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32-Bit-Optionen: Tips zum 32-Bit-Dateizugriff

Anforderung

Zeitaufwand

Das permanente Swapfile: Die Unfähigkeit von Windows 3.11, mit beim Windows-Start geöffneten Dateien umzugehen, hat seine direkte Konsequenz für die Windows-Konfiguration selbst: Der 32-Bit-Dateizugriff verträgt sich nur mit einer permanenten Auslagerungsdatei, da die temporäre Variante bereits vor dem Laden des VFAT-Treibers geöffnet wird. Natürlich vereiteln auch DOS-Programme oder inkompatible Windows-Gerätetreiber (*. 386) in der SYSTEM.INI den 32-Bit-Dateizugriff, sofern Sie eine Datei geöffnet halten.

Der Treiber IFSHLP.SYS: Eigens zur Kontrolle, ob Dateien geöffnet sind, dient der kleine, aber unentbehrliche Treiber IFSHLP.SYS, der in der CONFIG.SYS geladen wird. In Problemfällen hilft es oft, IFSHLP.SYS direkt nach EMM386.EXE zu laden. Ansonsten müssen Sie durch stückweises Ausklammern residenter Module (TSRs) in CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT sowie der Device-Einträge (Endung *. 386) in der SYSTEM.INI nach dem Störenfried suchen. Inkompatible Utilities: Praktisch alle Utilities, die über Interrupt-Aufrufe direkten Zugriff auf die Festplatte fordern, sind inkompatibel zur VFAT von Windows3.11. Das trifft nicht nur DOS-basierte Diskeditoren, sondern auch Windows-eigene Dienstprogramme wie Undelete. Weniger tragisch ist wohl der Verzicht auf SUBST. EXE, ASSIGN. COM und JOIN. EXE, die sich allesamt nicht mit dem 32-Bit-Dateizugriff von Windows 3.11 vertragen.

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