5 GB gratis
Amazon Cloud Drive - Das bietet die kostenlose Online-Festplatte
Bei Amazon können Sie nicht nur Produkte aller Art bestellen, sondern seit ein paar Monaten auch Ihre Daten lagern. Möglich macht's die Online-Festplatte Amazon Cloud Drive, auf der jeder kostenlos 5 GB an Dateien hochladen und von quasi überall aus darauf zugreifen kann. Welche Vor- und Nachteile Amazon Cloud Drive hat und ob Sie vielleicht lieber die Konkurrenz Dropbox, HiDrive & Co. nutzen sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
„Laden Sie all Ihre Daten in die Cloud. Dort sind sie gleichermaßen sicher vor Festplattencrash und Diebstahl.“ So oder ähnlich bewerben Anbieter ihre Online-Speicherdienste. Zu Anbietern wie Dropbox und Skydrive hat sich vor einigen Monaten der Online-Versandhändler Amazon mit dem Dienst „Cloud Drive“ gesellt. Der Zugriff auf Amazon Cloud Drive ist über jedes internetfähige Gerät möglich, das über einen halbwegs aktuellen Web-Browser verfügt.
Wenn Sie schon einmal bei Amazon eingekauft haben, können Sie sich mit den gleichen Zugangsdaten auch bei Cloud Drive einloggen. Wenn nicht, legen Sie mit wenigen Schritten ein neues Benutzerkonto an. Die Online-Festplatte bietet kostenlos 5 GB Speicherplatz.
Benötigen Sie mehr als 5 GB, buchen Sie weiteren Speicher mit wenigen Klicks hinzu. Sie können Amazon Cloud Drive auf folgende Größen aufbohren: 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 GB. Das Preismodell ist einfach gehalten: GB gleich US-Dollar pro Jahr. 50 GB Speicher kosten also zum Beispiel jährlich 50 US-Dollar. Bezahlt werden kann nur per Kreditkarte. Ein Wechsel auf eine teurere Stufe ist jederzeit möglich, Wechsel auf weniger Speicher erst nach Ablauf des Nutzungsjahres.
Amazon Cloud Drive: Einschränkungen für europäische Nutzer
In den rund vier Bildschirmseiten füllenden Nutzungsbedingungen von Amazon Cloud Drive steht gleich zu Beginn, dass der Service in den USA angeboten wird und aus einigen Ländern nur eingeschränkt erreichbar ist. Das trifft neben Deutschland auch alle 26 weiteren Staaten der Europäischen Union. So ist zum Beispiel von Deutschland aus der Cloud Player nicht nutzbar, der die auf der Online-Festplatte abgelegten MP3s direkt abspielt.
Eine weitere Einschränkung: Cloud Drive wirbt damit, dass MP3s, die Sie bei Amazon kaufen, automatisch auf die Online-Festplatte gelegt und nicht auf den freien Speicherplatz angerechnet werden. Das scheint aber nur für Käufe auf Amazon.com zu gelten und nicht für Amazon.de.
Die im Abschnitt 5.1 der Cloud-Drive-Nutzungsvereinbarung genannten Bedingungen sind etwas unpräzise: Der Benutzer darf demnach keine Daten hochladen, die schädlichen Code jeglicher Form enthalten – vom Virus über Würmer und Trojaner bis Spyware. Ob dafür eine Prüfung mit einer aktuellen Antivirensoftware ausreichend ist, verrät der Vertrag nicht.
Die besten Cloud-Dienste
Spätestens beim zweiten Teil des Abschnitts 5.1 sollten Firmen ihren Anwalt zu Rate ziehen. Denn der Benutzer hat US-amerikanische Im- und Exportvorschriften und weitere Gesetze zu berücksichtigen, nämlich: „all applicable import, re-import, export, and re-export control laws and regulations, including the Export Administration Regulations, the International Traffic in Arms Regulations, and country-specific economic sanctions programs implemented by the Office of Foreign Assets Control“. Ein Verstoß gegen eine dieser Vorschriften kann zur sofortigen Kündigung der Online-Festplatte führen.
Zudem räumt der Benutzer Amazon unter Punkt 5.2 die Erlaubnis ein, die gelagerten Daten umfassend auf Konformität mit der Nutzungsvereinbarung und etwaige Verstöße zu untersuchen: „to investigate compliance with the terms of this Agreement, enforce the terms of this Agreement and protect the Service and its users from fraud or security threats; or as we determine is necessary to provide the Service or comply with applicable law“.
Falls Dateien verloren gehen, hat der Anwender übrigens Pech gehabt: Für die Sicherung der Daten ist nämlich laut Vereinbarung der Benutzer selbst verantwortlich.
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16.12.11
Wie stehen Sie zu Amazon Cloud Drive? Wie schwer wiegen für Sie die Nachteile? Nutzen Sie Online-Speicherplatz? Wenn ja, welchen? Dropbox, HiDrive, SkyDrive oder einen ganz anderen Anbieter?
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16.12.11
... doch wohl nur solange bis die ersten Sicherheitslücken bekannt werden,
und dann noch so etwas... http://www.heise.de/ix/meldung/US-Behoerden-duerfen-auf-europaeische-Cloud-Daten-zugreifen-1270455.html
Meine Cloud ist der USB-Stick. :)
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16.12.11
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16.12.11
Ich habe meine eigene Cloud - schon seit über 10 Jahren. Fremde Clouds bekommen meine Daten nicht.
Laden Sie all Ihre Daten in die Cloud. Dort sind sie gleichermaßen sicher vor Festplattencrash und Diebstahl.
Ja genau, die heile Cloudwelt. Wenn dann die Daten dann weg sind, gibt's nur ein Achselzucken ->
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wolkenbruch-bei-Amazon-Datenverlust-in-der-Cloud-1234444.html
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27.12.11
Ich kann nur sagen ich bin zufrieden und rate euch die gesicherten Daten Vorher zu Verschlüsseln dann sieht keiner was :-))
aber sollte sollte der Normale Menschenverstand ja wissen...
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27.12.11
Weil bis jetzt noch keiner so richtig sagen dann was die Cloud ist.
Auch Sicherheits- bedenken habe ich hier auch. Denn du musst ja denn Anbieter vertrauen.
Da ich keine Transportable Geräte habe. Nutze ich einen NAS Speicher in meinem Netzwerk und das reicht.
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09.01.12
Vielen Dank
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