Ratgeber Sicherheit

Malware-Abwehr4. Das Rund-um-sorglos-Paket: Malware-Abwehr mit kostenpflichtigem Sicherheits-Paket

Montag den 28.06.2010 um 17:10 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Symantec Norton Internet Security 2010 DE Win
Symantec Norton Internet Security 2010 DE Win
Preisentwicklung zum Produkt
Der Virenscanner gehört zum wohl ältesten Standard-Sicherheits-Repertoire eines jeden (Windows)-Rechners (unter Linux stellt sich die Bedrohungslage durch Malware deutlich entspannter dar beziehungsweise sie existiert überhaupt nicht real). Auf jedem Windows-Rechner sollte ein Echtzeitvirenscanner zur Malware-Abwehr installiert und aktiv sein. Er sollte rund um die Uhr im Hintergrund laufen und sofort Alarm schlagen, wenn eine virenversuchte Software auf dem Rechner landet.

Der Virenscanner sollte für seinen Dienst im Hintergrund aber so wenig Systemressourcen wie nur irgendwie möglich beanspruchen und den Anwender zudem nicht mit Fehlalarmen verunsichern.

Bei Virenscannern zur Malware-Abwehr können Sie grundsätzlich zwischen vier Kategorien wählen:

1. Malware-Abwehr mit Stand-Alone-Tools

Hinweis: Sie sollten nie zwei richtige Desktop-Virenscanner auf einem Rechner installieren. Die beiden Scanner können sich gegenseitig behindern und schlimmstenfalls den PC komplett lahm legen. Verwenden Sie für einen Kontrollscan zu einem bestehenden fest installierten Desktop-Virenscanner stattdessen ein Standalone-Tool oder eben einen Online-Virenscanner.

3. Malware-Abwehr mit kostenlosem Virenscanner

Norton Internet Security 2010
Vergrößern Norton Internet Security 2010
© 2014

Solche Sicherheitssuiten wie beispielsweise Norton Internet Security 2010 beinhalten neben dem eigentlichen Virenscanner (der mitunter mehrere Scan-Enginges nutzt) noch weitere Sicherheitsfunktionen wie beispielsweise Firewall, Kindersicherung und Spamschutz und versprechen deshalb umfassenden Schutz. Der große Vorteil von Programmen wie Norton Internet Security 2010 besteht darin, dass man mit einem Produkt gegen alle denkbaren Gefahren geschützt ist. Man muss also nur eine einzige Software auf dem aktuellen Stand halten und nicht mehrere unterschiedliche Programme pflegen. Man muss sich auch nicht in verschiedene Bedienoberflächen einarbeiten und kann davon ausgehen, dass die einzelnen Teilkomponenten wie Virenscanmodul oder Firewall aufeinander abgestimmt sind und sich nicht gegenseitig behindern. Zudem hat man mit einer Paketlösung wie Norton Internet Security einen Scanner, der alle Arten von Malware im weitesten Sinne auffiltert, also nicht nur Viren und Würmer, sondern auch Spyware, womit kostenlose Virenscanner oft so ihre Probleme haben.

In unserem Test schnitt Norton Internet Security 2010 sehr gut ab und gab sich keine Blöße. Das Norton-Sicherheitspaket kann somit guten Gewissens für den Rundumschutz empfohlen werden.

Doch so gut diese Rundum-Schutz-Pakete auch sind, sie ersetzen keinesfalls die wichtigste Voraussetzung für einen sicheren PC: Ihren gesunden Menschenverstand!

Montag den 28.06.2010 um 17:10 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

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