Aufgedeckt: Windows 2000 und XP können für ihre Datenträger beliebige Laufwerksbuchstaben benutzen. Anders als unter Windows 98 und ME ist die Reihenfolge nicht mehr durch die Reihenfolge der Laufwerke im Bios bestimmt. Eine Ausnahme bildet lediglich die Bootpartition – und das ist normalerweise C:.
Über die Datenträgerverwaltung können Sie die Buchstabenzuweisung konfigurieren: Wählen Sie im Kontextmenü der Partition „Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern“. Im folgenden Dialog sehen Sie bereits vorhandene Zuweisungen. Über den Button „Hinzufügen“ mounten Sie das Laufwerk zu einem freien Laufwerksbuchstaben oder in einen leeren Ordner Ihrer Wahl. Solche Aktionen können Sie auch in der Eingabeaufforderung mit dem Programm Mountvol.EXE ( Windows 2000, XP) durchführen und damit automatisieren.
Das haben Sie davon: Wenn Sie Mountvol ohne Parameter aufrufen, sehen Sie eine kurze Bedienungsanleitung und eine Liste der Datenträger-Zuordnungen. Sie sehen hier, dass alle Partitionen und Datenträger im System durch eine hexadezimale Zeichenkette in der Form „\?\Volume {90f41c30-43f3-11d7-ae5c-806d6172696f}\“ codiert sind – die Zahlen und Buchstaben variieren dabei. Der Lohn der Mühe, diese Zeichenfolge einzutippen: Sie haben mehr Freiheiten als in der Datenträgerverwaltung. So können Sie etwa mit den zwei Zeilen
mountvol c:\diskette \?\volume {...}
mountvol a:\ /d
das Diskettenlaufwerk künftig unter dem „Bereitstellungspunkt“ C:\Diskette statt unter A: ansprechen. Statt der drei Punkte verwenden Sie den Wert, den Ihnen Mountvol vorher für A: angezeigt hat. Mit dem Parameter /d heben Sie eine bereits vorhandene Zuweisung ersatzlos auf. Das funktioniert auch mit Datenträgern oder Partitionen, für die das die GUI nicht gestattet.
Achtung: Heben Sie nie die Zuordnung Ihrer Systempartition auf, sonst müssen Sie Ihr Windows neu installieren.
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