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5 Tipps: Optimieren Sie Ihren TFT-Monitor

23.12.2003 | 09:21 Uhr |

Ein schickes, kleines TFT-Display hat das alte Röhrenungetüm vom Schreibtisch verdrängt. Sie werfen einen ersten Blick auf den Bildschirm - und sind enttäuscht: Ihr Analogmonitor schaffte nämlich eine bessere Darstellung. Meist genügen allerdings ein paar Handgriffe, und Sie bekommen die erwartete Qualität.

Ein schickes, kleines TFT-Display hat das alte Röhrenungetüm vom Schreibtisch verdrängt. Sie werfen einen ersten Blick auf den Bildschirm - und sind enttäuscht: Ihr Analogmonitor schaffte nämlich eine bessere Darstellung. Meist genügen allerdings ein paar Handgriffe, und Sie bekommen die erwartete Qualität.

TFTs haben einen großen Vorteil gegenüber analogen Röhrenmonitoren: Sie verarbeiten Videosignale so, wie der Grafikprozessor sie liefert, also digital. Da die Digital- Analog-Wandlung entfällt, sind TFTs weniger störanfällig, bieten mehr Konturschärfe und liefern das bessere Bild.

So weit die Theorie: Voraussetzung dafür ist nämlich, dass der TFT-Monitor über den digitalen DVI-Eingang digitale Videosignale von der Grafikkarte erhält. Die meisten Grafikkarten besitzen jedoch nur einen analogen D-Sub-Anschluss. Kein Wunder, denn die TFT-Hersteller spendieren ihren Geräten zwar durchweg eine D-Sub-, nicht jedoch eine DVI-Buchse. Das bedeutet, dass die Grafikdaten zweimal umgewandelt werden - einmal in der Grafikkarte von digital zu analog, ein zweites Mal im Monitor von analog zu digital. Dabei verschlechtert sich natürlich die Signalqualität.

Wenn also eine digitale Anschlussmöglichkeit bereitsteht, sollten Sie sie nutzen. Bietet der TFT-Monitor einen DVI-Anschluss, die Grafikkarte aber nicht, lohnt sich eventuell der Kauf einer neuen Karte.

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