe (Halle 6.2, Stand 101) hat hierfür beispielsweise eine automatische optische Bildkontrolle entwickelt, die in allen HDTV-Geräten zum Einsatz kommt. Denn die Leistungsaufnahme ist abhängig vom Kontrast und der Hintergrundbeleuchtung eines LCD-TVs. Bei den Loewe-Modellen prüft ein integrierter Sensor die Raumhelligkeit und regelt den Kontrast sowie die Hintergrundbeleuchtung entsprechend den Messergebnissen.
Ein weiterer Punkt zum Stromsparen sind integrierte Geräte. Ein Fernseher mit eingebautem DVB-T-Tuner oder Satelliten-Empfänger zieht deutlich weniger Strom als einzelne Komponenten. Auch darauf baut Loewe, ebenso wie auf eine reduzierte Standby-Leistungsaufnahme.
Doch nicht nur bei den LCDs steht der Umweltschutz ganz oben. Fujitsu-Siemens fertigt schon seit 1992 das "grüne Mainboard", eine Hauptplatine, bei der der Anteil an Halogenen, Blei, Chrom, Quecksilber und Cadmium auf ein Minimum reduziert wurde. Bisher wurde das Board jedoch nur in einigen Business-PCs und Notebook-Modellen verbaut. Zur IFA will der Hersteller in Halle 13, Stand 101, erstmals einen "grünen" Consumer-PC zeigen, der durch seine niedrige Leistungsaufnahme und dem geringen Geräuschpegel auffällt. Der schadstoffarme "Scaleo Green-PC" basiert auf Intels Pentium-D-CPU und besitzt 1 GB DDR2-SDAM, eine 160-GB-Platte, einen Multiformat-DVD-Brenner und einen Kartenleser. Als Betriebssystem kommt Windows Vista Home Premium zum Einsatz.
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