Monitortechnik

3D-Display: Bilder, zur Realität erweckt

Samstag den 28.02.2009 um 13:01 Uhr

von Margit Kuther

3D-Anwendungen sind bereits auf dem Markt. Doch bis dato erforderten sie vom Betrachter besondere Hilfsmittel wie 3D-Handschuh und 3D-Brille. Denn auf herkömmlichen Displays kann zwar durch Perspektive, Schattenwurf und Bewegung ein gewisser Eindruck von Dreidimensionalität hervorrufen – nicht aber tatsächliche Räumlichkeit.

Erweiterter Blickwinkel
Nachteil des autostereoskopischen Verfahrens ist der eingeschränkte Blickwinkel. Diesen verbessert die X3D-Technik, indem sie dem Betrachter acht Ansichten bietet. So kann dieser durch eigene Bewegung Objekte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Einen anderen Weg schlägt Lightspace Technologies ein. Der Monitor Depthcube z1024 enthält 20 LCD-Panels. 19 davon sind lichtdurchlässig, eines wird als der eigentliche Bildschirm genutzt. Das 3D-Bild, das ein Beamer liefert, wird dabei scheibchenweise aufgebaut, immer auf einem anderen Panel. So entsteht eine räumliche Tiefe von etwa 10 Zentimetern.

Einsatz und Trend
3D-Monitore sind noch rar. Die Herstellung ist teuer und aufwendig, zudem ist der Blickwinkel noch stark eingeschränkt. Im Computersektor werden echte 3D-Monitore wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren noch nicht gebräuchlich sein, vermehrt durchsetzen dürften sie sich aber in Nischen wie der Medizintechnik.

Samstag den 28.02.2009 um 13:01 Uhr

von Margit Kuther

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