3. Querformat statt hochkant

Mittwoch den 24.09.2008 um 05:57 Uhr

von Andreas Kunze

3. Querformat statt hochkant

Analog zu Fotos können Sie auch Videos mit der Digitalkamera im Hochformat aufzeichnen. So können Sie in manchen Situationen einen besseren Bildausschnitt des Motivs einfangen. Dafür gibt es bei der Wiedergabe des Videos am Rechner Probleme, weil das Video um 90 Grad nach rechts oder links gedreht ist. Im Gegensatz zu Digitalfotos lassen sich Filme nicht so einfach drehen. Zwar bieten einige Videoschnittprogramme zum Geraderichten eine Funktion, um hochkant aufgenommene Clips in 90-Grad-Schritten zu drehen. Doch dann sehen Sie Ihr Video nur verkleinert auf dem Bildschirm. Problematisch ist ferner, dass die Software beim Abspielen die Bildbreite der Hochkant-Videos proportional reduzieren muss, damit der Film in voller Höhe auf den Monitor passt. Dadurch erscheint links und rechts vom Video ein störender schwarzer Rand.

4. Kurze Szenenlänge
Vermeiden Sie zu lange Sequenzen und filmen Sie stattdessen lieber mehrere Einstellungen. Lange Szenen ohne sichtbare Übergänge ergeben große Videoclips, die später im Videobearbeitungsprogramm viel Speicher und Rechenleistung schlucken. Zudem verursacht die fehlende automatische Szenenerkennung oftmals mühsame Markierungs- und Kürzungsarbeiten. Dagegen haben Sie beim Aufteilen einer langen Szene in mehrere kleine Häppchen die freie Wahl unter mehreren Dateien, die sich einfacher in der Schnittleiste anordnen lassen.

5. Optimale Bildaufteilung
Achten Sie auf eine ansprechende Bildaufteilung der Motive. Hierzu hat sich das Dritteln als beste Lösung herausgestellt, z.B. bei Landschaftsaufnahmen ein Drittel Himmel und Horizont sowie zwei Drittel Landschaft. Gleiches gilt bei Personen: Während sie zwei Drittel des Bildraums ausfüllen sollten, ist das obere Drittel für den Hintergrund reserviert. Ein weiteres wichtiges Element bei weitläufigen Totalen sind „Ankerpunkte“ wie nahegelegene Objekte oder Häuser. Sie verleihen dem Bild eine gewisse Tiefe. Eine besonders hohe Tiefenwirkung erzielen Sie übrigens durch eine starke Zoomaufnahme aus großem Abstand zum Motiv. Dabei wird der Hintergrund weichgezeichnet, was einen reizvollen Effekt ergibt.

Mittwoch den 24.09.2008 um 05:57 Uhr

von Andreas Kunze

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