Sie als PC-WELT-Leser erreichen sicherlich häufig Anfragen von Bekannten, die PC-Probleme von Ihnen gelöst bekommen wollen. In den XP-, Vista- und Windows-7-Editionen ab Pro ist die Anwendung zum Herstellen einer Remotedesktopverbindung eingebaut, bei den Home-Versionen nicht. Ein Pro- oder Ultimate-Nutzer kann sich also auf Ihr Verlangen hin mit Ihrem PC verbinden. Sie können jedoch keine Fernwartungsverbindung zu anderen Rechnern einleiten.
Fernwartung für alle: Ein für private Nutzung kostenloses Tool, das zudem in allen Windows-Versionen funktioniert, ist Netviewer Support. Als derjenige, der Unterstützung leisten soll, installieren Sie das Tool und starten eine neue Sitzung. Die angezeigte Sitzungsnummer übermitteln Sie Ihrem Bekannten telefonisch oder per Mail. Er besucht dann die Site www.netviewer.de, wählt dort „An Sitzung teilnehmen“ und gibt die Nummer ein. Daraufhin erlaubt er, dass die Anzeige seines Bildschirminhalts an Sie übertragen wird. Über die Applikationsauswahl in der Netviewer-Leiste kann er die Anzeige auch auf einzelne Anwendungen reduzieren. Im Standard-Modus haben Sie keinen direkten Zugriff auf das fremde System, sondern können ihn nur leiten, indem Sie relevante Stellen seines Desktops anklicken. Auf seinem Bildschirm erscheint ein roter Pfeil an der entsprechenden Stelle. Ein Klick auf „On“ in der Netviewer-Leiste aktiviert die Fernsteuerung, der Ihr Bekannter zustimmen muss. Nun können Sie das System aus der Ferne konfigurieren. Die Fernsteuerung kann Ihr Partner jederzeit mit [F11] unterbrechen. Auch können Sie Dateien per Drag & Drop auf den Remote-PC übertragen und Kurznachrichten schicken.
Alternative: Microsoft bietet mit Shared View ebenfalls ein kostenloses Fernwartungs- und Kooperations-Tool.
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28.10.10
Totzdem bleibt es nur XP. Und es bleibt 32 bit. Sehr irreführend der Titel. Und noch mehr speicherhungrige Proggis auf dem Rechner...
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28.10.10
XP-Mode legal nur dann in Windows 7 Home Premium integrieren, wenn man eine Lizenz für Windows 7 Pro oder Ultimate hat, in diesen Lizenzen ist aber der XP-Mode enthalten und es wäre gar keine andere Lösung notwendig. Was macht das für einen Sinn?
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28.10.10
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29.10.10
Zitat: FPetersEs ist für Win7-User gedacht, welche nebenbei noch eine XP-Lizenz zur Verfügung haben.
Grundsätzlich braucht man ja eine Lizenz, um eine XPM-VM zu installieren, in diesem Fall also für das OS XP. Bei W7-Pro/W7 Ult.-Lizenzinhabern wird diese XP-Lizenz von M$ quasi frei zur Verfügung gestellt.
Praktisch gesehen: es wird ein XP-Paket gratis zur Verfügung gestellt, jedoch nur in Form eines virtuellen XP. Das heißt, es ist nicht eigenständig als Hostsystem installierbar.
Beim "kleinen" W7-HP ist jedoch (bedingt durch Auslesen einer Produkt-ID-Datei) kein XPM möglich, also nix gratis machbar. Hat man aber neben dem neuen W7-HP noch die alte XP-CD mit dem Produktkey rumliegen, kann auch der XPM für den "kleinen" W7-User technisch und rechtlich installiert werden.
Das gleiche gilt übrigens auch für Vista-User, welche zusätzlich noch die XP-Lizenz besitzen.
Alles klar?
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02.11.10
Verwenden Sie bitte die Adresse pcwelt-praxis.de/vpc. Ein Teil der Kurz-URLs funktioniert auf pcwelt.de zurzeit nicht.
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