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Nachträgliche Änderungen: Widersprüche
Wenn sich Arbeitnehmer nachträglich für eine Aufwertung ihres Zeugnisses einsetzen, gehen ihnen oft wichtige Passagen durch die Lappen. Beispiel: Der Arbeitgeber bescheinigt dem ausgeschiedenen Mitarbeiter wunschgemäß, dass er seine Aufgaben zur "vollsten Zufriedenheit" erfüllt hat.
Fehlt jedoch im Zeugnis dieses offenbar ausgezeichneten Mitarbeiters die Dankes- und Bedauernsformel, so wirkt die Beurteilung der - für sich gesehen - sehr guten Leistung unglaubwürdig. Personalentscheider erkennen an diesem Widerspruch sofort, dass dieses Zeugnis sehr wahrscheinlich Ergebnis einer Nachverhandlung ist.
Versteckte Kritik: Verschlüsselungen
Verschlüsselungstechniken erlauben es dem Zeugnisaussteller, negative Urteile zwischen den Zeilen zu äußern, ohne dass sie für den ungeübten Leser erkennbar sind. Personalentscheider bedienen sich - neben dem schon erwähnten "beredten Schweigen" - insbesondere dieser drei Techniken:
Negationstechnik: Während im normalen Sprachgebrauch eine doppelte Verneinung die Aussage verstärkt (z.B. "nicht unerheblich" = wichtig), bewirkt sie in der Zeugnissprache eine Abwertung. Gab das Verhalten eines Beurteilten beispielsweise "keinen Anlass zu Beanstandungen", dann war es aber auch nicht gerade lobenswert.
Passivierungstechnik: Aussagen wie "die Aufgaben, die ihm übertragen wurden, führte er zielstrebig aus" verweisen auf mangelnde Eigeninitiative.
Ausweichtechnik: Unwichtiges und Selbstverständliches wird gegenüber den wirklich wichtigen Aussagen hervorgehoben, z.B. wenn einem Werbegrafiker ein besonders sparsamer Umgang mit Betriebsmitteln bescheinigt wird.
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09.09.12
Das gehört doch alles verboten!! Die sollen gefälligst Klartext reden müssen! Schließlich dient es einzig und alleine dem Ziel, den Arbeitgeber zu verarschen!! Der andere Personalheini versteht es ja. Im Übrigen ist dieses ganze Bewertungswesen eine höchst undemokratische, rechtsstaatsfremde Geschichte. Bewertungen sollten nur durch staatlich beauftragte Stellen ausgesprochen werden dürfen, vor allem durch völlig neutrale Stellen!
Till
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09.09.12
Und die wissen, wie gut oder schlecht Du im Unternehmen xyz gearbeitet hast
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09.09.12
Arbeitnehmer mit Arbeitgeber verwechselt, Note 6 setzten.
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09.09.12
Es gibt doch gar keine Arbeitnehmer, höchstens Arbeitskraftverkäufer.
Der Unternehmer kauft die Arbeitskraft der Angestellten / Arbeiter, weil er die Arbeit nicht selber oder nicht alleine schafft.
Das sollte man vielen hochgestellten Vorständen regelmäßig auf die Tablets schreiben.
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09.09.12
Edit: Jetzt habe ich ganz vergessen, warum ich überhaupt in den Thread geklickt habe: Wie kann man Freimaurer und Mafia in einen Topf werfen?
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09.09.12
Schließlich dient es einzig und alleine dem Ziel, den Arbeitgeber zu verarschen!!
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09.09.12
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30.09.12
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30.09.12
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