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4K-Auflösung auf dem Desktop im Praxistest

01.02.2015 | 07:47 Uhr |

Displays mit 4K-Unterstützung, also mit 3840 x 2160 Pixel Auflösung. Für wen lohnt sich das? Wir haben den Praxistest gemacht und unterschiedliche 4K-Anzeigeeinheiten an verschiedenen Quellen getestet.

Die meisten 4K-Ultra-HD-Fernseher und 4K-Monitore können auf Anhieb überzeugen, wenn sie mit guten 4K-Quellen angesteuert werden: Die 4K-Auflösung ist viermal höher als bei 2K-Full-HD. Fotos und Videos, aber auch Texte, Tabellen und Grafiken wirken - bei gleicher Displayfläche - bei 4K quasi viermal schärfer als beim bisher geläufigen 2K-HD.

Derweil ist 4K auch bezahlbar geworden: Zur IFA 2013 wurden 4K-Fernseher zwar noch im Premium-Segment eingeführt. Doch schon zur IFA 2014 waren 4K-TV-Geräte auch in der Mittelklasse angekommen. 4K-Fernseher gibt es schon deutlich unter 1000 Euro. 4K-Monitore knapp unter 500 Euro. Grund genug sich einige Konstellationen einmal etwas näher anzusehen.

4K-Ultra-HD-1

Wir verwenden an dieser Stelle die Begriffe 4K-UHD , 4K-Ultra-HD und 4K synonym. De facto meint 4K in der Praxis die native Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkte.

Multipliziert man 3840 x 2160 Pixel, dann ergeben sich 8,2944 Megapixel. 3840 x 2160 Bildunkte entsprechen exakt 4 x Full HD mit 1920 x 1080 Pixeln. Das heißt, man könnte bei Bedarf genau vier 2K-Full-HD-Formate pixelgenau auf ein 4K-Ultra-HD-Format "drauflegen" oder in einen 4K-Ultra-HD-Screen "hineinlegen". Das ist wichtig, denn so könnte man zum Beispiel vier 2K-Full-HD-Smartphone-Screens pixelgenau auf einen einzigen 4K-Ultra-HD-Monitor einblenden, egal ob das nun Office-Dateien, Webseiten, Fotos oder Full-HD-Videos sind.

2K heißt es, weil die horizontale Auflösung bei 2K-Full-HD so um die 2000 Pixel beträgt, nämlich 1920 Pixel. 4K sagt man, weil die horizontale Auflösung bei allen 4K-Formaten so um die 4000 Pixel schwankt, zum Beispiel 3840 Pixel bei UHD .

Typische Eckwerte von 2K-, 4K- und 8K-Displays

2K

4K

8K-Ultra-HD

Bildpunkte

1920 x 1080

3840 x 2160

7680 x 4320

Megapixel

2,0736

8,2944

33,1776

Vertikal-Abtastung

1080p/i

2160p

4320p

Seitenverhältnis

16:9

16:9

16:9

Synonyme

Full-HD

4K-Ultra-HD

8K-Ultra-HD

2160p sagt man, weil die vertikale Auflösung bei 4K-Ultra-HD eben 2160 Pixel beträgt. Das "p" steht für progressive Abtastung. Die Alternative zu "p" wäre "i" für interlaced, also für die Abtastung im Zeilensprungverfahren: Sie wird bei 4K und bei 8K nicht mehr angewendet. Beim bisherigen 2K-Full-HD dagegen gibt es Beides: Das progressive Format 1080p und das interlaced Format 1080i.

8K-Ultra-HD-2

Die zweite Stufe von Ultra-HD ist 8K-UHD. Die ist noch nicht im Massenmarkt angekommen. Deren Auflösung soll 7680 x 4320 Bildpunkte betragen. Das sind 33,1776 Megapixel.

8K-UHD mit 7.680 x 4.320 Pixel entspricht 16 x 2K-Full-HD mit 1920 x 1080 Pixeln. Das heißt, man könnte bei Bedarf 16 Full-HD-Formate quasi pixelgenau auf dieses 8K-Format "drauflegen" oder in so einen 8K-Screen "hineinlegen". Das ist wichtig, denn so könnte man zum Beispiel 16 Full-HD-Quellen pixelgenau auf einen einzigen 8K-Monitor einblenden, egal ob das nun Office-Dateien, Fotos oder Videos sind.

8K sagt man, weil die horizontale Auflösung bei allen 8K-Formaten so um die 8.000 Pixel liegt. 4320p sagt man, weil die vertikale Auflösung von 8K-Ultra-HD 4.320 Pixel beträgt. Das "p" steht nicht für pixel, sondern für die progressive Abtastung, siehe oben.

Das Seitenverhältnis ist bei 4K-UHD und bei 8K-UHD identisch: Teilt man 3840 Pixel durch 2160 Pixel, dann erhält man den Faktor 1,77. Teilt man 7680 durch 4320 Pixel, so erhält man ebenfalls 1,77. Und teilt man 16 durch 9, dann kommt ebenfalls 1,77 heraus. Das heißt: Sowohl bei 4K als auch bei 8K darf man ein identisches Seitenverhältnis von 16:9 erwarten.

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