4G

15 Fakten zum mobilen Internet der Zukunft

Was verbirgt sich hinter den Abkürzungen 4G und LTE? Welches sind die Vorteile gegenüber UMTS und wann soll es losgehen, mit dem schnellen mobilen Internetzugang? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier.
Als Besitzer eines UMTS-Smartphones oder UMTS-Surfsticks greifen Sie schon heute von unterwegs aus schnell aufs Internet zu. Was wir heute als schnell empfinden, wird aber morgen schon als Schneckentempo gelten. Daher arbeiten Geräteindustrie und Mobilfunkanbieter schon am Nachfolgestandard 4G. Was aber genau ist dieser neue Standard, wo ist er bereits verfügbar - und das wichtigste: Braucht man ihn überhaupt? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert unser Beitrag.
Was bedeutet "4G" überhaupt?
4G ist ein Werbename der Mobilfunkbetreiber für die vierte Generation des Internets per Mobilfunk. Die zu Grunde liegende Implementierung bleibt den Netzbetreibern überlassen, aber die Geschwindigkeit dürfte in etwa das vier- bis zehnfache von 3G (UMTS/HSDPA) betragen.
Welche Technologie steckt hinter 4G?
Die zwei hauptsächlich verwendeten Technologien sind WiMax und Long Term Evolution (LTE). LTE bedient sich der vorhandenen Infrastruktur, die ihre Ursprünge in der GSM- und UMTS-Technik hat und über Erweiterungen wie EDGE beziehungsweise HSDPA ständig weiterentwickelt wurde. Somit kann LTE bei vorhandener Infrastruktur je nach Hardware vergleichsweise einfach durch Softwareupdates und leichten Modifikationen der Sendemasten nachgerüstet werden.
WiMax hingegen kann nicht in die bestehende Mobilfunk-Infrastruktur integriert werden, wodurch der Aufbau eines entsprechenden Netzes sehr kostenintensiv ausfällt. Außerdem gab Cisco, einer der weltweit größten Netzwerkausrüster, im März dieses Jahres bekannt, keine WiMax-Basisstationen mehr zu entwickeln.
Sowohl LTE als auch WiMax setzen auf fortgeschrittene Antennentechniken, um Empfangsqualität und Datendurchsatz zu erhöhen und gleichzeitig die Latenzen zu verringern.
Wie schnell ist 4G im Vergleich zu UMTS?
Mit LTE sind theoretisch bis zu 300 MBit/s im Download und 75 MBit/s im Upload möglich - allerdings nur unter Laborbedingungen. In der Realität werden sie wohl nicht erreicht.
In der ersten Ausbauphase rechnet man mit bis zu 100 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload, wobei sich alle Benutzer einer Funkzelle die zur Verfügung stehende Bandbreite teilen. In den ersten kommerziell betriebenen LTE-Netzen in Stockholm und Oslo werden diese Werte auch schon erreicht. In Deutschland gibt es aktuell noch keine LTE-Funkzellen.
Die WiMax-Technologie erlaubt theoretisch Downloadraten von bis zu 109 MBit/s, allerdings sind die aktuell buchbaren Pakete der einzelnen Provider auf Downloadraten um die 6 MBit/s beschränkt, meistens liegen sie sogar noch darunter.
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